Baby stirbt nach dem Stillen an Crystal-Meth-Vergiftung - Eltern vor Gericht
USA - Tragischer Fall im US-Bundesstaat Wisconsin: Dort ist ein drei Wochen alter Säugling an einer Crystal-Meth-Vergiftung gestorben. Die Mutter des Jungen hatte eingeräumt, die Droge noch kurz vor seinem Tod konsumiert zu haben.
Als Polizisten Mitte März bei der Wohnung der Frau in Trimbelle eintrafen, konnten sie nichts mehr für das Neugeborene tun.
Wie das US-Magazin "People" unter Berufung auf lokale Medien berichtete, sei die Haut des kleinen Jungen bereits blass und bläulich gewesen. An seinem Mund und seiner Nase befand sich laut Strafanzeige eine dunkle Substanz.
Der Säugling habe nicht mehr geatmet und keinen Puls gehabt. Auch sofort eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos.
Eine Obduktion brachte später schockierende Gewissheit: Das wenige Wochen alte Baby war an einer Crystal-Meth-Vergiftung gestorben.
Gegen seine Eltern wurde nun Anklage erhoben: Dem Paar werden fahrlässige Tötung ersten Grades sowie chronische Vernachlässigung eines Kindes mit Todesfolge vorgeworfen.
Mutter konsumierte während Schwangerschaft und Stillzeit Crystal Meth
Die Mutter des Säuglings soll bei einer Befragung zugegeben haben, während ihrer gesamten Schwangerschaft Crystal Meth konsumiert zu haben. Auch drei Tage vor dem Tod ihres Sohnes habe sie die Droge noch zu sich genommen.
Wieso ihr Kind mit dem Rauschmittel in Kontakt kam, habe sie sich jedoch nicht erklären können.
So soll die Frau nach dem Drogenkonsum im Internet recherchiert haben, wie lange das Gift in der Muttermilch verbleibe und für die Ernährung ihres Sohnes eingelagerte Muttermilch verwendet haben, die aus einer Phase stammte, in der sie "clean" gewesen sei.
Anfang September müssen die Eltern des verstorbenen Jungen vor Gericht erscheinen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihnen bis zu 60 Jahre Haft.
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