Knochen am Zugspitz-Gletscher entdeckt: Polizei prüft möglichen Zusammenhang mit Vermisstenfällen

Von Elke Richter

Grainau - Bei einem Ramadama am Höllentalferner auf der Zugspitze haben Ehrenamtliche der Bergwacht eine Menge Müll und verlorene Ausrüstungsgegenstände eingesammelt - und auch Knochen gefunden.

Die Bergwacht fand neben Müll auch Knochen. (Symbolfoto)  © Sven Hoppe/dpa

"Letztere werden nun durch die Polizei weiter untersucht und unter anderem im Zusammenhang mit möglichen Vermisstenfällen überprüft", teilte die Bergwacht Grainau in den sozialen Medien mit. Zuvor hatten mehrere Medien über die Aktion berichtet. 

Die Ehrenamtlichen hatten am Samstag gemeinsam mit der Polizeihubschrauberstaffel Bayern eine Übung im Höllental absolviert und dies mit Naturschutz verbunden. Im Rahmen der Gebirgsflugausbildung übte die Hubschrauberbesatzung Landungen und Operationen mit der Rettungswinde in schwierigem Gelände und setzte die Bergwachtlerinnen und Bergwachtler an verschiedenen Stellen des Höllentalferners ab. 

Dort begannen sie mit der Aufräumaktion - auf Bairisch Ramadama genannt. Diese diente ihnen zugleich als Ausbildung für Alpintechniken im Eis.

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"Dabei kamen neben diversem Alltagsmüll wie Plastikflaschen unter anderem alte oder beschädigte Ausrüstungsgegenstände, zum Beispiel Kleidung, Schlafsäcke, Rucksäcke, Grödel, Steigeisen und Stöcke zum Vorschein", zählte die Bergwacht auf.

Und: "Zu den besonderen Funden zählten zwei GoPro-Kameras sowie mehrere Knochen."

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Wacht sammelt insgesamt 700 Kilogramm

Außerdem wurden ausgediente Drahtseile und Alteisen von Klettersteig-Baumaßnahmen gesammelt.

"Insgesamt konnten drei sogenannte BigBags mit einem Gesamtgewicht von rund 700 Kilogramm ins Tal geflogen werden, was wiederum ein wertvolles Training von Unterlastflügen für die fliegerische Besatzung darstellte."

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