Mistissini (Kanada) - In einer indigenen Gemeinde in Kanada herrscht seit Donnerstag Ausnahmezustand.
Wie die Gemeinde auf Facebook berichtet, kam es am Donnerstagmorgen in der Cree Nation of Mistissini zu einer Schießerei mit mehreren Todesopfern. Der Täter befindet sich weiterhin auf freiem Fuß.
Infolge des Vorfalls wurden sämtliche Schulen, Ämter und öffentlichen Einrichtungen geschlossen. Zudem gelten vorübergehend Reisebeschränkungen innerhalb und außerhalb der Gemeinde. Die Polizei ist im Großeinsatz vor Ort.
Chief Michael Petawabano richtete sich am Donnerstag um 6.40 Uhr (Ortszeit) in einer Erklärung an die Bevölkerung und rief dazu auf, zu Hause zu bleiben.
Zudem wird ausdrücklich darum gebeten, die Türen verschlossen zu halten und den Anweisungen der Strafverfolgungsbehörden zu folgen.
Hintergründe der Tat sind bislang nicht bekannt
Über die genaue Zahl der Opfer sowie die Hintergründe der Tat liegen bislang keine Informationen vor.
In seiner Stellungnahme äußerte Chief Petawabano sein Mitgefühl gegenüber den Betroffenen: "Unsere Herzen sind schwer vor Trauer über die verlorenen Leben und die Familien, die von dieser Tragödie betroffen sind", sagte er.
Er ergänzt: "Wir sprechen den Familien und Angehörigen der Verstorbenen unser tiefstes Mitgefühl aus. Die gesamte Cree Nation steht in dieser schweren Zeit zusammen."