Trotz Kritiken: Kamala Harris verteidigt internationale Führungsrolle der USA bei Sicherheitskonferenz

München - Die USA müssen nach Ansicht von Vizepräsidentin Kamala Harris (59) schon aus ureigenen Interessen ihre weltweite Führungsrolle im Zusammenspiel mit ihren Partnern auch in Zukunft unverändert übernehmen.

US-Vizepräsidentin Kamala Harris (59) betonte während der Münchner Sicherheitskonferenz die Notwendigkeit einer dauerhaften Führungsrolle der USA.
US-Vizepräsidentin Kamala Harris (59) betonte während der Münchner Sicherheitskonferenz die Notwendigkeit einer dauerhaften Führungsrolle der USA.  © Tobias Hase/dpa

Es sei im Grundinteresse der amerikanischen Bevölkerung "unsere langjährige globale Führungsrolle zu erfüllen", sagte Harris am Freitag in ihrer Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz.

US-Präsident Joe Biden (81) und sie wollten das globale Engagement fortsetzen und demokratische Werte zu Hause wie im Ausland verteidigen "mit unseren Partnern". Dieser Ansatz stärke die "USA und schützt Amerikaner".

Harris betonte mit Blick auf die Wahlen in den USA im November, dass es aber auch in den Staaten Stimmen gebe, die sich eine andere Rolle der USA wünschten, die die USA isolieren und von den Verbündeten abkehren wollten.

Nach 13 Jahren: Vermisste taucht plötzlich wieder auf!
USA Nach 13 Jahren: Vermisste taucht plötzlich wieder auf!

Den Namen von Donald Trump (77) nannte sie in ihrer Rede ausdrücklich nicht. "Diese Sicht der Welt ist gefährlich, destabilisierend und kurzsichtig."

Die führende Rolle der USA sei ein direkter Vorteil für das amerikanische Volk.

Wettbewerb mit China als Herausforderung

Die USA könnten aber nur im Ausland stark sein, wenn sie auch zu Hause stark sei.

Daher sei es richtig gewesen, die Klimakrise anzupacken und die Sicherheitsstrategie mit neuen Bündnissen und Partnerschaften, etwa im Indopazifik, in Afrika, in der Karibik und in Lateinamerika zu stärken.

Zugleich sei es gelungen, "verantwortungsvoll den Wettbewerb mit China zu managen", sagte Harris.

Titelfoto: Tobias Hase/dpa

Mehr zum Thema USA: