Florida (USA) - Besoffen am Steuer und dann auch noch einen Streifenwagen überholen: Was sich der US-Amerikaner Conor William Parady (33) geleistet hat, ist wirklich nicht gerade clever gewesen. Beinahe noch dümmer ist die Tatsache, dass er vergessen hatte, sämtliche Beweismittel seiner Trunkenheitsfahrt zu vernichten.
FOX13 News vermeldete, dass der 33-Jährige mit seinem Honda Civic auf der Interstate 75 in Pasco County (US-Bundesstaat Florida) auffällig wurde.
Bei dort erlaubten 70 Meilen pro Stunde (entspricht etwa 113 km/h) bretterte Parady mit Tempo 145 über die Autobahn. Aber nicht nur das, der Raser überholte mit seinen 30 Sachen zu schnell auch noch einen Streifenwagen.
Das konnte der Autobahnpolizist am Steuer nicht auf sich sitzen lassen, beschleunigte ebenfalls und zog Parady aus dem Verkehr. Bei der folgenden Kontrolle gaben der 33-Jährige und sein Honda keine gute Figur ab.
Parady habe nicht den fittesten Eindruck gemacht und wirkte auf den Polizisten ziemlich stark betrunken. Den Grund dafür hatte der Raser gleich mit an Bord: 34 geleerte Bierdosen stapelten sich im Fußraum und auf dem Beifahrersitz.
Raser hatte 1,77 Promille auf dem Tacho
Wegen des Verdachts von Trunkenheit am Steuer wurde Parady festgenommen und in das Gefängnis von Pasco County gebracht.
Dort wurde der 33-Jährige angezapft. Wie sich herausstellen sollte, hatte Parady 1,77 Promille auf dem Tacho stehen. Der in Florida für Autofahrer zulässige Grenzwert liege laut Bericht dagegen bei immer noch stolzen 0,8 Promille.
Mit welcher Strafe der Festgenommene jetzt rechnen muss, ist unklar. Sollte Parady bislang eine weiße Weste haben, könnte es für das erstmalige Fahren unter Alkoholeinfluss eine Geld- oder Bewährungsstrafe setzen.
Möglich sei aber auch, dass der 33-Jährige von einem Gericht zu gemeinnütziger Arbeit verdonnert wird – inklusive dem Entzug seines Führerscheins.