Jetski-Spritztour auf dem Rhein endet um ein Haar im Drama

Ginsheim-Gustavsburg - Bange Momente erlebten am gestrigen Samstag zwei Ausflügler auf dem Rhein in Südhessen. Eine Spritztour mit einem Jetski wäre den beiden um ein Haar zum Verhängnis geworden.

Infolge eines Wendemanövers stürzten beide Personen in den Rhein. (Symbolfoto)
Infolge eines Wendemanövers stürzten beide Personen in den Rhein. (Symbolfoto)  © 123rf/radub85

Das berichtete das Hessische Polizeipräsidium Einsatz am heutigen Sonntagmorgen. Dem Bericht nach befanden sich der Mann am Steuer des Wassermotorrades sowie seine Begleiterin am Vortag mit ihrem Gefährt in Höhe Ginsheim-Gustavsburg (Kreis Groß-Gerau) auf dem Rhein zu Berg.

Kurz danach stoppte der Lenker unmittelbar vor der Eisenbahnbrücke Süd komplett ab, ehe er zu einem Wendemanöver ansetzen wollte. Hierbei unterlief dem Fahrer aber scheinbar ein kapitaler Fehler, weshalb der Jetski enorme Schlagseite bekam und kippte.

Dies sorgte dafür, dass beide Personen in Höhe des Rheinkilometers 496 ins Wasser fielen und ein hektischer Kampf gegen die Strömung begann. Hierbei hatte die Passagierin noch Glück im Unglück, da es ihr gelang sich aus eigener Kraft ans Ufer zu retten, ehe sich Kräfte der Mainzer Wasserschutzpolizei um sie kümmerten.

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Für den Fahrer des Jetskis verlief der Sturz indes weitaus dramatischer. Er wurde samt des Wassermotorrads weiter flussabwärts getrieben. Versuche, sich aus eigener Kraft wieder auf sein Gefährt zu hieven, schlugen jedoch fehl.

Er konnte schließlich völlig entkräftet von einem leichten Streifenboot der Wasserschutzpolizei geborgen werden.

Jetski kentert auf dem Rhein: Dramatische Lage endet glimpflich - Ermittlungen sollen Ursache klären

Da beide Personen glücklicherweise keine medizinische Betreuung benötigten, wurden sie samt ihres mit Wasser vollgelaufenen Jetskis zur nächstgelegenen Dienststelle gebracht.

Weitere Ermittlungen zum Zwischenfall wurden eingeleitet. Diese sollen unter anderem auch die genaue Ursache für das Kentern ans Tageslicht bringen.

Titelfoto: 123rf/radub85

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