Geschwisterpaar mit Waffe bedroht: Jugendliche rauben Limonadenstand aus

Boston (USA) - Ein Geschwisterpaar aus der US-Stadt Boston wollte eigentlich nur sein Taschengeld aufbessern, plötzlich wurden David Byrne (12) und seine Schwester Juliette (11) Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls!

Zwei Jugendliche bedrohten ein Geschwisterpaar an einem Limonadenstand mit einer Waffe und flüchteten später mit deren Geldkassette.  © Bildmontage: Screenshot/Facebook/Boston Police Department

Am vergangenen Mittwoch hatten der zwölfjährige David und seine elf Jahre alte Schwester Juliette den Entschluss gefasst, sich kurz vor den anstehenden Sommerferien etwas Taschengeld dazuzuverdienen.

Wie man es aus alten Filmen kennt, richtete sich das Geschwisterpaar in der Nähe seines Zuhauses im Süden von Boston einen Limonadenstand ein. Allerdings ließ sie das folgende Ereignis traumatisiert zurück.

Wie das Boston Police Department in einer Pressemitteilung erklärt, bemerkten David und Juliette zwei Jugendliche, die über den Tag hinweg immer wieder an ihrem Stand vorbeischlichen.

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Gegen 16.45 Uhr sollen die beiden Jungs die Geschwister angesprochen und gefragt haben, ob sie an ihrem Stand eine Zahlung per Apple Pay akzeptierten. Bevor die Kinder antworten konnten, zückte einer der Jugendlichen eine schwarze Schusswaffe.

Sein Komplize griff währenddessen nach der Geldkassette, in der 50 US-Dollar (umgerechnet rund 43 Euro) gewesen sein sollen, anschließend flüchteten sie.

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"Meine Schwester hob die Hände, und ich sagte nur: 'Du kannst sie haben.' Aber danach war ich doch ein bisschen verärgert, denn wir sind 12 und 11, und so etwas sollte man eigentlich nicht machen", berichtet David nach dem Überfall gegenüber CBS News.

Zwei Tage später nahmen die Beamten einen der beiden Täter fest, dabei soll es sich um einen 14 Jahre alten Jungen handeln. Auch die Geldkassette fanden sie, allerdings ohne Inhalt.

Der 14-Jährige wird sich nun wegen des bewaffneten Raubüberfalls und dem unerlaubten Besitz einer Schusswaffe verantworten müssen. Nach seinem Mittäter wird noch immer gesucht.

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