Metall und Nägel im Eis: Frau wird unfruchtbar und bekommt Mega-Entschädigung
Florida (USA) - Mega-Summe wegen Metallteilen im Eis: Eine Frau aus den USA verlor durch die verunreinigte Schleckerei ihre Fruchtbarkeit und erhielt dafür mehrere Millionen US-Dollar Schadenersatz!
Etwa acht Jahre ist es her, dass Brandy Buckley (43) aus Florida Butter-Pekannuss-Eiscreme von Bruster's Ice Cream gegessen hatte. Mit schlimmen Folgen!
Metallteile und Nägel steckten im Eis, die 43-Jährige verletzte sich dabei, trug laut Florida Today langfristige Schäden davon.
"Als ich es schluckte, spürte ich etwas in meinem Hals, das irgendwie stecken blieb, aber ich dachte nie, dass es ein Nagel sein könnte", sagte die Amerikanerin im Gespräch mit WESH 2 News. Aufgrund der Sorte dachte sie, "es wäre eine Pekannuss".
Erst danach entdeckte die Frau ein weiteres langes Metallstück in ihrer Eistüte.
Brandy fuhr vorsichtshalber ins Krankenhaus - bei der Röntgenaufnahme entdeckten die Ärzte tatsächlich einen Nagel.
Am selben Tag wurde eine Endoskopie durchgeführt und auch da wurde man fündig. Gleich zwei Metallsplitter hatten sich in Brandys Darm abgesetzt.
Schadenersatz kann größten Wunsch von Brandy nicht erfüllen
Nachdem die Metallteile operativ entfernt wurden, bildeten sich jedoch Blutgerinnsel. Nach einem weiteren Eingriff wurde festgestellt, dass die mehrfache Mutter keine Kinder mehr bekommen könnte. Sie hatte sich allerdings weiteren Nachwuchs gewünscht.
2019 verklagten die Anwälte des Opfers Bruster's Ice Cream und die Muttergesellschaft Malabar Creameries. Sie warfen dem Unternehmen Fahrlässigkeit vor. Am 25. März dieses Jahres wurden der Amerikanerin dann rund 14 Millionen US-Dollar (etwa 12 Millionen Euro) zugesprochen.
Für Brandy ein schwacher Trost: "Alles, was ich mir gewünscht hätte, kann ich nicht haben", sagte die 43-Jährige. Das viele Geld könne ihr die Fruchtbarkeit auch nicht zurückbringen.
Titelfoto: 123rf/valmedia1
