Block-Prozess: Äußert sich die Steakhouse-Erbin heute nach Monaten wieder selbst?
Hamburg - Am Dienstag (9.30 Uhr) steht der mittlerweile 72. Verhandlungstag im Kindesentführungsprozess gegen Christina Block (53) an. Nach Monaten könnte sich die Steakhouse-Erbin wieder selbst zu Wort melden. TAG24 ist vor Ort und berichtet im Liveblog.
9.43 Uhr: Verhandlung läuft, Block-Anwalt hat als erstes das Wort
Die Vorsitzende Richterin Isabel Hildebrandt eröffnet die heutige Verhandlung. Sie verkündet, dass eine der Beisitzerinnen der Kammer in den Mutterschutz gegangen sei und deshalb ab sofort vertreten werde.
Als erstes hat Block-Anwalt Ingo Bott das Wort, um sich zu den im Selbstleseverfahren eingeführten Urkunden zu äußern.
9.30 Uhr: Beginn verzögert sich
Wie so oft verzögert sich der Beginn der Verhandlung auch heute.
Zur eigentlichen Startzeit ist unter anderem von Gerhard Delling und dessen Anwalt David Rieks noch nichts zu sehen.
9.20 Uhr: Ordentlich Andrang im Gerichtssaal
Die Aussicht auf eine mögliche Einlassung der Hauptangeklagten sorgt erwartungsgemäß für ordentlich Interesse.
Wenige Minuten vor Verhandlungsbeginn ist der Zuschauerraum von Saal 237 quasi bis auf den letzten Platz gefüllt.
9 Uhr: So geht es am Dienstag weiter
Wie das Gericht vorab mitteilte, haben die Verfahrensbeteiligten am Dienstag nochmals die Gelegenheit, zu den im Selbstleseverfahren eingeführten Urkunden Stellung zu nehmen.
Ob die angekündigte Einlassung von Christina Block am Dienstag erfolgen/beginnen wird, hängt demnach vor allem davon ab, wie viel Zeit die besagten Stellungnahmen in Anspruch nehmen werden.
8.45 Uhr: Recap von Donnerstag
Die Richterin ließ zu Prozessbeginn protokollieren, dass alle Beteiligten ausreichend Zeit zur Vorbereitung gehabt hätten und sich nun zum Selbstleseverfahren äußern könnten.
Dennoch gab es nur Stellungnahmen in Form von Widerspruchsanträgen. In den knapp eineinhalb Stunden drehte sich die Verhandlung vor allem erneut um die IT-Asservate, auf die sich die in der Selbstleseliste aufgeführten Urkunden und Dokumente beziehen.
Mehrere Verteidiger widersprachen deren Verwertung als Beweismittel mit dem Argument, die Daten seien nicht rechtmäßig beschlagnahmt worden und somit "rechtswidrig".
Im Zuschauerraum hatten sich am Donnerstag wieder mehr Menschen eingefunden, doch viele von ihnen wurden enttäuscht: Christina Block äußerte sich nicht.
Titelfoto: Marcus Brandt/dpa Pool/dpa