Missouri (USA) - Eigentlich wollte Jade Adams aus dem US-amerikanischen Missouri ihrer Tochter nur eine Freude bereiten, als sie ihr eine Barbie-Puppe kaufte. Doch die Entdeckung, die sie beim Auspacken später machte, schockierte sie zutiefst.
Die US-Amerikanerin war gemeinsam mit ihrem Mann in der vergangenen Woche in dem Discounter Cargo Largo einkaufen, als ihr Blick auf die Barbie-Puppe fiel. Sie beschloss sofort, das Spielzeug für ihre Tochter mitzunehmen.
Gegenüber Fox 4 erzählte Adams, dass sie die Puppe aus der Verpackung entfernen wollte, als ihr plötzlich eine weiße Wolke entgegenschlug. Was die Mutter gefunden hatte, war nichts anderes als Fentanyl!
"Es war wie ein 'Puff' im Auto", so Adams. "Wir dachten nur: 'Was ist das denn?'" Die Behörden bestätigten später, dass es sich tatsächlich um das potenziell tödliche Pulver gehandelt hatte.
Darüber nachzudenken, was hätte passieren können, wenn ihre Tochter die Verpackung der Puppe geöffnet hätte, sei erschreckend, berichtete Adams weiter. Das Zeug hätte über ihr selbst oder im ganzen Haus verteilt werden können.
Polizei kann weitere Fentanyl-Barbies aufspüren
Nach der schockierenden Entdeckung fuhr Adams zu dem Discounter zurück, allen voran, um die Mitarbeiter zu warnen. Diese holten daraufhin sämtliche Barbies aus dem Regal und übergaben sie dem Sicherheitsdienst des Ladens.
Der Discounter hatte später das Police Department of Independence verständig, wie diese in einem Statement auf Facebook erklärten.
Laut den Ermittlungen seien die Puppen selbst nicht verunreinigt. Das Fentanyl wurde mit Klebeband an der Innseite der Rückseite der Verpackung befestigt.
Inzwischen konnten alle fünf betroffenen Barbie-Puppen, die im Cargo Largo verkauft wurden, sichergestellt werden. Die Ermittlungen in dem Fall laufen.