Nach Explosion in Monaco: Behörden verdächtigen Ukrainerin aus Deutschland

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Von Rachel Sommer

Monaco - Nach der Explosion in Monaco mit Schwerverletzten suchen die Behörden eine Ukrainerin mit Wohnsitz in Deutschland.

Drei Menschen wurden bei der Explosion schwer verletzt, die Fahndung nach der Verdächtigen läuft.
Drei Menschen wurden bei der Explosion schwer verletzt, die Fahndung nach der Verdächtigen läuft.  © Philippe Magoni/AP/dpa

Anders als zunächst gedacht, handle es sich bei der verdächtigen Person um eine Frau und nicht um einen Mann, sagte Morgan Raymon von der Staatsanwaltschaft Monaco.

Die Frau sei in ihren Dreißigern, und ihr letzter bekannter Wohnort sei in Deutschland. Die Verdächtige, die sich als Mann verkleidet hatte, werde mit internationalem Haftbefehl gesucht.

Am Montagabend hatte es am Eingang eines Wohngebäudes eine heftige Explosion gegeben.

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Drei Menschen wurden dabei schwer verletzt. Zuvor hatte eine Person dort den Angaben nach ein Paket abgelegt, später war sie geflohen.

Ermittelt werde wegen versuchter Tötung und einer Sprengstoffstraftat. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Verdächtige nicht alleine gehandelt hat.

Zwischenzeitlich nahmen sie zwei Männer fest. Weil diese aber wohl nicht aktiv an der Tat beteiligt waren, kamen sie wieder frei. Der Zeitung "Le Parisien" zufolge ist der Wohnort der Verdächtigen Frankfurt. Zur Identität der Opfer hatte die Staatsanwaltschaft keine Angaben gemacht.

Nach Medienberichten in Monaco, Frankreich und der Ukraine soll es sich um einen ukrainischen Oligarchen, seine Ehefrau und einen Sohn des Paares handeln.

Titelfoto: Philippe Magoni/AP/dpa

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