Linz (Österreich) - Ausnahmezustand im Norden Österreichs: In Linz fielen am Donnerstagnachmittag Schüsse! Ersten Informationen zufolge soll es drei Tote geben - unter ihnen ist auch der Täter eines zuvor verrichteten Doppelmordes. Es könnte sich um eine grausame Familientragödie handeln.
Vor einem Gasthaus habe ein älterer Mann gegen 13.30 Uhr eine ältere und eine jüngere Frau erschossen. Im Anschluss richtete der Täter sich selbst, wie die Landespolizeidirektion (LPD) Oberösterreich gegenüber TAG24 bestätigte.
Für die Bevölkerung gehe keine Gefahr mehr aus, hieß es vonseiten der LPD, die derzeit mit einem Großaufgebot in der oberösterreichischen Landeshauptstadt vor Ort ist. Die Tatwaffe sei bereits sichergestellt worden. Über mögliche Motive und Hintergründe wollte man am Nachmittag zunächst noch keine Aussagen machen.
Die Kronen Zeitung berichtete indes kurz nach der Bluttat, dass es sich bei den Betroffenen um Vater (†90), Mutter und Kind handeln soll!
Mehrere Zeugen sollen den schrecklichen Zwischenfall beobachtet haben, viele stünden unter Schock. "Es waren sehr viele Schüsse. Die Wirtin hat ein sehr rotes Gesicht bekommen und hat gleich alles zugesperrt", erzählte demnach eine Augenzeugin.
Steckt ein Erbstreit hinter dem Blutbad in Linz?
Laut Informationen der österreichischen Zeitung sei ein Erbschaftsstreit das mutmaßliche Motiv des Doppelmordes - es wurde ein Abschiedsbrief gefunden!
In den Stunden nach dem Blutbad sperrte die Polizei den Bereich um den betroffenen Parkplatz vor dem Gasthaus ab. Auch ein Sichtschutz wurde errichtet.
Am 11. Mai ist unterdessen ein Sicherheitsgipfel in der Donau-Stadt geplant. Schon vor dem neuerlichen Zwischenfall hatte es in Linz in kurzer Zeit zwei Gewaltverbrechen gegeben.
Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.
Erstmeldung 14.45 Uhr; letztes Update 18.44 Uhr.