Corona in Bayern: Neue Zahlen für München und den ganzen Freistaat

München - Das Coronavirus bestimmt weiterhin das Leben in Deutschland und der ganzen Welt. Hier im TAG24-Liveticker erfahrt Ihr alle aktuellen Entwicklungen speziell für den Freistaat Bayern.

Markus Söder (54, CSU), Ministerpräsident von Bayern.
Markus Söder (54, CSU), Ministerpräsident von Bayern.  © Sven Hoppe/dpa Pool/dpa
Im Freistaat wurden bislang 625.429* Menschen positiv auf das Coronavirus getestet (Stand: 16. Mai, 8 Uhr). Davon gelten inzwischen 575.310 wieder als genesen, 14.585 Menschen sind gestorben.

In München wurden 71 neue Fälle gemeldet (Stand: 16. Mai, 0 Uhr). Die Gesamtzahl der positiven Tests steigt auf 70.910* an. Enthalten in dieser Zahl sind 67.379 Personen, die inzwischen als wieder genesen gelten, sowie 1211 Todesfälle.

Die 7-Tage-Inzidenz** der Landeshauptstadt beträgt derzeit 53,5 (RKI, Stand: 16. Mai).

Münchner können sich nach vorheriger >>> Online-Terminvereinbarung Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr sowie samstags, sonn- und feiertags von 8 bis 17 Uhr auf das Coronavirus testen lassen.

Wer sich impfen lassen möchte, kann sich >>> hier beim Bayerischen Impfzentrum registrieren.

Die deutschlandweiten Entwicklungen findet Ihr im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Die einzelnen Tageswerte unterliegen entsprechenden Schwankungen, da sie davon abhängig sind, wann die jeweiligen Labore die positiven Testergebnisse an das Gesundheitsamt im Freistaat Bayern übermitteln.

** Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom RKI sowie werktäglich vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ermittelt.

Update 16. Mai, 15.31 Uhr: Aktuelle Zahlen für München

Update 16. Mai, 15.01 Uhr: Bayern hilft Indien mit Beatmungsgeräten

Mit Beatmungsgeräten will der Freistaat im stark betroffenen Indien Unterstützung leisten. (Archiv)
Mit Beatmungsgeräten will der Freistaat im stark betroffenen Indien Unterstützung leisten. (Archiv)  © Rodrigo Abd/AP/dpa

Bayern will dem besonders stark von der Corona-Pandemie betroffenen Indien mit Medizintechnik helfen.

Wie die Staatsregierung am Sonntag berichtete, sind 100 Beatmungsgeräte aus dem Pandemiezentrallager des Freistaats an den indischen Generalkonsul Mohit Yadav übergeben worden.

Voraussichtlich in der kommenden Woche würden die Geräte auf den Weg gebracht. "Diese Maßnahme ist ein Akt der Humanität und Solidarität mit einem engen Partner Bayerns, der sich in einer akuten Notlage befindet", sagte die bayerische Ministerin für Internationales, Melanie Huml (CSU).

Seit Pandemiebeginn sind in Indien mehr als 24 Millionen Corona-Infektionen registriert worden. Bei der Behandlung von Erkrankten gibt es insbesondere einen Mangel an Beatmungsplätzen in den Kliniken.

Deutschland und zahlreiche andere Länder hatten deshalb bereits entsprechende Technik nach Indien geliefert.

Update 16. Mai, 9.35 Uhr: "Corona-Party" mit mehr als 20 Menschen in Unterfranken

Eine "Corona-Party" haben mindestens 21 Leute in Unterfranken gefeiert.

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurde sie am Samstagabend in Karlstadt im Landkreis Main-Spessart zu einer vermeintlichen Geburtstagsfeier mit nach Schätzung des Anrufers etwa 30 bis 40 Personen gerufen.

Einige der Feiernden flüchteten bei Ankunft der Polizei in einen angrenzenden Wald, so dass letztendlich nur 21 Menschen angetroffen werden konnten.

Diese müssen mit Geldstrafen nach dem Infektionsschutzgesetz rechnen.

Update 15. Mai, 15.26 Uhr: Aktuelle Zahlen für München

Update 15. Mai, 13.11 Uhr: 850 Menschen stehen Schlange für eine Impfdosis

Eine Sonderimpfaktion im Landkreis Ebersberg hat am Samstag für großen Andrang gesorgt.

Gegen 10 Uhr vormittags hätten etwa 850 Menschen am Volksfestplatz in der oberbayerischen Stadt für eine Impfdosis Schlange gestanden, sagte ein Polizeisprecher. Einige Impfwillige warteten demnach bereits seit 5 Uhr und waren zum Teil aus entfernten Landkreisen angereist.

"Um den großen Andrang bewältigen zu können, haben wir in der Nacht auf Samstag weitere zehn Impfzimmer in der Tiefgarage des Impfzentrums eingerichtet", sagte Brigitte Keller, Leiterin des Corona-Krisenstabs des Kreises. Die Wartenden hätten sich "außerordentlich diszipliniert" verhalten. "Das hat uns alle überrascht."

Bei der Sonderimpfaktion in Ebersberg standen 1000 Dosen des Impfstoffs von Astrazeneca zur Verfügung.

Organisiert wurde sie von den niedergelassenen Ärzten im Landkreis. Landrat Robert Niedergesäß (CSU) begrüßte die Aktion.

Update 15. Mai, 7.13 Uhr: Vier von fünf Klinikmitarbeitern geimpft

Etwa 80% der Klinikmitarbeiter in Bayern sind gegen das Coronavirus geimpft. (Archiv)
Etwa 80% der Klinikmitarbeiter in Bayern sind gegen das Coronavirus geimpft. (Archiv)  © Federico Gambarini/dpa

Vier von fünf Krankenhausmitarbeitern in Bayern sind mittlerweile gegen das Coronavirus geimpft.

Das teilte das Gesundheitsministerium in München mit. In den Kliniken selbst seien rund 156.000 Erst- und knapp 112.000 Zweitimpfungen verabreicht worden, weiteres Personal habe sich in den Impfzentren eine Spritze geben lassen.

"Ich rufe auch die noch nicht geimpften Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den bayerischen Kliniken auf, das Impfangebot zu nutzen", sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU).

Er kündigte an, dass nun auch die Patienten der Krankenhäuser bald einen Impftermin erhalten sollen.

Update 14. Mai, 11.31 Uhr: Bayern fehlen bis Ende 2023 wegen Corona 7,3 Milliarden Euro

Dem bayerischen Staatshaushalt steht wegen erhöhter Ausgaben und geringerer Steuereinnahmen nach Angaben von Finanzminister Albert Füracker (CSU) eine lange Durststrecke bevor.

Bis zum Ende des Jahres 2023 stünden dem Haushalt krisenbedingt 7,3 Milliarden Euro weniger zur Verfügung, als vor Beginn der Corona-Pandemie angenommen.

Die Prognose für die Jahre 2022 und 2023 falle in der Mai-Schätzung zwar etwas günstiger aus als noch im November, der Weg hin zum Vorkrisenniveau sei aber noch lang, sagte der Minister. Die Aussetzung der Schuldenbremse sei auch für 2022 genehmigt. "Davon werden wir Gebrauch machen müssen", sagte Füracker am Freitag in Nürnberg.

Der Freistaat wolle trotz der fehlenden Steuereinnahmen bei den Investitionen nicht nachlassen. Jede Ausgabe müsse auf den Prüfstand, es mache aber keinen Sinn "blind zu kürzen", sagte Füracker.

Schließlich gelte es, die Wirtschaft am Laufen zu halten und Liquidität in den Unternehmen zu lassen.

Update 14. Mai, 9.05 Uhr: Bayerns Steuerprognosen weiterhin weit entfernt von Vorkrisenniveau

Das weiterhin nicht absehbare Ende der Corona-Krise dämpft auch in Bayern die Steuerprognosen.

Verglichen mit der Steuerschätzung im vergangenen November kann der Freistaat in diesem Jahr aber auf rund 1,1 Milliarden Euro höhere Einnahmen hoffen. Im Vergleich zu der Herbstschätzung 2019 fehlen dem Fiskus damit aber weiterhin Einnahmen in Höhe von rund drei Milliarden Euro.

Am Freitag (10 Uhr) will Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU) in Nürnberg weitere Details zur Steuerschätzung vorstellen. Dann werden auch Zahlen zu den Prognosen für 2022 und 2023 dabei sein.

Am Donnerstag hatte er zunächst nur erklärt, dass sich für die Folgejahre "eine stabile Seitwärts-Bewegung" abzeichne.

Update 14. Mai, 8.21 Uhr: Bayernweite Corona-Inzidenz sinkt auf unter 100

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen in Bayern ist am Freitag erstmals seit fast zwei Monaten auf unter 100 gefallen.

Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche auf 100 000 Einwohner im bayernweiten Durchschnitt mit 95,3 an. Damit liegt Bayern knapp unter dem Bundesdurchschnitt von 96,5.

Die Zahl der Neuinfektionen in Bayern lag laut RKI am Freitag bei 1878. 14 551 Menschen starben an oder mit einer Corona-Infektion, das sind 15 mehr als am Vortag.

Die oberfränkische Stadt Coburg liegt mit einer Inzidenz von 284,3 an der Spitze aller Landkreise und kreisfreien Städte nicht nur in Bayern, sondern in ganz Deutschland.

Nach Angaben von Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) bekommt die Stadt ein Sonderkontingent von 3200 Impfdosen zugewiesen, um die Pandemie schneller bekämpfen zu können.

Insgesamt liegen in Bayern nur noch fünf Kreise und kreisfreie Städte über einer Inzidenz von 100. 54 Regionen weisen mittlerweile eine Inzidenz von weniger als 100 auf, davon liegen acht sogar unter 50.

Die niedrigste Inzidenz hatte am Freitag der ostbayerische Kreis Neustadt an der Waldnaab mit 34,9.

Update 14. Mai, 8.17 Uhr: Terminwünsche von Bürgern sorgen in Bayerns Impfzentren für Ärger

Besondere Terminwünsche bei Zweitimpfungen können in den Zentren nicht akzeptiert werden. (Archiv)
Besondere Terminwünsche bei Zweitimpfungen können in den Zentren nicht akzeptiert werden. (Archiv)  © Owen Humphreys/PA Wire/dpa

Besondere Terminwünsche von Bürgern gerade bei der zweiten Corona-Schutzimpfung sorgen derzeit in vielen Impfzentren für Ärger.

Die Behörden kündigen an, dass sie es nicht akzeptieren werden, wenn jemand einfach nicht zu der Zweitimpfung erscheine. Dies kann demnach für die Betroffenen weitreichende Folgen haben: Nach Angaben des bayerischen Gesundheitsministeriums muss sogar damit gerechnet werden, dass diejenigen keinen neuen Termin für die zweite Impfung mehr angeboten bekommen.

Laut der Behörden fragen Bürger nach Terminverschiebungen wegen Urlaubsreisen und ähnlicher Gründe. Diese werden allerdings ebenso wenig akzeptiert wie berufliche Termine. Auch der Wunsch nach einem schnelleren Termin, um dann doppelt geimpft in den Genuss von Privilegien zu kommen, wird abgelehnt.

Aufgrund der Empfehlungen zum Beispiel bei Astrazeneca dürfe der Abstand von neun Wochen zwischen der ersten und der zweiten Impfstoffdosis nicht unterschritten werden, sagt Münchens Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek (SPD).

Im Impf-Callcenter in Erlangen häuften sich inzwischen "wie in ganz Bayern" die Nachfragen zur Verschiebung des Termins der Zweitimpfung, berichtet die mittelfränkische Stadt. Die Stadt Erlangen spricht von einem "größeren logistischen Problem", wenn Bürger ihre Zweitimpfungen verschieben wollten.

Diese seien nämlich an die Erstimpfungen gekoppelt und Impfstoff werde entsprechend verplant.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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