Wolf im Wohngebiet? Tier sorgt für Aufregung

Oklahoma City (USA) - Wölfe in Wohnorten können unglaublich angsteinflößend sein. Glücklicherweise entpuppte sich ein Tier in Oklahoma City nicht als Wolf, sondern als flauschiges Haustier.

Nova konnte glücklicherweise mit ihrer Besitzerin wieder vereint werden.
Nova konnte glücklicherweise mit ihrer Besitzerin wieder vereint werden.  © Screenshot/Facebook/Oklahoma City Police Department

Polizisten wurden am Dienstagmorgen (Ortszeit) wegen der Sichtung eines "großen, bösen Wolfes" zu einer Kita im US-Bundesstaat Oklahoma bestellt.

Nach genauerer Überprüfung, stellte sich aber heraus, dass das riesige Biest das kuschelige Haustier einer Anwohnerin war, schrieb die Polizei in einem Post auf Facebook.

Allerdings gab es einen Grund, weswegen die Gemeinde dachte, dass ein Wolf die Straßen von Oklahoma City unsicher machte.

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Der kuschelige Vierbeiner ist nämlich ein Wolfshybrid, 85 Prozent Wolf und 15 Prozent Alaskan Malamute.

Glücklicherweise konnten die Fellnase und ihre Besitzerin leicht wiedervereint werden, nachdem die Polizeidirektion eine "Vermisst"-Anzeige für die Hybrid-Hündin fanden, die später als "Nova" identifiziert wurde.

Die Besitzerin schrieb in einem Kommentar unter den Facebook-Post: "Ein großes Dankeschön an die Oklahoma City Polizei und die The Village Polizei für ihre Hilfe, meine Nova wiederzufinden! Es waren 24 schreckliche Stunden und jetzt bekommt sie endlich ein wohlverdientes Bad und Nickerchen, was wir euch und der Gemeinde in The Village zu verdanken haben. Ich kann nicht in Worte fassen, wie dankbar ich bin!"

Hund-Wolf-Hybride verwässern angeblich Genpool

Angeblich haben 60 Prozent aller europäischen Wölfe Hunde-DNA. (Symbolbild)
Angeblich haben 60 Prozent aller europäischen Wölfe Hunde-DNA. (Symbolbild)  © 123Rf/lightpoet

Laut dem WWF sind Hund-Wolf-Hybride ein umstrittenes Phänomen. Obwohl manche darauf bestehen, dass die Tiere für den Menschen gefährlich werden können, gibt es keinerlei Beweise, dass dies der Fall ist.

Allerdings kann es durch den Mix aus wilden Wolf- und domestizierten Hunde-Genen zu Verhaltensabweichungen in freier Wildbahn kommen, wodurch die Tiere schnell unberechenbar werden.

Neben den Sicherheitsbedenken gibt es aber ein größeres Problem mit den Hybrid-Tieren: die Verwässerung des natürlichen Wolf-Genpools, was langfristig zum Verschwinden der Art führen könnte.

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Laut dem WWF haben Analysen eines privaten Instituts (ForGen) ergeben, dass inzwischen 60 Prozent aller europäischen Wölfe Hunde-DNA hätten.

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Oklahoma City Police Department

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