Reptilien-Mann geht Grenzschutz mehrere Male ins Netz: 60 Tiere unter Kleidung versteckt

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Oxnard (USA) - Jose Manuel Perez (34) ist den Beamten an den Grenzposten der USA ein bekanntes Gesicht. Immer wieder stoppten ihn die Behörden beim Einreisen, und immer wieder wurden sie fündig. Jetzt veröffentlichte die Staatsanwaltschaft die Strafe für den Echsen-Mann. Die ist so hoch, dass Perez sicherlich nicht nur einen Frosch im Hals hat.

Knapp 60 Tiere trug Jose Manuel Perez (34) am 25. Februar 2022 an seinem Körper, als er von den Grenzbeamten kontrolliert wurde.
Knapp 60 Tiere trug Jose Manuel Perez (34) am 25. Februar 2022 an seinem Körper, als er von den Grenzbeamten kontrolliert wurde.  © Fotomontage: Screenshot: facebook.com/usaocdca

Auf ihrem Facebook-Profil veröffentlichte die Staatsanwaltschaft von Kalifornien vor einigen Tagen einen kurzen Bericht zu Perez.

Der 34-Jährige wurde zu 65 (weiteren) Monaten hinter schwedischen Gardinen verurteilt. Grund für diese immens hohe Haftstrafe sind Perez' Taten aus den letzten sechs Jahren. In diesen soll er über 1700 Reptilien über die Grenze in die Vereinigten Staaten geschmuggelt haben. Der Gegenwert für die kleinen Krabbler liegt bei geschätzten 739.000 US-Dollar, was knappen 639.000 Euro entspricht.

Vor Gericht bekannte sich der Mann zu zwei Fällen aus dem August 2022 schuldig. Erwischt wurde er schon mehrere Male zuvor. So beispielsweise im Februar 2022, als er mit 60 Reptilien am Körper kontrolliert wurde. Den Behörden versuchte er damals laut "People" weiszumachen, dass es sich bei seinen schuppigen Begleitern lediglich um seine Haustiere handle.

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Gemeinsam mit seinen Komplizen nutzte Perez die sozialen Medien, um die illegalen Kleintiere zu bewerben und zu verkaufen. Dabei schreckte die Bande auch nicht davor zurück, zu zeigen, wie die Tiere in der freien Wildbahn gefangen wurden.

Bei einer Kontrolle von einem Gepäckstück, welches aus Hongkong in die USA gebracht werden sollte, fielen den Behörden beispielsweise Exemplare der Yucatán-Dosenschildkröte, mexikanischen Dosenschildkröte, Babykrokodile und mexikanischen Krustenechse in die Hände.

Perez sitzt bereits in Haft

Doch eine allzu große Umstellung wird diese Haftstrafe für Perez gar nicht sein, denn er ist bereits dort, wo er hinmuss - im Gefängnis.

So wurde er bereits vor der Enthüllung seiner Tierschmuggel-Machenschaften im Mai 2023 zu neun Jahren Haft wegen illegalem Waffenbesitz verurteilt.

Titelfoto: Fotomontage: Screenshot: facebook.com/usaocdca

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