Mallorca (Spanien) - Ein tragischer Fund schockiert die Lieblingsinsel der Deutschen. Auf einer deutschen Superjacht wurde vor der Küste Mallorcas die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Doch die Ermittler tappen im Dunkeln.
Laut einem Bericht des Nachrichtenportals "Crónica Balear" wurden die sterblichen Überreste der 29-jährigen Britin am vergangenen Sonntagabend gegen 21 Uhr in einer Schlafkabine gefunden.
Erste Ermittlungen der spanischen Polizei, der Guardia Civil, deuten darauf hin, dass die gebürtige Britin nicht Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Eine Autopsie wurde zwar angeordnet, jedoch stehen die Ergebnisse noch aus.
Bei der jungen Frau handelte es sich um eine Angestellte, die Teil der Besatzung auf der Superjacht war. Eine Kollegin der Toten alarmierte die Polizei, nachdem sie mehrere Stunden nichts mehr von der 29-Jährigen gehört hatte. Erst als sie in ihrer Schlafkabine nachsah, entdeckte sie die Britin, jedoch war jeglicher Versuch, ihren Puls zu fühlen, erfolglos.
Auch die Sanitäter, die wenig später an Bord kamen, konnten nur noch den Tod der Frau feststellen.
Superjacht gehört Münchner Chemie-Milliardär
Bei der Superjacht handelt es sich um die 52 Meter lange und vier Decks hohe Jacht mit dem Namen "Lind", die 2010 gebaut wurde.
Besitzer ist der Münchner Unternehmer und Milliardär Peter-Alexander Wacker (75), der sowohl Vorstandsvorsitzender als auch Aufsichtsratsvorsitzender der Wacker Chemie AG ist.