Junge stirbt, nachdem er im Planschbecken badet
Arlington (Texas, USA) - Tragisches Unglück im US-Bundesstaat Texas: Ein Junge ist gestorben, nachdem er in einem Wasserbecken in einem öffentlichen Park baden war.
Das Kind spielte laut einem Bericht von KSAT am 5. September in einem großen Wasserbecken im Don Misenhimer Park in Arlington und hatte sich in diesem höchstwahrscheinlich mit einer hirnfressenden Amöbe infiziert.
Der Junge, dessen Alter zunächst nicht bekannt war, musste ins Krankenhaus und starb am 11. September an einer primären Amöben-Meningoenzephalitis. Die Amöbe war vermutlich durch die Nase des Kindes ins Gehirn gelangt und habe dort die tödliche Infektion verursacht.
Schuld daran war vermutlich das verunreinigte Wasser, in dem der Junge badete. Nachdem die Gesundheitsbehörden von der Erkrankung erfuhren, seien alle Schwimmbäder und Planschbecken öffentlicher Parks geschlossen und anschließend untersucht worden.
Tatsächlich "wurden Lücken in unserem täglichen Inspektionsprogramm festgestellt", so Lemuel Randolph, stellvertretender Stadtdirektor. Die Wasserbecken wurden also in dem Zeitraum, als das Kind im Don Misenhimer Park baden war, nicht wie üblich auf ihre Wasserqualität kontrolliert.
Ob das noch ein Nachspiel für die Stadt haben wird, ist unklar.
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