Connecticut (USA) - Zum Glück gibt es aufmerksame Bürger! In Groton, einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Connecticut, fiel Bewohnern eines Motels ein verdächtiger Umzugswagen auf. Sie informierten die Polizei, berichteten von Tierquälerei. Am Ende sollte es noch schlimmer kommen.
Beamte der örtlichen Polizei stießen an jenem Vormittag des 3. Februar vor Ort tatsächlich auf einen gemieteten Van mit verdunkelten Scheiben. Vom Fahrer sei laut Einsatzbericht nichts zu sehen gewesen.
Stattdessen offenbarte sich der Polizei im Inneren des Transporters ein schreckliches Bild: Die Beamten entdeckten drei lebende Hunde, vier tote Welpen und eine 19-Jährige.
Allesamt seien unter fatalen Bedingungen in Dreck, ohne Futter, Wasser und ausreichende Belüftung im wahrsten Sinne des Wortes gehalten worden.
Die junge Frau offenbarte ihren Rettern obendrein, körperlicher Gewalt ausgesetzt gewesen zu sein. Als Schuldigen nannte sie James Williams, einen 34-Jährigen ohne feste Wohnanschrift.
Noch ist unklar, warum die 19-Jährige gefangen gehalten wurde
Williams galt nun als Verdächtiger, wurde von der Polizei gesucht - und noch am selben Tag ausfindig gemacht.
Für den 34-Jährigen, bei dem Drogenutensilien, harte Drogen sowie mehrere Ausweise verschiedener Frauen gefunden wurden, endete die kriminelle Reise in einer Zelle auf dem Polizeirevier.
Er muss sich unter anderem wegen Körperverletzung, Tierquälerei, Besitz von Betäubungsmitteln und Fahren ohne Führerschein verantworten.
Die drei lebenden Hunde wurden dem städtischen Tierheim übergeben, die vier toten Welpen sollen obduziert werden, um deren genaue Todesursache bestimmen zu können.
In welcher Beziehung die 19-Jährige zu Williams steht, wie sie in den Transporter gelangt war und warum sie dort gefangen gehalten wurde, dazu machte die Polizei keine Angaben.