Nahost-Konflikt: Iran meldet Angriffe auf US-Stützpunkte in Golfstaaten

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Israel/Iran - Irans Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion auf die US-Angriffe im Süden des Landes Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait attackiert.

Polizisten stehen Wache auf dem Platz der Islamischen Revolution in Teheran. (Archivbild)
Polizisten stehen Wache auf dem Platz der Islamischen Revolution in Teheran. (Archivbild)  © Vahid Salemi/AP/dpa

In Bahrain sei das regionale Hauptquartier der US-Marine mit Kamikazedrohnen attackiert worden, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Armee. Der Angriff zielte demnach auf Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot.

Irans mächtige Revolutionsgarden, die Elitestreitmacht des Landes, attackierten eigenen Angaben zufolge unter anderem zwei US-Luftwaffenstützpunkte in Kuwait und einen in Bahrain. Insgesamt seien 18 Ziele angegriffen worden. 

In Kuwait war erneut die Luftabwehr im Einsatz, wie die Armee des Golfstaats am frühen Morgen auf X mitteilte. Auch in Bahrain schrillten die Sirenen, wie das Innenministerium des Inselstaates mitteilte. Bewohner wurden dazu aufgerufen, Ruhe zu bewahren und den nächsten sicheren Ort aufzusuchen.

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Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.

11. Juni, 7.33 Uhr: US-Militär erklärt neue Angriffe im Iran für beendet

Das US-Militär hat seine erneuten Angriffe auf Ziele im Iran nach eigenen Angaben eingestellt.

Das teilte das zuständige Regionalkommando Centcom am frühen Morgen auf X mit. Es seien militärische Aufklärungsanlagen, Kommunikationssysteme und Luftverteidigungsstellungen im ganzen Land attackiert worden. Sie hätten eine Bedrohung für die US-Streitkräfte und internationale Handelsschiffe dargestellt, hieß es weiter. Auch nach Abschluss der Angriffe bleibe das US-Militär wachsam und kampfbereit.

11. Juni, 7.32 Uhr: Beschuss aus Iran - Kuwait sperrt seinen Luftraum

Der Golfstaat Kuwait hat seinen Luftraum wegen erneuten Beschusses aus dem Iran vorübergehend für die zivile Luftfahrt gesperrt.

Ankommende Flüge würden auf Ausweichflughäfen umgeleitet, teilten die Behörden des Emirats am Morgen auf X mit. Diese Maßnahme erfolge angesichts der "iranischen Aggressionen gegen den Staat Kuwait", hieß es. Die Luftabwehr sei im Einsatz, meldete die Armee auf X.

Auch im Golfstaat Bahrain schrillten wieder die Sirenen, wie das Innenministerium des Inselstaates bekanntgab. Bewohner wurden dazu aufgerufen, Ruhe zu bewahren und den nächsten sicheren Ort aufzusuchen.

11. Juni, 6.12 Uhr: Iran meldet Angriffe auf US-Stützpunkte in Golfstaaten

Irans Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion auf die US-Angriffe im Süden des Landes Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait attackiert.

In Bahrain sei das regionale Hauptquartier der US-Marine mit Kamikazedrohnen attackiert worden, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Armee. Der Angriff zielte demnach auf Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot.

Nach den jüngsten Attacken des US-Militärs spricht der Iran von Drohnenangriffen auf Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait. (Archivbild)
Nach den jüngsten Attacken des US-Militärs spricht der Iran von Drohnenangriffen auf Ziele in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait. (Archivbild)  © Cindy Riechau/dpa

11. Juni, 6.11 Uhr: US-Militär greift erneut im Iran an

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben auf Befehl von US-Präsident Donald Trump mit neuen Angriffen auf mehrere Ziele im Iran begonnen.

"Die Angriffe sind eine Reaktion auf die ungerechtfertigte und anhaltende Aggression des Irans", teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Die neuesten Maßnahmen hätten um 17.15 Uhr US-Ostküstenzeit (23.15 Uhr deutscher Zeit) begonnen. Centcom bezeichnete diese als "Selbstverteidigungsschläge".

11. Juni, 6.10 Uhr: Iranische Medien melden Explosionen an der Südküste

An der iranischen Südküste haben sich mitten in der Nacht mehrere Explosionen ereignet.

Wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna und der Rundfunk übereinstimmend berichteten, wurden Explosionen nahe den Städten Minab und Sirik beobachtet.

In der vergangenen Nacht hatte das US-Militär in Sirik am Golf von Oman Angriffe geflogen.

11. Juni, 6.09 Uhr: Berichte über Angriffe bei Teheran

Nahe der iranischen Hauptstadt Teheran haben sich mitten in der Nacht mehrere Explosionen ereignet.

Der staatliche iranische Rundfunk meldete Explosionen in der Pendlermetropole Karadsch, die nur wenige Kilometer von der Millionenstadt Teheran entfernt liegt. Weiter westlich von Karadsch seien Kampfdrohnen gesichtet worden. Details dazu lagen zunächst nicht vor.

In den sozialen Medien gab es mehrere Berichte über eine Angriffswelle nahe der Hauptstadt, nachdem das US-Militär zuvor Ziele an der mehr als 1000 Kilometer entfernten Südküste des Irans bombardiert hatte. Ein als Vahid bekannter Online-Journalist berichtete auf Telegram über mehrere Explosionen bei Karadsch, die Gebäude und Fenster zittern ließen und Bewohner aus dem Schlaf rissen.

Explosionen nahe der iranischen Hauptstadt reißen Bewohner aus dem Schlaf. In sozialen Medien ist von einer Angriffswelle die Rede, Behörden äußern sich bislang nicht zur Ursache. (Archivbild)
Explosionen nahe der iranischen Hauptstadt reißen Bewohner aus dem Schlaf. In sozialen Medien ist von einer Angriffswelle die Rede, Behörden äußern sich bislang nicht zur Ursache. (Archivbild)  © Arne Immanuel Bänsch/dpa

11. Juni, 6.08 Uhr: Trump wirft Iran besonders schweren Bruch der Waffenruhe vor

Nach der jüngsten militärischen Eskalation im Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump der iranischen Führung laut einem Medienbericht einen besonders schweren Bruch der Waffenruhe vorgeworfen.

Die im April mit Teheran vereinbarte Feuerpause sei die "die am häufigsten gebrochene Waffenruhe in der Geschichte der Welt", zitierte ein Reporter des US-Senders Fox News Aussagen des Präsidenten aus einem Gespräch mit Trump. Kurz zuvor hatte das US-Militär als Reaktion auf den iranischen Abschuss eines US-Kampfhubschraubers mehrere Ziele im Iran angegriffen.

11. Juni, 6.07 Uhr: US-Militär dementiert Komplettsperrung der Straße von Hormus

Das US-Militär hat die angebliche Komplettsperrung der Straße von Hormus für jeglichen Schiffsverkehr dementiert.

"Handelsschiffe fahren weiterhin heute Nacht in die Straße von Hormus ein und wieder heraus", teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom auf X mit.

11. Juni, 6.06 Uhr: Iran erklärt Straße von Hormus für komplett gesperrt

Das iranische Militär hat die Straße von Hormus als Reaktion auf die jüngsten US-Angriffe auf Ziele im Süden des Landes nach eigenen Angaben komplett gesperrt.

Jedes Schiff, das die Meerenge zu passieren versuche, werde angegriffen, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Militärführung.

10. Juni, 22.04 Uhr: Trump spricht von einer "geheimen Mission" in Straße von Hormus

Das US-Militär hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump (79) Öltanker und andere Handelsschiffe in einer "geheimen Mission" dabei unterstützt, die Straße von Hormus zu durchqueren.

Er habe dies im vergangenen Monat angeordnet, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social, ohne dabei genauere Angaben zu der Unterstützung zu machen.

Titelfoto: Cindy Riechau/dpa

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