Mann überlebt 15 Tage lang ohne Nahrung in Unterwasserhöhle

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Mexiko - Beeindruckende Rettungsaktion! Ein Angler überlebte 15 Tage ohne Nahrung in einer Unterwasserhöhle, bevor er befreit werden konnte.

Erasto Crisanto Valdez (31) überlebte 15 Tage lang 100 Meter in der Tiefe.
Erasto Crisanto Valdez (31) überlebte 15 Tage lang 100 Meter in der Tiefe.  © Screenshot/Facebook/Gobierno Municipal de Uxpanapa 2026-2029

Erasto Crisanto Valdez (31) verschwand am 26. Juli, als er mit seinem Vater fischen war, wie die Gemeindeverwaltung von Uxpanapa (Gemeinde in Veracruz, Mexiko) via Facebook sowie The Sun berichten.

Während der intensiven Suche waren die Rettungskräfte bereits darauf vorbereitet, die Leiche des Mannes zu finden.

15 Tage nach seinem Verschwinden konnte man jedoch aufatmen. Die GMU informierte die Öffentlichkeit darüber, dass Valdez lebend gefunden wurde. Ein internationales Forschungsteam aus Mexiko, der USA, der Dominikanischen Republik und Deutschland war an der Bergung beteiligt.

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Valdez wurde umgehend in ein Krankenhaus transportiert, nachdem er knapp zwei Wochen in der dunklen, kalten und feuchten Umgebung gewesen war. Er litt unter Mangelernährung und Dehydrierung.

Der Angler wurde "mehr als 100 Meter tief in einer Höhle", in einem Cenote, gefunden. Das ist ein natürliches, mit Süßwasser gefülltes Kalksteinloch.

"Gott hatte andere Pläne", sagte der mexikanische Forscher Carlos Jiménez, der das Überleben des 31-Jährigen als Wunder bezeichnete.

Überlebenskampf im Dunklen

Die Helfer suchten intensiv nach dem Vermissten.
Die Helfer suchten intensiv nach dem Vermissten.  © Screenshot/Facebook/Gobierno Municipal de Uxpanapa 2026-2029

"Danke Gott, dass er mir eine weitere Chance im Leben gegeben hat und mich meine Kinder und meine Familie wiedersehen lässt", sagte Valdez laut The Sun gegenüber dem mexikanischen Medium NMás.

Am 12. August konnte der 31-Jährige endlich wieder zu seiner Familie zurückkehren, so die GMU.

Der Mann habe in der Tiefe überlebt, da es eine Luftkammer und eine Quelle gab, die durch die Cenote fließt, berichtet People in Bezug auf ein veröffentlichtes Interview. So konnte der Angler wenigstens etwas trinken.

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Er erzählte, wie er am Tag seines Verschwindens in die Höhle durchdrang, ziellos umherirrte und vergeblich nach einem Ausgang suchte. "Die 15 Tage kamen mir wie drei vor", erklärte er.

"Ich konnte dort draußen nichts sehen – man hörte nur den See – und ich konnte nicht sagen, ob es Tag oder Nacht war", hieß es weiter.

"Ich vertraute auf Gott … dass er mir beim Überleben helfen würde."

Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/Facebook/Gobierno Municipal de Uxpanapa 2026-2029

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