Erschütternder Unfall in Italien: Wohnmobil kracht in Reisebus - 6 Tote, 27 Verletzte

Pie' di Moggio (Italien) - Am vergangenen Wochenende ereignete sich in Mittelitalien ein tödliches Unglück. Auf einer Staatsstraße krachte ein Wohnmobil in einen entgegenkommenden Reisebus - mit verheerenden Folgen.

Das Unglück geschah am Rande Umbriens, einer beliebten Urlaubsregion. (Symbolbild)  © ANDREA BERNARDI / AFP

Laut einem Bericht der italienischen Nachrichtenagentur "ANSA" fuhr das Wohnmobil am gestrigen Sonntag auf der Staatsstraße 79 aus dem Örtchen Rieti kommend in Richtung Terni, als es aus bisher ungeklärten Gründen in Höhe des Lago di Ventina auf die Gegenfahrbahn geraten ist.

Der Fahrer eines entgegenkommenden Reisebusses schaffte es nicht mehr auszuweichen – es kam zum Frontalzusammenstoß. Dieser Aufprall war so heftig, dass auch drei weitere Fahrzeuge in den Unfall verwickelt wurden.

Autofahrer, die Zeugen des Unfalls wurden, hielten sofort an, alarmierten den Rettungsdienst und eilten zu den Wracks, um den Opfern Erste Hilfe zu leisten.

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Als die Einsatzkräfte am Ort des Geschehens eintrafen, erwartete sie ein schreckliches Bild: Für fünf Personen, darunter sowohl der Fahrer des Wohnmobils, als auch der Reisebusfahrer, zwei Buspassagiere und eine weitere Person im Wohnmobil kam jede Hilfe zu spät – sie konnten nur noch tot aus den Trümmern geborgen werden.

Ein weiteres Unfallopfer wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, verstarb jedoch kurz darauf infolge seiner schweren Verletzungen.

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Retter sprechen von "Kriegsbild"

Noch immer kämpfen drei Menschen in den Krankenhäusern um ihr Leben. (Symbolbild)  © Pierre TEYSSOT / AFP

Die Feuerwehr musste mithilfe von schweren hydraulischen Geräten weitere Personen aus den Trümmern befreien. Vier von ihnen waren schwer verletzt, drei von ihnen schweben noch immer in Lebensgefahr.

23 weitere Opfer erlitten mittelschwere bis leichte Verletzungen und wurden mittels Krankenwagen in die umliegenden Krankenhäuser verteilt.

Wenig später traf auch die italienische Präsidentin der Region Umbrien am Unglücksort ein. In einer Pressemitteilung sprach sie allen Opfern und Angehörigen ihr Mitgefühl aus. Sie berichtete, dass die Rettungskräfte die Situation vielmehr mit einem "Kriegsbild" vergleichen, als mit einem tatsächlichen Verkehrsunfall.

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Allgemein war es ein sehr tödliches Wochenende auf Italiens Straßen. So starben im ganzen Land 16 Menschen durch Verkehrsunfälle – unter ihnen waren auch drei Minderjährige.

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