Job und Ehe wegen Affäre mit Schüler verloren: "Alter, ich habe gerade mit meiner Sportlehrerin rumgemacht"
Rhode Island (USA) - Von ihrem Job musste sie zurücktreten, ihr Ehemann hat die Scheidung eingereicht. Wegen einer Affäre mit einem ihrer Schüler hat eine US-Lehrerin für Sport und Gesundheitserziehung eine Anklage wegen sexueller Nötigung dritten Grades am Hals. Auch wenn Alisha Crins (39) auf nicht schuldig plädiert, scheint die Beweislast gegen sie schier erdrückend.
Laut einer Erklärung des Schulbezirks brachte ein Elternteil bereits am 1. Oktober 2025 Anschuldigungen gegen Crins auf den Tisch.
Die Pädagogin trat zu der Zeit von ihrem Amt an der Ponaganset High School zurück, verschickte privat eine SMS an Freunde mit dem verräterischen Inhalt, dass eine Beziehung zu einem Schüler "nur mit Flirten anfing, dann aber außer Kontrolle geriet".
Das Nachrichtenportal WPRI schreibt zwar, dass beide keinen Geschlechtsverkehr hatten. Überliefert sind jedoch heiße Küsse im Auto, Petting-Sessions und jede Menge Sexting-Nachrichten.
"Es ging zum Beispiel darum, über Sex zu reden oder darüber, wann er achtzehn wird", verriet die Beschuldigte den Ermittlern sachlich in einem ersten Verhör.
"Alter, ich habe gerade mit meiner Sportlehrerin rumgemacht", schilderte der zur Tatzeit 17-Jährige einem Freund das wilde Geknutsche im Auto laut Polizeibericht etwas bildlicher.
Lehrerin wollte die Shirts des Schülers tragen, auf den sie stand
Alisha Crins soll selbst auf dem Schulgelände relativ viel Zeit mit dem Teenager verbracht haben. Er schilderte, dass er "mit allem durchkam, was er wollte", solange sie ihn unterrichtete.
Die damals verheiratete Frau fühlte sich von der Aufmerksamkeit des jungen Mannes geschmeichelt, bat den Heranwachsenden, seine Sweatshirts tragen zu können.
Die Polizei fragte das Opfer, ob in der Schule sexuelle Dinge passiert seien.
"Nein, aber sie hat es versucht", sagte der junge Mann. "Ich wollte das nicht – das ist doch Wahnsinn."
Als im Februar die Anklage gegen die US-Amerikanerin verlesen wurde, kam sie gegen Zahlung einer Kaution von 10.000 US-Dollar (rund 8585 Euro) unter Auflagen, wie der Abgabe ihres Reisepasses, auf freien Fuß.
Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen – das Urteil gegen die 39-Jährige steht noch aus.
Titelfoto: Bildmontage: Foster-Glocester Regional School District, LinkedIn Alisha Crins

