Familienstreit wegen ChatGPT: Wenig später ist der Sohn tot

❤️
😂
😱
🔥
😥
👏

Kyoto (Japan) - Tragisches Ende eines Familienurlaubs in Japan: Nach einem Streit mit seinen Eltern suchte James "Weston" Higginbotham (†20) das Weite. Wenige Tage später wurde der junge Amerikaner tot aufgefunden.

Der US-Student (†20) wurde tot in den Bergen nahe Kyoto gefunden. (Symbolfoto)
Der US-Student (†20) wurde tot in den Bergen nahe Kyoto gefunden. (Symbolfoto)  © 123RF/bartusp

Am 25. Mai war James Higginbotham, der von seiner Familie Weston genannt wurde, mit seinen Eltern nach Japan aufgebrochen. Doch der junge Student bezahlte die Reise mit seinem Leben.

Wie unter anderem "NBC News" berichtet, verkündete Westons Mutter Nancy die erschütternde Nachricht vom Tod ihres geliebten Sohnes am Samstag via Facebook: Weston sei "von einer freiwilligen Such- und Rettungsgruppe in einem Berggebiet außerhalb von Kyoto" tot aufgefunden worden, schrieb die Amerikanerin.

Rund eine Woche zuvor war der 20-Jährige nach einem "dummen Streit" mit seiner Mutter als vermisst gemeldet worden.

Dreifach-Papa versucht Frau vor handgreiflichem Ex-Freund zu retten - und bezahlt mit seinem Leben
USA Dreifach-Papa versucht Frau vor handgreiflichem Ex-Freund zu retten - und bezahlt mit seinem Leben

Dem Bericht zufolge sei der junge Mann abgehauen, nachdem er sich mit seiner Mutter wegen der Reiseplanung per ChatGPT in die Haare geraten war. Dass Nancy mögliche Restaurants und Sehenswürdigkeiten für den Trip mithilfe von künstlicher Intelligenz ausgesucht habe, soll ihrem Sohn ganz und gar nicht gepasst haben.

"Wir versuchen eigentlich, es nie zu verwenden, und ich stimme ihm da vollkommen zu", erklärte Higginbotham gegenüber "NBC News". "Es war einfach ein unglaublich dummer Streit."

Toter US-Student war wohl zu Wanderung aufgebrochen

Dennoch habe die Situation ihren Sohn vermutlich "emotional belastet", sodass er überstürzt das Weite suchte.

Laut Polizei wurde der Student am 29. Mai in der Gegend von Kyoto zum letzten Mal gesehen. Demnach war er an einem Bahnhof im bergigen Waldgebiet von Yamashina aus einem Zug ausgestiegen. Anschließend verlor sich seine Spur.

Westons Eltern vermuten nun, dass der 20-Jährige von dort aus zu einer Wanderung aufgebrochen sein könnte. Was danach geschah, bleibt vollkommen unklar.

"Wir sind unendlich dankbar für die Zeit, die wir mit unserem geliebten Weston verbringen durften, können uns aber nicht annähernd vorstellen, wie das Leben ohne ihn sein wird", schrieben seine Eltern, die die tiefe Trauer um ihr verlorenes Kind "nicht in Worte fassen" können.

Titelfoto: 123RF/bartusp

Mehr zum Thema USA: