Sie verbrachten mehrere Tage auf offener See: Sieben Personen nach Schiffbruch gerettet, darunter auch ein Kind

Von Ahmad Pathoni, Denise Sternberg

Jakarta - Mehrere Tage nach dem Untergang eines Passagierschiffes vor Indonesiens Küste sind am Wochenende sieben Menschen lebend aus dem Meer gerettet worden.

Seit Mittwoch suchte die indonesische Marine nach den Passagieren des verunglückten Fischerboots.  © Makassar SAR Office/Makassar SAR Office via AP/dpa

Unter ihnen war auch eine Siebenjährige, wie örtliche Medien berichteten. Das hölzerne Schiff mit insgesamt 78 Menschen an Bord sei bereits am Mittwoch vor der Inselgruppe Selayar südlich der Hauptinsel Sulawesi gesunken.

Am Samstag habe ein Fischerboot fünf Überlebende aus dem Wasser gezogen, darunter auch das junge Mädchen.

Die Gruppe habe sich an einer Art Fischfangboje festgeklammert, hieß es. Am Sonntag habe ein Suchteam dann zwei weitere Menschen gerettet, einen Mann und seine Mutter.

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Örtlichen Medien berichteten außerdem von Rettungsringen mit dem Namen des Schiffes, "KM Nurul Salsa", die an einer unbewohnten Insel angespült worden seien. Als vermisst gelten den Angaben zufolge noch immer 18 Menschen.

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Von 78 Menschen an Bord werden noch immer 18 vermisst.  © Makassar SAR Office/Makassar SAR Office/AP/dpa

Indonesien, ein auch bei Touristen beliebter Staat mit über 17.000 Inseln, ist stark auf den Fährverkehr angewiesen. Sicherheitsstandards werden jedoch oft missachtet. Schiffsunglücke sind keine Seltenheit.

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