Perfide Betrugsmasche: Mann drohen nach Pizzabestellung bis zu acht Jahre Haft

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Stettin (Polen) - Ein Mann aus Polen hat monatelang im Namen polnischer Prominenter und Politiker online Pizza bestellt. Viele der Bestellungen enthielten dabei Drohungen, nun hat die Polizei den 23-jährigen Verantwortlichen festgenommen.

Ein Mann bestellte monatelang unter falschem Namen Pizza und spickte diese mit Drohungen. (Symbolfoto)
Ein Mann bestellte monatelang unter falschem Namen Pizza und spickte diese mit Drohungen. (Symbolfoto)  © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Die Masche des Mannes war immer dieselbe: Er bestellte massenweise Essen unter falschem Namen. Doch oftmals enthielten die Bestellungen in den Kommentaren Drohungen, wie die Polizei erklärte.

Darunter drohte er Brandstiftung, die Entführung eines Kindes und absichtlich verursachte Verkehrsunfälle an. Die Bestellbeschreibungen enthielten zudem Infos, die nur dem Empfänger oder engsten Angehörigen bekannt waren.

Opfer wurden dadurch in Angst und Schrecken versetzt. Unklar ist, wie der Mann an die Informationen gelangt war.

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Polen Strandhaus von Hitler-Gattin Eva Braun zu verkaufen

Die Bestellungen sorgten zudem auch für Frust bei Restaurantbesitzern rund um Stettin, Krakau, Breslau und Warschau.

Laut Polizei belief sich eine Rechnung auf mehr als 37.000 Złoty (umgerechnet rund 8600 Euro). "Einige Bestellungen konnten aufgrund technischer Einschränkungen nicht ausgeführt werden", so die Polizei. Beispielsweise eine Bestellung von 300 Pizzen, die Kapazitäten der Pizzeria waren dafür schlichtweg nicht ausreichend.

Die Polizei konnte den 23-Jährigen in Stettin festnehmen. (Symbolfoto)
Die Polizei konnte den 23-Jährigen in Stettin festnehmen. (Symbolfoto)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Belästigung und Bedrohung: Ermittlungen gegen 23-Jährigen laufen

Viele weitere konnten jedoch ausgeliefert werden. Oftmals habe der 23-Jährige Bestellungen für umgerechnet 30 bis 50 Euro in Auftrag gegeben. Aufträge, die auf den ersten Blick unauffällig scheinen, bei Restaurantbesitzern in der Summe dennoch für große Verluste sorgen.

Inzwischen konnte dem ein Ende gesetzt werden, der Täter wurde festgenommen. Gegen ihn laufen Ermittlungen wegen fortgesetzter Belästigung und Bedrohung, dafür könnten ihm bis zu acht Jahre Knast drohen.

Titelfoto: Bildmontage: Karl-Josef Hildenbrand/dpa / Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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