Kriminelles Familien-Hobby: Frau (51) begeht Einbrüche mit ihren Kindern

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Liezen (Österreich) - Seit einigen Jahren zieht eine berüchtigte Diebesbande durch das Ennstal in Österreich. Immer wieder wird in leer stehende Einfamilienhäuser eingebrochen. Bisher tappte die Polizei im Dunkeln, doch jetzt waren es ausgerechnet zwei Kinder, die ihrer eigenen Mutter in den Rücken fielen und sie als die Täterin entlarvten.

Bisher konnten die Ordnungshüter der 51-Jährigen fünf Einbrüche nachweisen. Allerdings gehen sie davon aus, dass diese fünf nur die Spitze des Eisberges sind. (Symbolfoto)
Bisher konnten die Ordnungshüter der 51-Jährigen fünf Einbrüche nachweisen. Allerdings gehen sie davon aus, dass diese fünf nur die Spitze des Eisberges sind. (Symbolfoto)  © Philipp von Ditfurth/dpa

Die 51-Jährige ist bereits seit gut einem Jahr auf dem Radar der Staatsgewalt. Sie steht im Verdacht, seit 2019 immer wieder in Einfamilienhäuser im Ennstal eingebrochen zu sein, heißt es in einem Bericht der "Kronen Zeitung". All diese Häuser standen zum Zeitpunkt des Einbruchs leer, somit konnte sich die Frau ohne Bedenken an den Wertsachen in den Wohn- und Ferienhäusern bedienen.

Doch die Taten verübte die Frau nicht allein. Stets dabei waren ihre beiden Kinder, die in dem Artikel als "zwischen 15 und 18 Jahren alt" beschrieben werden. Teilweise soll das Trio sogar ganze Wochenenden in den leer stehenden Häusern verbracht haben. Um die gestohlenen Gegenstände in bares Geld zu verwandeln, bot die 51-Jährige ihre Hehlerware auf Flohmärkten zum Verkauf an - mit Erfolg.

Erst bei einem Einbruch im vergangenen Jahr, als die drei in ein Einfamilienhaus in Niederhofen eingestiegen sind, kam die Polizei dem räuberischen Trio auf die Schliche. Die Polizei verfolgte die Diebin und konnte sie schließlich auch stellen, doch bisher wollte sie keine ihrer Verbrechen einräumen.

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Sie bediente sich stattdessen der Ausrede, dass eines ihrer Kinder dringend auf Toilette gemusst haben soll - aus diesem Grund seien sie in das fremde Haus gegangen.

Kinder liefern eigene Mutter aus

Doch knapp ein Jahr, nachdem die drei mit den umgangssprachlichen Fingern in der Keksdose erwischt worden sind, räumten ausgerechnet die beiden Kinder, die an den Taten beteiligt waren, alles ein und lieferten somit ihre eigene Mutter an die Behörden aus.

Bei einer nachfolgenden Hausdurchsuchung fanden die Beamten neben mutmaßlichem Diebesgut auch Cannabis und Kokain.

Titelfoto: Philipp von Ditfurth/dpa

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