Iran - Das US-Militär hat nach eigenen Angaben bei einer neuen Angriffswelle gegen den Iran in der Nacht zum Montag Dutzende Ziele attackiert.
Ziel der von US-Präsident Donald Trump (80) angeordneten Angriffe sei gewesen, die Fähigkeit des Iran einzuschränken, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu attackieren, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom im Onlinedienst X mit.
Die iranischen Revolutionsgarden erklärten nach Angaben iranischer Staatsmedien, sie hätten US-Militärziele und -stützpunkte in Jordanien, Kuwait und Bahrain angegriffen.
Bei der jüngsten Angriffswelle seien unter anderem iranische Luftabwehrsysteme und Radarstationen ins Visier genommen worden, erklärte Centcom.
Iranische Staatsmedien meldeten, die US-Angriffe richteten sich gegen Gebiete im Süden und Westen des Iran. Zu den Zielen der US-Angriffe gehörten die Golfinsel Keschm in der strategisch wichtigen Straße von Hormus und Bandar Abbas sowie die an den Irak grenzende Provinz Chusestan.
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13. Juli, 13.48 Uhr: Iran meldet neue US-Angriffe im Südwesten
Der Iran hat neue Angriffe im Südwesten des Landes gemeldet.
In der Industriestadt Abadan an der Grenze zum Irak wurden dabei zwei Menschen getötet und drei weitere verletzt, wie die Nachrichtenagentur Isna berichtete.
Laut dem Vizegouverneur der betroffenen Provinz Chusestan ereigneten sich die Angriffe kurz nach Mittag. Die Behörden machten die USA für die Luftangriffe verantwortlich. Eigentlich hatte das US-Militär seine jüngste Angriffswelle am frühen Morgen für beendet erklärt.
13. Juli, 6.33 Uhr: US-Militär erklärt Angriffe auf Iran vorerst für beendet
Das US-Militär hat seine nächtlichen Attacken auf Ziele im Iran nach mehreren Stunden für beendet erklärt.
Die Angriffswelle sei vorbei und habe Dutzende Zielobjekte mit Präzisionsmunition getroffen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom am frühen Morgen deutscher Zeit mit.
Flugabwehrsysteme, Radaranlagen, Raketenstellungen und Drohnenstandorte sowie kleinere Boote seien zerstört worden, um dem Iran weitere Attacken auf den internationalen Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zu erschweren.
Es war bereits die vierte Angriffswelle der USA, seit die Feindseligkeiten in der Nacht zu Mittwoch wieder aufflammten.
13. Juli, 5 Uhr: Irans Revolutionsgarden - US-Stützpunkte in Jordanien, Bahrain und Kuwait angegriffen
Die iranischen Revolutionsgarden haben nach Angaben von Staatsmedien US-Militärziele und -stützpunkte in Jordanien, Kuwait und Bahrain angegriffen.
Die staatliche Nachrichtenagentur Irna zitierte am Montag mehrere Erklärungen der Revolutionsgarden, wonach die Revolutionsgarden einen Luftwaffenstützpunkt in Jordanien, ein US-Drohnenkommandozentrum in Bahrain und Stützpunkte in Kuwait angegriffen hätten.