Vater gibt sich bei TikTok als Tochter (11) aus, um mutmaßlichen Vergewaltiger in Falle zu locken - dann fallen Schüsse

Ohio (USA) - Folgenschwerer Vorfall in den USA: Ein Mann gab sich als seine elfjährige Tochter aus, lockte den Mann, der sie vergewaltigt haben soll, in sein Haus und schoss anschließend auf ihn.

Die Polizei verhaftete den 30-jährigen Malik Chandler, nachdem er den Vergewaltiger seiner Tochter angeschossen hatte. (Symbolfoto)  © 123rf/ danielt1994

Ihre Mutter fand ein Video, was eine Mutter niemals finden möchte. Darauf soll zu sehen sein, wie der 20-jährige Diego Montoya Gonzalez die Elfjährige in ihrem Wohnhaus sexuell missbrauchte, berichteten Staatsanwälte laut The Sun.

Malik Chandler (31), der Vater des Opfers, nutzte daraufhin den TikTok-Account seiner Tochter und gab sich als das Mädchen aus. Er nutzte die Masche, um Gonzalez zurück in das Haus zu locken, in dem er die furchtbare Tat begangen haben soll.

Gegenüber den Ermittlern erzählte der 31-Jährige, dass er den Mann lediglich körperlich angehen und festhalten wollte, bis die Polizei käme.

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Der 20-Jährige griff jedoch augenscheinlich in seine Tasche, um eine Waffe herauszuholen. Daraufhin feuerte Chandler mehrfach auf Gonzalez. Als die Beamten den Tatort erreichten, saß der Vergewaltiger mit zwei Schusswunden auf einem Stuhl.

Gonzalez wurde umgehend ins Grant Medical Center in Columbus (Ohio) gebracht. Am Montag bekannte er sich vor Gericht für nicht schuldig. Chandler, der sich für die Schandtat rächen und der Polizei helfen wollte, wurde indes wegen schwerer Körperverletzung angeklagt.

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Weitere Videos entdeckt

Bei der Durchsuchung des Handys des 20-Jährigen fanden die Ermittler zudem noch weitere Videos, die sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen sollen. Er wurde daher unter anderem wegen zweifacher Vergewaltigung und der Verbreitung pornografischen Materials angeklagt.

Sollte er bis zu seiner Verhandlung wieder auf freien Fuß kommen, darf der junge Mann keinen Kontakt zum Opfer oder dessen Familie aufnehmen. Zudem soll er das Internet nur zu beruflichen Zwecken nutzen dürfen.

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