Er hatte nicht einmal Schuhe an: Deutsche Teenager versinken im Schnee und müssen gerettet werden

Kleinwalsertal (Österreich) - Die frühlingshaften Temperaturen laden wieder ein, nach draußen zu gehen, sich aufs Fahrrad zu schwingen, eine Runde spazieren zu gehen oder auch mal wieder eine Wanderung zu unternehmen. Für Letzteres entschieden sich auch zwei deutsche Teenager (16, 18) in Österreich. Doch das sollten sie nur wenige Stunden später bitter bereuen.

Mithilfe eines Seils wurden die zwei Deutschen (16, 18) in den Rettungshubschrauber gezogen und in Sicherheit gebracht. Glücklicherweise waren sie nur unterkühlt und mussten nicht ins Krankenhaus. (Symbolfoto)  © 123rf/mirawonderland

Wie der lokale Nachrichtensender "ORF Vorarlberg" berichtet, starteten die beiden Jungen die "Runde um den Widderstein" am Sonntagvormittag gegen 9 Uhr.

Die Wanderung wird auf der beliebten Outdoor-Navigations-App "Komoot" als schwierig eingestuft, da sie nicht nur 16,3 Kilometer lang ist, sondern auch noch knapp 870 Höhenmeter beinhaltet. Obendrein kamen am Sonntag auch noch die winterlichen Temperaturen und die damit einhergehende Witterung, die sich im Laufe der Wanderung der beiden Teenager immer mehr verschlechterte.

Dem Bericht zufolge sollen die beiden irgendwann bis zum Bauch im Schnee versunken sein, wobei der ältere von beiden sogar seine Trekkingschuhe im Schnee verloren haben soll. Trotz dieser Umstände beschlossen die beiden, ihre Unternehmung - teilweise in Socken - fortzusetzen.

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Gegen 16.50 Uhr wählten sie schließlich den Notruf.

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Wenige Minuten später konnten sie vom Rettungshubschrauber "Gallus 1" stark unterkühlt geborgen werden.

Mittlerweile befinden sich die beiden Wanderer wieder in einem Hotel.

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