Mann gibt vor krank zu sein, damit ihm jemand die Windeln wechselt!

Metairie (USA) - Um seine ungewöhnliche sexuelle Vorliebe ausleben zu können, spielte Rutledge Deas (31) aus dem US-Bundesstaat Louisiana eine Krankheit vor. Dafür wurde er jetzt - erneut - verhaftet.

Rutledge Deas (31) wollte sich schon zum zweiten Mal sexuelle Dienstleistungen erschleichen.
Rutledge Deas (31) wollte sich schon zum zweiten Mal sexuelle Dienstleistungen erschleichen.  © Screenshot/Twitter/BSO

Der 31-Jährige musste in der vergangenen Woche hinter Gittern, nachdem die Polizei Textnachrichten entdeckte, in denen er angab, eine "alternative Therapie" entdeckt zu haben, wie die "New York Post" berichtete.

Offenbar gab Deas vor, körperlich behindert zu sein und bezahlte eine Babysitterin für das Wechseln seiner Windeln. Außerdem versuchte der falsche Patient die Frau zu überreden, weiteres Personal für den bizarren Vorgang anzuwerben, wie die örtlichen Behörden mitteilten.

Die Beamten verhafteten den Wiederholungstäter aufgrund des versuchten Menschenhandels und brachten ihn in das "Jefferson Parish Correctional Center".

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Deas wurde schon im November 2019 wegen zehn Fällen der sexuellen Nötigung und des Menschenhandels in Gewahrsam genommen und anschließend zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Damals erfand er den 18-jährigen "Cory" und suchte im Internet nach Pflegepersonal für den "geistig und körperlich behinderten" jungen Mann. Bei den folgenden Treffen schlüpfte er in Corys Rolle und "erlaubte den Pflegekräften seine Windeln zu wechseln, um sexuell erregt zu werden", so die Polizei.

Rutledge Deas (31) spielte eine Krankheit vor und wollte so andere Personen zu ungewollten sexuellen Handlungen mit Windeln verleiten. (Symbolbild)
Rutledge Deas (31) spielte eine Krankheit vor und wollte so andere Personen zu ungewollten sexuellen Handlungen mit Windeln verleiten. (Symbolbild)  © 123RF/bonnontawat

Allerdings wurde das geschulte Personal mit der Zeit misstrauisch. In seiner "alternativen Therapie" probierte es Deas jetzt bei Dienstleistern ohne medizinische Ausbildung.

Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/Twitter/BSO, 123rf/bonnontawat

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