"Systeme sind uralt": Luftraum über Griechenland stundenlang gesperrt

Von Takis Tsafos, Alexia Angelopoulou

Athen (Griechenland) - Im griechischen Luftraum gab es am Sonntagmittag massive Probleme. Eine Telekommunikationsstörung hatte den Flugbetrieb stundenlang fast vollständig zum Erliegen gebracht. Mittlerweile rollt der Verkehr wieder an.

Infolge einer gravierenden Störung bildeten sich lange Warteschlangen an den griechischen Flughäfen - wie hier in Athen.
Infolge einer gravierenden Störung bildeten sich lange Warteschlangen an den griechischen Flughäfen - wie hier in Athen.  © Yorgos Karahalis/AP/dpa

Erste Maschinen sind gestartet und gelandet. "Die Fluglotsen nutzen alternative Frequenzen und können nun wieder erste Flüge abwickeln", sagte der Präsident des Verbands der Fluglotsen Panagiotis Psarros dem griechischen TV-Sender ERTNews.

Wann der Luftverkehr wieder vollständig normal laufen sollte, konnte er nicht sagen.

Eine Cyberattacke schloss der Präsident des Verbands der Fluglotsen aus. Er kritisierte vielmehr den Zustand der Kommunikationssysteme: "Unsere Systeme sind uralt", sagte er.

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Darauf habe die Gewerkschaft der Fluglotsen bereits mehrfach hingewiesen. Zeitweise konnten die Fluglotsen demnach weder untereinander noch mit den Piloten kommunizieren.

Passagiere mussten auf unbestimmte Zeit ausharren

Kaum Maschinen im griechischen Luftraum

Der Luftraum über dem beliebten Urlaubsreiseziel war fast leer.
Der Luftraum über dem beliebten Urlaubsreiseziel war fast leer.  © Screenshot/Flightradar24

Die Panne hatte Auswirkungen weit über Griechenland hinaus.

Auf Flightradar24, einem Online-Dienst zur Echtzeit-Flugverfolgung, war ein nahezu leerer griechischer Luftraum zu sehen, während sich über den umliegenden Ländern die Flugzeuge ballten, weil sie umgeleitet werden mussten.

Betroffen von den Einschränkungen sind alle Flughäfen des Landes, darunter die internationalen Airports in Athen und Thessaloniki.

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Erstmeldung vom 4. Januar, 11.57 Uhr. Letzte Aktualisierung am 4. Januar, 15.14 Uhr.

Titelfoto: Yorgos Karahalis/AP/dpa

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