Kansas (USA) - "Es hat mich all meine Kraft gekostet, diese Zeilen zu schreiben, denn um Hilfe zu bitten gehört zu den schwersten Dingen, die wir je tun mussten", startete Jake Miller seinen Aufruf auf der Spendenseite GoFundMe. Für seine Frau Britagne hat der US-Amerikaner trotzdem alle Energie gebündelt.
Die Kinder Kysen (15), Rhyden (14), Brinley (12) und Greyson (9) wollen ihre Mutter nicht verlieren. Der Biss einer Spinne hat Britagne schwer krank gemacht.
Jake berichtet davon, dass seine Frau am 4. Juni, sechs Tage nach der Attacke, in ein Krankenhaus in Wichita (Kansas) eingeliefert wurde. Ein Hämatom an der rechten Wade bereitete ihr große Schmerzen. Britagne musste operiert werden, Ärzte entfernten große Blutgerinnsel. Danach sei die junge Frau kaum noch ansprechbar gewesen.
Weil die Vierfachmutter obendrein an Leberversagen leidet, hatten die behandelnden Ärzte wenig Hoffnung, dass Britagne die Strapazen überleben wird. Vor allem ihre Blutwerte seien einfach zu schlecht gewesen. Aber sie nahm die Herausforderung an, kämpfte sich durch intensive Behandlungen und weigerte sich, aufzugeben.
"Ich habe mit angesehen, wie sie mehr Schmerzen ertragen hat, als ich jemals für möglich gehalten hätte", berichtet Jake. Inzwischen sei die Amerikanerin stabil und könne die Klinik bald verlassen. Doch neue Probleme warten bereits.
Kranke Britagne soll im Kreise ihrer Familie wieder zu Kräften kommen
Britagne ist momentan ein Pflegefall und benötigt eine Rundumbetreuung. Jake war und ist für sie da, kümmert sich auch um die vier Kids. Seinen Job musste er hinten anstellen - und ist ihn jetzt los. Weil Jake die Arbeitszeiten nicht einhalten konnte, sei er gekündigt worden. Sein Einkommen fehlt jetzt.
Spenden sollen daher helfen. Das Geld werde für Behandlungskosten, Miete, Kinderbetreuung und alle anderen Dinge des täglichen Bedarfs benötigt. Krankenversichert ist die Familie aufgrund der Kündigung nicht mehr. Die Situation ist ernst.
Hilfe bekommt Jake von Britagnes Mutter Sheila, die extra aus dem mehr als zehn Autostunden entfernten Utah zu ihrer Tochter gereist ist. Allesamt hoffen, dass Britagne irgendwann wieder vollständig gesund sein wird.
Auf dem Weg dahin benötigt die Amerikanerin übrigens auch noch eine neue Leber ...