Nächster Paukenschlag im Block-Prozess? Ex-Anwalt Otmar Kury soll als Zeuge aussagen

Hamburg - Nach rund drei Wochen Pause geht der Kindesentführungsprozess gegen Christina Block (53) am 21. September weiter. Jetzt ist bekannt, was für den 75. Verhandlungstag unter anderem auf dem Programm steht.

Unternehmerin Christina Block (53) trennte sich im August 2025 von ihrem Pflichtverteidiger Otmar Kury (70, r.). Seitdem verteidigt Ingo Bott (42, l.) gemeinsam mit seinem Team die Steakhouse-Erbin allein. (Archivfoto)  © Marcus Brandt/Pool-dpa/dpa

Ex-Block-Anwalt Otmar Kury (70) ist für den kommenden Prozesstag als Zeuge geladen! Das bestätigte eine Sprecherin des Oberlandesgerichts Hamburg auf Nachfrage von TAG24.

Da die Steakhouse-Erbin ihn allerdings nicht von seiner anwaltlichen Schweigepflicht entbunden habe, dürfe er als Zeuge nichts zu ihren vertraulichen Gesprächen sagen.

Beantragt habe die Ladung des 70-Jährigen nach Angaben des Gerichts die Verteidigung des Sicherheitsunternehmers.

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Damit erhoffe sich dessen Verteidigung offenbar, dass die Aussage von Kury ihren Mandanten entlasten könne. Weitere Angaben zum Vorgehen am 21. September machte die Pressestelle nicht.

Bereits kurz nach Prozessbeginn hatte die Arbeit von Kury an der Seite der Steakhouse-Erbin im August 2025 ein Ende. Zudem sorgte unter anderem seine Strategie zur Verteidigung für Wirbel, weil er Christina Blocks verstorbene Mutter, Christa Block (†82), beschuldigt hatte.

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Damals erklärte die 53-Jährige zum Ende der Zusammenarbeit: "Seit einiger Zeit habe ich festgestellt, dass unsere beiden Welten sehr unterschiedlich sind."

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