Austin (Texas) - Eine Party-Nacht im US-Bundesstaat Texas endete blutig und tödlich. In einem Bar-Viertel hatte ein bewaffneter Mann am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) plötzlich das Feuer eröffnet. Es gibt Hinweise auf einen Terroranschlag.
In der Nacht auf Sonntag, gegen 2 Uhr, wurde die Polizei wegen einer Schießerei in einem beliebten Ausgehviertel der Großstadt Austin alarmiert.
Da die Polizei dort aufgrund des wilden Treibens am Wochenende verstärkt Präsenz zeigt, waren die Einsatzkräfte schnell am Ort des blutigen Geschehens.
Die Beamten trafen auf einen bewaffneten Mann, der sowohl auf Unschuldige als auch auf die Beamten schoss. Die Polizisten erwiderten das Feuer und töten den Angreifer, wie die Polizei auf einer anschließenden Pressekonferenz mitteilte.
Neben dem Schützen starben zudem zwei weitere Menschen. 17 Personen mussten medizinisch versorgt werden, 14 davon wurden mit teils schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei sprach von einem "tragischen Vorfall".
Auf einer späteren Pressekonferenz erklärte ein FBI-Beamter, dass im Fahrzeug des Täters Hinweise auf "einen möglichen Zusammenhang mit Terrorismus" gefunden wurden. Es sei jedoch noch zu früh, um mit Gewissheit von einem Terrorangriff zu sprechen.
Laut einem Bericht des US-Senders ABC soll es sich bei dem getöteten Angreifer um einen 53-Jährigen gehandelt haben, der aus dem Senegal stamme und anschließend eingebürgert worden sei.
Erstmeldung vom 1. März, 16.33 Uhr. Zuletzt aktualisiert um 20.01 Uhr.