Mann stürzt 150 Meter in den Tod und fällt Wanderern vor die Füße

Grainau - Ein 65 Jahre alter Mann ist in Oberbayern beim Wandern ums Leben gekommen.

Einsatzkräfte der Bergwacht rückten in die Klamm aus, um den Verunglückten zu bergen.
Einsatzkräfte der Bergwacht rückten in die Klamm aus, um den Verunglückten zu bergen.  © Peter Kneffel/dpa

Wie die Polizei mitteilte, war er am Mittwoch auf dem Stangensteig oberhalb der Höllentalklamm in Grainau (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) unterwegs.

Zwei Wanderer, die auf dem Weg zur Höllentaleingangshütte waren, hätten den Mann aus etwa 150 Metern Höhe abstürzen sehen. Der 65-Jährige sei mehrmals aufgeschlagen und wenige Meter neben den Augenzeugen auf dem Klammweg liegen geblieben.

Die beiden Wanderer versuchten Erste Hilfe zu leisten und alarmierten die Rettungsleitstelle. Der Mann erlag jedoch seinen Verletzungen. Die Unfallursache ist laut Polizei noch unklar.

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Die Ermittler bitten um Zeugenhinweise. Drei Bergführer der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei sowie fünf Mitglieder der Bergwacht bargen den Verunglückten.

Der Mann stammte den Angaben nach aus Nierstein (Landkreis Mainz-Bingen) in Rheinland-Pfalz.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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