Küsten-Drama in Neuseeland: Tierschützer kämpfen um gestrandete Wale

Farewell Spit - Am Donnerstag strandeten Dutzende Grindwale an der schmalen Sandzunge Farewell Spit in Neuseeland. In einer aufopferungsvollen Rettungsaktion kämpften Tierschützer um das Leben der Wale.

55 Wale strandeten an der Küste, sechs davon starben.
55 Wale strandeten an der Küste, sechs davon starben.  © Project Jonah New Zealand

Zeitweise waren 200 Freiwillige mit der Kühlung und Aufrichtung der Meeressäuger beschäftigt, schütteten immer wieder Eimer voll Wasser über die Wale.

Sie durften nicht austrocknen, trotz starker Hitze an Land, um sie bei aufsteigender Flut wieder ins Meer lenken zu können.

Trotz aller Mühen starben bis Freitagmorgen (Ortszeit) sechs Wale.

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Die restlichen Tiere konnten in Gruppen ins tiefere Wasser geleitet werden – eine anstrengende Aufgabe.

Die Grindwale (durchschnittlich 800 Kilogramm schwer) lagen nämlich über einen Kilometer verstreut am Strand.

Walstrandungen keine Seltenheit

Wieder im Wasser! Hier ist die Rettung geglückt.
Wieder im Wasser! Hier ist die Rettung geglückt.  © Project Jonah New Zealand

"Grindwale sind sehr soziale Tiere", erklärte Sprecherin Louisa Hawkes vom "Project Jonah New Zealand". Um sie artgerecht ins Meer leiten zu können, mussten sie gruppiert werden.

Walstrandungen sind keine Seltenheit am Farewell Spit im Norden der Südinsel Neuseelands.

Die Sandzunge an der Golden Bay liegt entlang einer Wanderroute für Langflossenwale und gilt als eine Art natürliche Walfalle, schreibt 1News.

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Wale, die hier entlang schwimmen, werden leicht durch die flachen Gewässer und Wattflächen rund um die Sandzunge desorientiert.

Titelfoto: Project Jonah New Zealand

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