Nach dem Tod seines Sohnes: Vater läuft hunderte Kilometer an die pazifische Küste

Kalifornien (USA) - Der grausame Schicksalsschlag eines trauernden Vaters aus dem US-Bundesstaat Kalifornien sorgte für den Beginn eines Projekts, das tief unter die Haut ging.

Mit einem kleinen Rucksack machte sich Matt Meo vergangenen Mittwoch auf den Weg an die pazifische Küste.
Mit einem kleinen Rucksack machte sich Matt Meo vergangenen Mittwoch auf den Weg an die pazifische Küste.  © Fotomontage/Screenshot/Instagram/irunforchildhoodcancer

Vor rund vier Jahren verlor Matt Meo seinen zehnjährigen Sohn Landon an die Folgen eines Hirntumors. Um den wohl schlimmsten Verlust eines Vaters zu verarbeiten, rief er die Aktion "Auburn Pacific 240" ins Leben.

Landos Vater machte es sich am 25. Februar zur Aufgabe, von Auburn bis an die pazifische Küste nach Point Reyes zu laufen. Dabei möchte er rund 240 Meilen (ca. 386 Kilometer) zurücklegen. Das Ziel seines Projektes ist es, auf krebskranke Kinder aufmerksam zu machen.

Während seiner Wanderung sammelt Matt via PayPal Spenden für drei "Krebsfamilien", die er in Point Reyes besuchen möchte. An der Ziellinie wolle er dann jeder Familie 10.000 Dollar (ca. 8550 Euro) von den gesammelten Spenden übergeben.

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Doch das war noch nicht alles: Zusätzlich möchte Matt mehrere tausend Euro an eine Krebsforschung spenden, berichtete PEOPLE. Landons Vater teilt seine Reise-Fortschritte auf Instagram - sowohl die positiven Seiten als auch die negativen Aspekte.

Während seines fünftägigen Trips trägt Matt etwas ganz Bestimmtes bei sich: ein Bild seines Sohnes. Doch auch einige Fotos jener Kinder, für die er 240 Meilen auf sich genommen hat.

Nur wenige Stunden nach Matts Startschuss legte er bereits 124 Kilometer zurück

Das Projekt "Auburn Pacific 240" wurde durch den Tod von Matts Sohn Landon (†10) ins Leben gerufen.
Das Projekt "Auburn Pacific 240" wurde durch den Tod von Matts Sohn Landon (†10) ins Leben gerufen.  © Fotomontage/Screenshot/Instagram/irunforchildhoodcancer

"Wir laufen zusammen. Ich werde diese 63 Bilder während des Laufs bei mir tragen. 14 Kämpfer, 24 Überlebende, 25 für immer. Einige aus der Gegend, einige aus Irland, Großbritannien und Australien", kommentierte Matt unter einem Instagram-Beitrag.

Bereits einen Tag nach seinem Startschuss ließ Landons Vater rund 77 Meilen (ca. 124 Kilometer) hinter sich - und es werden täglich mehr. Vor wenigen Stunden gab Matt ein Update zu seiner Reise: Über 32.000 Dollar (ca. 27.300 Euro) flossen bislang in den Spendentopf.

In weniger als 25 Kilometern wird Matt sein Reiseziel erreicht haben. In Point Reyes wird er dann zum ersten Mal auf die krebskranken Kinder Elias (5), Malachi (18) und Arya (4) treffen.

Titelfoto: Fotomontage/Screenshot/Instagram/irunforchildhoodcancer

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