Hindu-Fest endet in Tragödie: 19 Tote und 25 Verletzte

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Kolkata (Indien) - Bei einem hinduistischen Fest in der indischen Metropole Kolkata ist es am Samstag zu einem tödlichen Gedränge gekommen. Mindestens 19 Menschen kamen ums Leben, 25 weitere wurden verletzt.

Menschen versammeln sich draußen, während Polizeibeamte nach einer Massenpanik am Eingang einer Gebetsstätte für das hinduistische Durga-Puja-Fest eine Absperrung errichten.
Menschen versammeln sich draußen, während Polizeibeamte nach einer Massenpanik am Eingang einer Gebetsstätte für das hinduistische Durga-Puja-Fest eine Absperrung errichten.  © Str/AP/dpa

Während der Feierlichkeiten zur Durga Puja, einem hinduistischen Fest, kam es am Samstagabend im Norden der indischen Millionenstadt Kolkata zu einem tödlichen Gedränge.

Wie AP News berichtet, kamen dabei mindestens 19 Menschen ums Leben. Weitere 25 wurden verletzt.

Das Unglück ereignete sich am Ausgang eines Festpavillons im Bereich Girish Park. Als heftiger Regen einsetzte, drängten zahlreiche Besucher nach draußen. Dabei kam es zum tödlichen Gedränge.

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Die genauen Abläufe werden noch untersucht.

Geldbörsen und andere Gegenstände, die von Gläubigen zurückgelassen wurden, liegen nach einer Massenpanik auf dem Boden einer Kultstätte für das hinduistische Durga-Puja-Fest.
Geldbörsen und andere Gegenstände, die von Gläubigen zurückgelassen wurden, liegen nach einer Massenpanik auf dem Boden einer Kultstätte für das hinduistische Durga-Puja-Fest.  © Str/AP/dpa

Regierung kündigt finanzielle Hilfen an

Eine verletzte Frau liegt nach einer Massenpanik an einem Ort der Verehrung anlässlich des hinduistischen Durga-Puja-Festes in Kalkutta in einem Krankenwagen.
Eine verletzte Frau liegt nach einer Massenpanik an einem Ort der Verehrung anlässlich des hinduistischen Durga-Puja-Festes in Kalkutta in einem Krankenwagen.  © Str/AP/dpa

Nach dem Unglück kündigte das Büro des indischen Premierministers Narendra Modi finanzielle Unterstützung für die Betroffenen an. Die Angehörigen der Todesopfer sollen jeweils 200.000 Rupien aus dem nationalen Hilfsfonds erhalten. Für die Verletzten sind jeweils 50.000 Rupien vorgesehen.

Auch die Regierung des Bundesstaates Westbengalen kündigte weitere Hilfsmaßnahmen an.

Die Behörden haben Ermittlungen zu den Umständen des Unglücks eingeleitet. Dabei soll unter anderem geklärt werden, wie es zu dem tödlichen Gedränge kommen konnte und ob es Versäumnisse bei der Organisation und der Kontrolle der Menschenmengen gab.

Titelfoto: Str/AP/dpa

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