Kapitän fischt Flaschenpost aus dem Meer: Die Botschaft lässt ihm keine Wahl

Florida (USA) - Eine Flaschenpost zu finden, ist immer etwas Besonderes - selbst für einen erfahrenen Bootskapitän wie Jordan Truchan. Sein Fund enthielt aber nicht nur eine Nachricht, sondern brachte den US-Amerikaner auch mit einer Frau zusammen …

Diese Flaschenpost enthielt nicht nur eine Botschaft, sondern auch die Asche einer verstorbenen Frau.  © Screenshots/Instagram/yachtcaptain

... oder besser gesagt: mit deren verbrannten Überresten!

Kapitän Truchan filmte und veröffentlichte bei Instagram, wie ein Crew-Mitglied die Flasche aus dem Wasser rund um die Florida Keys im Süden der USA fischte.

Weil der Mann mit seinen Fingern nicht an den Inhalt kam, griff er zur Zange und zog einen schneeweißen Zettel heraus. "Wir waren alle sofort aufgeregt", erzählte Truchan kürzlich im Gespräch mit 7News Miami.

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Mit der Botschaft auf dem Stück Papier hatte aber niemand gerechnet! "Das ist unsere Mama. Werft sie bitte wieder zurück ins Meer - sie ist auf einer Reise um die Welt. Danke, Stacy & Jody", stand darauf geschrieben.

Truchan und seine Crew hatten tatsächlich die Asche einer Toten aus dem Meer gefischt.

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Kapitän Jordan Truchan filmte den Flaschenpost-Moment

Absenderin und Finder der Flaschenpost wurden vereint

Bootskapitän Jordan Truchan schickte die Flaschenpost weiter auf Reisen.  © Screenshot/Instagram/yachtcaptain

"Viele Leute behaupteten, das Ganze sei gefälscht, ich hätte die Flasche selbst ausgelegt", sagte Truchan über die Reaktionen auf sein Insta-Video. 7News konnte am Ende vermitteln. Das Nachrichtenportal spürte nämlich die auf dem Zettel vermerkte "Stacy" auf.

"Meine Mutter wollte schon immer in Florida leben. Meine Schwester wohnt dort und meine Mutter sagte ständig: 'Ich hasse die Kälte. Ich ziehe nach Florida'", erzählte Stacy Koenighain, die im US-Bundesstaat Iowa lebt, ihre Geschichte.

Bevor ihre Mama sich den Traum vom Leben in der Sonne verwirklichen konnte, sei sie leider gestorben. "Deshalb beschlossen wir, ihre Asche ins warme Meer zu bringen und sie dort ihrer letzten Reise zu überlassen", sage Stacy.

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Kapitän Jordan Truchan unterstützte sie dabei. Nachdem er mit seiner Crew die Flaschenpost gelesen hatte, setzte er seinen Fund dorthin zurück, wo er ihn herhatte: ins Meer. Laut seinen Berechnungen dürfte die Flasche inzwischen die Turks- und Caicosinseln erreicht haben. Dort sei es auch schön warm. Also so, wie es sich Stacys Mama zu Lebzeiten immer gewünscht hatte.

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