Von drei Generationen gequält: Mädchen stirbt an unbehandelter Infektion

New York - Tragisches Ende! Ein kleines Mädchen aus den USA wurde von ihrer "Familie" über eine längere Zeit so sehr gequält, dass sie letztlich verstarb. Nun werden die Täterinnen angeklagt.

Jor'Dynn Duncan (†7) wurde auf grausamste Weise misshandelt.  © Suffolk County District Attorney

Die siebenjährige Jor'Dynn Duncan verstarb im Dezember vergangenen Jahres, nachdem sie in ihrem eigenen Zuhause brutal misshandelt wurde.

Wie Law & Crime berichtet, sei das Kind infolge einer unbehandelten Infektion durch Stichwunden gestorben. "Das Büro des Gerichtsmediziners von Suffolk County dokumentierte zum Zeitpunkt des Todes des Opfers etwa 90 Verletzungen an ihrem Körper", teilte die Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung mit.

Im Dezember 2024 kam Jor'Dynn bei der 50-jährigen Emily Kelly unter, der Verlobten ihres Vaters. Nur vier Monate später bekam Kelly dann das alleinige Sorgerecht für das Mädchen - so lebte die Kleine bei Kelly, ihrer leiblichen Tochter Elyssa Seymore (24) und ihrer Mutter Barbara Renner (75).

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Kelly wurde nun wegen Mordes angeklagt, Renner wegen Totschlags und Seymore wegen Freiheitsberaubung. Auch die Gefährdung des Kindeswohls wird ihnen vorgeworfen, so CBS News.

Die Anwälte der Mutter und Tochter wiesen jegliche Anschuldigungen zurück.

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Jor'Dynn wurde als liebes und aufgeschlossenes Mädchen beschrieben.  © GoFundMe/Elizabeth Horton

Die Frauen sollen das Kind etwa ein Jahr lang auf grausame Weise misshandelt, gefoltert und gefangen gehalten haben.

"Kelly soll erfundene Ausreden vorgebracht haben, darunter verschiedene Krankheiten, Todesfälle in der Familie und eine Reise nach Disney World – allesamt angeblich dazu benutzt, den Missbrauch zu vertuschen", so Bezirksstaatsanwalt Raymond Tierney.

Am Morgen des 29. Dezember 2025 rief Kelly dann letztendlich den Notarzt, da Jor'Dynn einen Herzstillstand hatte. Sie wurde ins NYU Langone Hospital-Suffolk gebracht, wo die Siebenjährige allerdings nur noch für tot erklärt werden konnte.

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"Kein Kind sollte jemals solch ein Grauen erleiden müssen", betonte Tierney. "Es waren Monate systematischer Grausamkeit und sadistischer Misshandlung, die akribisch dokumentiert wurden."

"Sie war sehr, sehr lieb, lebhaft und aufgeschlossen. Sie hatte einfach etwas Besonderes an sich", sagte eine Bekannte des Opfers. "Ich kann mir gar nicht vorstellen, was sie durchgemacht hat, und es tut mir so leid, dass keiner von uns es wusste", bedauerte sie.

Bei einem Spendenaufruf via GoFundMe sammelt Jor'Dynns Familie nun Geld: "Unsere Familie trauert um einen unermesslichen Verlust und steht nun zusätzlich vor der emotionalen und finanziellen Belastung, ihr einen würdevollen und liebevollen Abschied zu ermöglichen."

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