Nahost-Konflikt: USA fordern von Iran Öffnung der Straße von Hormus

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Israel/Iran - Satellitenbilder legen Forschern zufolge die Vermutung nahe, dass der Iran eine bekannte Militärforschungsanlage wieder aufbaut.

Berichten zufolge wurden an der Forschungsanlage bereits Reparaturen ausgeführt.
Berichten zufolge wurden an der Forschungsanlage bereits Reparaturen ausgeführt.  © Abedin Taherkenareh/EPA/dpa

Entsprechende Aktivitäten seien in den vergangenen Wochen etwa an dem Militärkomplex in Partschin zu sehen gewesen, wie das auf Nuklearthemen spezialisierte Institute for Science and International Security berichtet.

Den Forschern zufolge war die Anlage zu Beginn des Krieges mehrfach getroffen worden. Nachdem Satellitenbilder anfangs Aufräumarbeiten zeigten, mehrten sich demnach in den vergangenen Wochen Hinweise auf dauerhafte Reparaturen.

Dazu zählen mehrere Betonmischer und andere Vorrichtungen, um die Einschlaglöcher dauerhaft zu versiegeln.

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11. Juli, 7.25 Uhr: USA fordern von Iran Öffnung der Straße von Hormus

Die USA fordern Medienberichten zufolge ein Bekenntnis des Irans zu einer freien und sicheren Schifffahrt in der Straße von Hormus.

Bis Samstag solle die iranische Führung öffentlich versichern, dass die Meerenge offen sei und der Iran von Angriffen auf Handelsschiffe absehe, schrieben unter anderem das Portal "Axios" und das "Wall Street Journal" unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Die Botschaft sei dem Iran direkt und über die Vermittler überbracht worden.

Welche Konsequenzen der iranischen Führung drohen, sollte sie der Forderung nicht nachkommen, blieb zunächst unklar. Die USA hatten in den vergangenen Tagen Ziele im Iran angegriffen und das mit Angriffen auf Handelsschiffe begründet.

Die USA fordern Medienberichten zufolge ein Bekenntnis des Irans zu einer freien und sicheren Schifffahrt in der Straße von Hormus.
Die USA fordern Medienberichten zufolge ein Bekenntnis des Irans zu einer freien und sicheren Schifffahrt in der Straße von Hormus.  © Amirhosein Khorgooi/ISNA/AP/dpa

11. Juli, 5 Uhr: Forscher vermuten Reparaturen an Militärforschungsanlage im Iran

Satellitenbilder legen Forschern zufolge die Vermutung nahe, dass der Iran eine bekannte Militärforschungsanlage wieder aufbaut. Entsprechende Aktivitäten seien in den vergangenen Wochen etwa an dem Militärkomplex in Partschin zu sehen gewesen, wie das auf Nuklearthemen spezialisierte Institute for Science and International Security berichtet.

Den Forschern zufolge war die Anlage zu Beginn des Krieges mehrfach getroffen worden. Nachdem Satellitenbilder anfangs Aufräumarbeiten zeigten, mehrten sich demnach in den vergangenen Wochen Hinweise auf dauerhafte Reparaturen. Dazu zählen mehrere Betonmischer und andere Vorrichtungen, um die Einschlaglöcher dauerhaft zu versiegeln.

10. Juli, 19.35 Uhr: USA und Iran wollen weiter reden - Trump: Waffenruhe vorbei

Trotz der militärischen Eskalationen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran bricht der Gesprächsfaden zwischen den Kriegsparteien nicht ab. Zugleich bekräftigte US-Präsident Donald Trump aber das Ende der Waffenruhe im Iran-Krieg.

Washington habe einer Weiterführung von Gesprächen auf Bitten Teherans zugestimmt, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social und setzte das Wort Gespräche zugleich in Anführungsstriche. Man habe aber unmissverständlich klargemacht, dass die Waffenruhe "VORBEI" sei.

Zuvor hatte ein US-Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur gesagt, dass sich die USA weiterhin für eine Lösung einsetzten, und die technischen Gespräche weiterliefen. Auch die iranische Seite zeige Gesprächsbereitschaft, erfuhr die dpa aus pakistanischen Sicherheitskreisen. Die iranische Seite habe den Vermittlerstaat Pakistan gebeten, den USA Verhandlungswillen zu signalisieren, hieß es.

Nach gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran geht die Suche nach einer Verhandlungslösung weiter. Beide Seiten scheinen bereit, weiterzuverhandeln.
Nach gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran geht die Suche nach einer Verhandlungslösung weiter. Beide Seiten scheinen bereit, weiterzuverhandeln.  © Alex Brandon/AP photo/dpa

10. Juli, 13.27 Uhr: Bemühungen um Verhandlungen zwischen Iran und USA

Trotz der kürzlichen US-Angriffe gegen den Iran arbeitet Teheran laut pakistanischen Sicherheitskreisen an einer diplomatischen Lösung des Konflikts mit Washington.

Die iranische Seite habe den Vermittlerstaat Pakistan gebeten, den USA Verhandlungswillen zu signalisieren, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von gut informierten Quellen in Islamabad.

Es sei auf verschiedenen Kanälen zwischen den Nachbarländern gesprochen worden. Unter anderem soll ein Gespräch zwischen dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi und Pakistans mächtigem Armeechef Asim Munir bis spät in die Nacht am Donnerstag gedauert haben, hieß es weiter. In der Nacht zu Freitag hatte auch die US-Seite Bereitschaft für weitere Gespräche signalisiert.

Pakistan zeigt sich erneut bereit, zwischen den USA und dem Iran zu vermitteln. (Archivfoto)
Pakistan zeigt sich erneut bereit, zwischen den USA und dem Iran zu vermitteln. (Archivfoto)  © Qamar Zaman/dpa

10. Juli, 6.13 Uhr: Israel warnte Trump vor iranischem Mordkomplott

Israel hat die US-Regierung Berichten zufolge vor iranischen Plänen zur Ermordung von Präsident Donald Trump gewarnt.

Der Warnung zufolge habe die Führung in Teheran den Plan erst kürzlich ausgearbeitet, berichteten der Sender CNN und das "Wall Street Journal" unter Berufung auf ungenannte Quellen.

Die US-Regierung habe derlei Warnungen zuletzt häufig erhalten, wie CNN unter Berufung auf einen US-Beamten berichtete. Die Warnung aus Israel sei aber neu und habe auch einen konkreten Anschlagsplan beinhaltet. Details zu dem Plan waren zunächst nicht bekannt.

Ein anderer US-Beamter sagte CNN zufolge, die Warnung könne auch ein Versuch sein, Einfluss auf Trumps Entscheidungen im Iran-Krieg zu nehmen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte zuletzt für einen deutlich härteren Kurs gegenüber Teheran plädiert und war darüber mit Trump aneinandergeraten.

Israel warnte US-Präsident Donald Trump (80, r.) vor konkreten Anschlagsplänen des Irans.
Israel warnte US-Präsident Donald Trump (80, r.) vor konkreten Anschlagsplänen des Irans.  © Alex Brandon/AP/dpa

10. Juli, 6.09 Uhr: Irans oberster Führer Chamenei beerdigt

Mehr als vier Monate nach seiner Tötung ist Irans früherer oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei beerdigt worden.

Die Bestattung erfolgte im Imam-Resa-Schrein seiner Heimatstadt Maschhad im Nordosten des Landes unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wie mehrere iranische Medien in der Nacht übereinstimmend berichteten. Die Trauerzeremonien laufen bereits seit rund einer Woche.

Chamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Teheran getötet worden.

Das frühere iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei wurde nach einer einwöchigen Trauerzeremonie beerdigt.
Das frühere iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei wurde nach einer einwöchigen Trauerzeremonie beerdigt.  © Ameer Al-Mohammedawi/dpa

9. Juli, 14 Uhr: Iran meldet Angriffe auf US-Zerstörer vor Bahrain

Irans Streitkräfte haben staatlichen Angaben zufolge mehrere US-Ziele in der Region attackiert.

Unter anderem seien US-Zerstörer und US-Schiffe vor der Küste Bahrains mit Marschflugkörpern angegriffen worden, hieß es in einem Bericht des staatlichen Rundfunks.

Irans Streitkräfte haben nach eigenen Angaben einen US-Zerstörer beschossen. (Symbolbild)
Irans Streitkräfte haben nach eigenen Angaben einen US-Zerstörer beschossen. (Symbolbild)  © Uncredited/Iranian Defense Ministry/AP/dpa

9. Juli, 13.54 Uhr: Erneut Warnsirenen in Bahrain

Der Golfstaat Bahrain ist offenbar erneut unter Beschuss geraten.

In dem Land ertönten am Vormittag wieder die Warnsirenen, wie das Innenministerium mitteilte. Die Bewohner wurden aufgerufen, ruhig zu bleiben und einen sicheren Ort aufzusuchen.

Irans Revolutionsgarden - die Elitestreitmacht des Landes - hatten nach eigenen Angaben bereits in der Nacht erneut US-Stützpunkte in Bahrain wie auch im Golfstaat Kuwait angegriffen als Reaktion auf neue Angriffe der USA im Iran. Bahrains Streitkräfte teilten dazu mit, die Flugabwehr habe mehrere iranische Angriffe mit Drohnen und Raketen abgewehrt.

9. JuIi, 11.02 Uhr: Israels Truppen bleiben vorerst im Südlibanon

Israels Verteidigungsminister Israel Katz (70) knüpft einen Rückzug aus dem Südlibanon an eine vollständige Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz.

Israel werde in einer selbst definierten "Sicherheitszone" im Libanon verbleiben und von dort aus so lange wie nötig operieren, bis die Hisbollah im gesamten Libanon entwaffnet und die Bedrohung für die Bewohner Nordisraels beseitigt sei, erklärte Katz nach Angaben eines Sprechers.

Katz zufolge ist das von Israel kontrollierte Gebiet "frei von Bewohnern sowie von terroristischer Infrastruktur unter und über der Erde". Ziel sei es, die Menschen in Nordisrael vor der Gefahr von Überfällen, Panzerabwehrfeuer und direkten Bedrohungen zu schützen.

9. Juli, 9.41 Uhr: Iran meldet 14 Tote bei US-Angriffen

Bei den jüngsten US-Angriffen im Iran sind Regierungsangaben zufolge mindestens 14 Menschen getötet worden.

78 weitere Menschen wurden bei den Luftangriffen der vergangenen zwei Tage verletzt, wie der Pressedienst der Regierung mitteilte. Demnach werden immer noch 47 Verwundete in Krankenhäusern behandelt. Der Iran meldete Angriffe in fünf Provinzen.

Infolge der neuesten US-Angriffe vermeldete die iranische Führung 14 Todesopfer. (Archivbild)
Infolge der neuesten US-Angriffe vermeldete die iranische Führung 14 Todesopfer. (Archivbild)  © Vahid Salemi/AP/dpa

9. Juli, 8.10 Uhr: US-Angriffe legen wichtige Bahnstrecke im Iran lahm

Im Iran ist der Zugverkehr nach den nächtlichen US-Angriffen auf einer wichtigen Strecke unterbrochen worden.

Nach der Bombardierung auf einen Abschnitt der Bahnstrecke Teheran-Maschhad haben Personenzüge ihre Fahrten eingestellt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Es werde daran gearbeitet, die Strecke so schnell wie möglich zu reparieren.

Die Fahrt von der iranischen Hauptstadt Teheran in die nordöstliche Millionenmetropole Maschhad dauert in der Regel 11 Stunden. Heute soll dort der Ende Februar getötete oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei bestattet werden. Ob von der Sperrung der Strecke auch Anhänger betroffen waren, die nach Maschhad reisen, war zunächst unklar. Aus Sicherheitsgründen sind am Donnerstag Flüge über der Pilgerstadt untersagt.

Titelfoto: Amirhosein Khorgooi/ISNA/AP/dpa

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