Corona in Bayern: Verlegungsflüge fortgesetzt, zwei neue Fälle bei den Straubing Tigers

München - Das Coronavirus bestimmt weiterhin das Leben in Deutschland und der ganzen Welt. Hier im TAG24-Liveticker für Bayern erfahrt Ihr alle aktuellen Entwicklungen speziell für den Freistaat.

Markus Söder (54, CSU), Ministerpräsident von Bayern.
Markus Söder (54, CSU), Ministerpräsident von Bayern.  © Sven Hoppe/dpa Pool/dpa
In Bayern wurden bislang 1.102.777* Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. 17.378 Menschen sind am Virus gestorben, 891.350 gelten inzwischen als genesen. (Stand: 27. November)

Die Impfquote in Bayern liegt aktuell bei 66,5 Prozent. In den letzten sieben Tagen gab es im Freistaat insgesamt 1229 hospitalisierte Fälle. 1047 Intensivbetten sind derzeit durch bestätigte Covid-19-Fälle belegt. (Stand: 27. November)

In München wurden 952 neue Fälle gemeldet. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle steigt somit auf nunmehr 122.852* an. Enthalten in dieser Zahl sind 100.129 Personen, die inzwischen als genesen gelten sowie 1462 Todesfälle. (Stand: 27. November)

Die 7-Tage-Inzidenz** der Landeshauptstadt beträgt derzeit 479,8 (RKI, Stand: 27. November).

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Coronavirus Leopoldina-Vorgaben laut Markus Söder ein "Warn- und Weckruf an Berlin"

Die deutschlandweiten Entwicklungen findet Ihr im +++ Coronavirus-Liveticker +++

*Die einzelnen Tageswerte unterliegen entsprechenden Schwankungen, da sie davon abhängig sind, wann die jeweiligen Labore die positiven Testergebnisse an das Gesundheitsamt im Freistaat Bayern übermitteln.

** Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom RKI sowie werktäglich vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ermittelt.

Update 27. November, 17.42 Uhr: Ethikratsmitglied: Keine Benachteiligung Ungeimpfter

Der Sozialethiker Andreas Lob-Hüdepohl (60) hat sich gegen eine Benachteiligung ungeimpfter Patienten bei der Behandlung von Covid-19-Erkrankungen ausgesprochen. Entscheidend sei nur die Dringlichkeit einer Behandlung, weniger die Erfolgsaussicht, sagte das Mitglied des Deutschen Ethikrats im Bayerischen Rundfunk (Bayern 2).

"Auch ein Mensch, der noch so frevelhaft gelebt hat, verwirkt nicht sein Grundrecht auf medizinische Versorgung", sagte Lob-Hüdepohl. "Daran müssen wir festhalten." Auf die Frage, ob es gerecht sei, dass Ungeimpfte den Geimpften gleichgestellt werden, antwortete der Theologe und Sozialethiker: "Das ist gerecht. Ob ein Mensch im Vorlauf gut gelebt hat, schlecht gelebt hat, gefährlich gelebt hat, ungefährlich gelebt hat, ob er geraucht hat, getrunken, einen schwierigen Job gemacht hat, das ist unerheblich für medizinethische Behandlungsnotwendigkeiten."

Ungeimpfte sollten gleichgestellt sein. "Auch wenn uns das emotional querkommt", sagte er.

Lob-Hüdepohl kritisierte außerdem die medizinischen Fachgesellschaften fürs Einführen der "Erfolgsaussicht" als neues Kriterium für eine klinische Behandlung. "Das widerspricht elementaren Grundsätzen der Medizinethik. Das würde ich aus meiner Perspektive ablehnen", sagte er. Das habe auch der Ethikrat mit Blick auf die Rechtslage abgelehnt.

Wenn es in der höchsten Dringlichkeitsstufe zu einer Konkurrenzsituation komme, beispielsweise beim Massenanfall von Verunfallten, dann werde der behandelt, der zuerst eingeliefert werde, so Lob-Hüdepohl. Dieser Grundsatz werde ausgehebelt, wenn es um Erfolgsaussichten gehen soll. "Da werden viele Menschen aufgrund ihrer Vorerkrankungen, aufgrund ihrer Behinderung, aufgrund ihres Alters benachteiligt, und das sehe ich ausgesprochen kritisch."

Update 27. November, 16.48 Uhr: Bayern setzt Verlegungsflüge aus Intensivstationen fort

Das mit Corona-Intensivpatienten überlastete Bayern hat am Samstag die Verlegung aus besonders strapazierten Krankenhäusern in andere Bundesländer fortgesetzt.

"Zum Teil sind die Flüge bereits in der Luft", sagte eine Sprecherin des Innenministeriums am Samstagmittag. Bis zum Abend sollten zwei Patienten von München aus nach Hamburg und jeweils zwei nach Köln, Düsseldorf und Dortmund geflogen werden. Mit Krankenwagen sollten weitere drei Patienten von Schwaben aus ins Saarland und nach Rheinland-Pfalz gebracht werden, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums am Freitag.

>>> Mehr Infos zur Verlegung der Corona-Intensivpatienten findet Ihr hier.

Update 27. November, 16.43 Uhr: Straubing Tigers mit zwei neuen Corona-Fällen

Die Straubing Tigers aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben weitere zwei Corona-Fälle.

Verteidiger Benedikt Kohl (33) und eine Person aus dem Betreuerstab des Teams sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies teilten die Straubinger mit. Beide Personen seien von der Mannschaft getrennt worden und in häuslicher Isolation. "Beiden geht es gut", schrieben die Straubinger einen Tag vor der DEL-Partie gegen den ERC Ingolstadt weiter.

Zuvor war auch Kapitän Sandro Schönberger (34) positiv auf Covid-19 getestet worden.

Benedikt Kohl (33, l.) von den Straubing Tigers wurde positiv auf das Coronavirus getestet.
Benedikt Kohl (33, l.) von den Straubing Tigers wurde positiv auf das Coronavirus getestet.  © Matthias Balk/dpa

Update 27. November, 10 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat wieder leicht gesunken

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Samstagmorgen mit 634,5 an - am Tag zuvor lag der Wert bei 652,3.

13.422 neue Infektionen und 72 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona meldeten die bayerischen Gesundheitsämter laut RKI innerhalb von 24 Stunden (Stand: Samstag, 9.45 Uhr).

Die höchste Inzidenz wies demnach der Landkreis Freyung-Grafenau mit 1410,2 aus - gefolgt von den Kreisen Rosenheim und Rottal-Inn. Insgesamt lagen neun Landkreise und Städte über der 1000er-Marke. Am Freitag waren es noch zwölf Regionen.

Nachdem am Freitag nach RKI-Daten auch im Landkreis Deggendorf die Inzidenz erstmals seit Geltung der neuen Hotspot-Regelung über der 1000er-Schwelle gelegen hatte, griffen nun auch dort die Vorgaben für einen regionalen Hotspot - Restaurants, Hotels, Sport- und Kulturstätten müssen schließen, obwohl die Inzidenz am Samstag wieder unter der 1000er-Grenze lag (950,0).

Nach Angaben des Divi-Intensivregisters waren am Samstagvormittag (Stand: 10.00 Uhr) 1041 Patienten wegen Covid-19 in intensivmedizinischer Betreuung. 435 der 3642 Intensivbetten waren noch frei, davon 328 für Erwachsene.

Update 26. November, 19.11 Uhr: Passagiere aus Südafrika müssen 14 Tage in Quarantäne

Die Passagiere einer aus dem südafrikanischen Kapstadt am Freitagabend in München eintreffenden Lufthansa-Maschine müssen aus Furcht vor dem Einschleppen einer neuen Coronavirus-Variante alle in eine 14-tägige Quarantäne.

Zusätzlich müssten sie sich unmittelbar nach der für 19.45 Uhr geplanten Landung einem PCR-Test unterziehen. Die Quarantäne werde unabhängig vom Ausgang des Tests und des Impfstatus der Passagiere wirksam, teilte das bayerische Gesundheitsministerium mit.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Freitagmorgen gesagt, Deutschland werde Südafrika wegen der neu auftretenden Coronavirus-Variante B.1.1.529 zum Virusvariantengebiet erklären. Die Regelung trete in der Nacht zum Samstag in Kraft. Die Einstufung war aber bis zum Freitagabend noch nicht wirksam, weil sie noch nicht vom Robert Koch-Institut veröffentlicht wurde.

"Die Landung der Maschine wird in einem abgesperrten Bereich des Flughafens stattfinden", teilte das bayerische Ministerium mit. Der PCR-Test werde im Sicherheitsbereich des Flughafens kostenlos angeboten.

Für Passagiere, die keinen Wohnsitz in Bayern haben, werde die Regierung von Oberbayern sowie das zuständige Landratsamt Quartiere zur Verfügung stellen, wo die Quarantänezeit verbracht werden könne.

Update 26. November, 18.06 Uhr: Aiwanger: Bund muss schnellstens Impfstoff liefern

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger befürchtet angesichts der Impf-Situation "große politische Spannungen".
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger befürchtet angesichts der Impf-Situation "große politische Spannungen".  © Sven Hoppe/dpa

Freie-Wähler-Parteichef Hubert Aiwanger hat die Bundesregierung aufgefordert, die Engpässe bei der Versorgung mit Impfstoff zu beseitigen.

"Die Landräte stehen Kopf", sagte Aiwanger nach einer Telefonkonferenz mit Kommunalpolitikern der Deutschen Presse-Agentur.

"Vor wenigen Wochen wurden die Impfzentren abgebaut, jetzt sollen sie kurzfristig wieder aufgebaut werden, das Personal ist weg und Impfstoff fehlt in großem Umfang", beschrieb Aiwanger die Klagen aus den bayerischen Bezirken.

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"Vulnerable Personengruppen müssten nach jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnissen dringend die dritte Impfung bekommen, weil der Impfschutz nachlässt, aber es ist kein Impfstoff vorhanden", sagte Aiwanger.

"Wenn der Bund hier nicht schnellstens liefert, führt das zu großen politischen Spannungen."

Update 26. November, 18.02 Uhr: Keine aufschiebbaren Behandlungen in 13 oberfränkischen Kliniken mehr

Wegen der sich verschärfenden Situationen auf Bayerns Intensivstationen gibt es kaum noch aufschiebbaren Behandlungen. (Symbolbild)
Wegen der sich verschärfenden Situationen auf Bayerns Intensivstationen gibt es kaum noch aufschiebbaren Behandlungen. (Symbolbild)  © Stephan Jansen/dpa

Angesichts der dramatischen Entwicklung auf den Intensivstationen wird es ab kommendem Mittwoch in 13 oberfränkischen Krankenhäusern vorerst keine aufschiebbaren stationären Behandlungen mehr geben.

Die Covid-19-Schwerpunktkrankenhäuser seien verpflichtet, stationäre Kapazitäten für die Behandlung von Corona-, Notfall- und andere Patienten zu reservieren, deren Behandlung nicht verschoben werden kann, teilte die Regierung von Oberfranken am Freitag mit.

Im Wochenvergleich sei die Anzahl der Corona-Patienten auf bayerischen Intensivstationen von 887 auf 1029 am Freitag angestiegen. Die dramatische Entwicklung sei auch in den Krankenhäusern Oberfrankens zu spüren.

Betroffen sind Eingriffe, die ohne dauerhaften Schaden für die Patienten aufgeschoben werden können, etwa Knie- und Hüft-Operationen bei Gelenkverschleiß.

Zeitkritische Behandlungen wie Herz- oder Tumor-Operationen zählen nicht dazu. Die Maßnahme stützt sich auf den Notfallplan Corona-Pandemie der Staatsregierung.

In jedem Regierungsbezirk gibt es Covid-19-Schwerpunktkrankenhäuser, in Oberfranken sind es 13. Zwei weitere Kliniken, die Klinik Neustadt bei Coburg und das Bezirksklinikum Obermain in Ebensfeld wurden nun verpflichtet, Kapazitäten für Covid-19-Patienten bereitzuhalten.

Update 26. November, 15.27 Uhr: Wegen Corona: Söder für weniger Bürokratie in Kliniken

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will die "unsinnige und überflüssige Dokumentationspflicht" aussetzen.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will die "unsinnige und überflüssige Dokumentationspflicht" aussetzen.  © Armin Weigel/dpa

In der Corona-Pandemie sollen Krankenhäuser bei der Bürokratie entlastet werden.

Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei einem Besuch in Neuburg am Inn (Landkreis Passau). "Unsinnige und überflüssige Dokumentationspflichten, die den medizinischen Betrieb lähmen und zusätzliche Arbeit bedeuten, müssen ausgesetzt werden", sagte Söder.

"Prüfungen müssen einfach mal zwei Monate verschoben werden." In weiten Teilen Niederbayerns sind die Corona-Infektionszahlen seit Wochen enorm hoch und die Kapazitäten vieler Krankenhäuser am Anschlag.

Einmal mehr sprach sich Söder für eine baldige allgemeine Impfpflicht und für mehr Tempo bei Auffrischungsimpfungen aus. Zudem forderte er schnelle Klarheit in Berlin beim Übergang vom bisherigen zum neuen Gesundheitsminister. Das dürfe nicht zehn Tage dauern, sagte er. "Wir haben keine zehn Minuten Zeit."

Söder machte sich am Freitag gemeinsam mit Gesundheitsminister Klaus Holetschek (beide CSU) in den Hotspot-Regionen in Südostbayern ein Bild von der Corona-Lage.

Am Morgen trafen sie sich mit den Vertretern der Stadt Rosenheim sowie der umliegenden Landkreise. Mittags trafen sich Söder und Holetschek in Neuburg am Inn mit Landräten und Vertretern aus Kliniken.

Update 26. November, 15.16 Uhr: "Impfstoff ist knapp" - Klagen aus mehreren Landkreisen

Der Mangel an Impfstoff führt stellenweise dazu, dass Impftermine nicht eingehalten werden könnten. (Symbolbild)
Der Mangel an Impfstoff führt stellenweise dazu, dass Impftermine nicht eingehalten werden könnten. (Symbolbild)  © Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

In mehreren bayerischen Landkreisen gibt es zu wenig Corona-Impfstoff, um die Nachfrage nach Booster- und Erstimpfungen schnell zu stillen.

Die Situation in den Impfzentren sei regional unterschiedlich, "gleichwohl erreichen uns vermehrt Rückmeldung, die auf Schwierigkeiten bei der Versorgung mit Impfstoff hinweisen", teilte ein Sprecher des Bayerischen Landkreistags am Freitag mit.

Etwa im Landkreis Würzburg können Impftermine für die kommende Woche nicht wie geplant freigeschaltet werden. "Grund sind drastische und kurzfristige Impfstoffkürzungen", teilte das Landratsamt mit. Auch der Landkreis Kitzingen teilte mit: "Impfnachfrage steigt - Impfstoff ist knapp". "Das kann man niemanden erklären und ich verstehe, wenn die Bürger sauer sind", sagte Landrätin Tamara Bischof.

Das Bundesgesundheitsministerium hatte am vergangenen Freitag die Bestellmenge für Biontech-Impfstoff gedeckelt. Für Moderna-Impfstoff gibt es dagegen keine Höchstgrenze.

Gleichwohl berichteten Landratsämter, dass weniger Moderna-Impfstoff geliefert werde, als bestellt worden sei, teilte der Landkreistag mit. Auch die Versorgung mit Biontech bleibe vielerorts hinter den ursprünglichen Ankündigungen zurück.

Zum Teil reichten die Mengen nicht aus, um allen angemeldeten unter 30-Jährigen ein Impfangebot machen zu können, für diesen Personenkreis müssten vermehrt Termine abgesagt werden.

Update 26. November, 14.14 Uhr: Luftwaffe startet Corona-Hilfsflüge

Die Luftwaffe hält für einen Hilfseinsatz zur Verlegung von Intensivpatienten den Airbus A310 MedEvac bereit.
Die Luftwaffe hält für einen Hilfseinsatz zur Verlegung von Intensivpatienten den Airbus A310 MedEvac bereit.  © Kevin Schrief/Bundeswehr/dpa

Die Luftwaffe der Bundeswehr beteiligt sich erstmals an der Verlegung von Intensivpatienten in der Corona-Pandemie.

Ein Airbus A310 MedEvac startete nach Bundeswehr-Angaben am Freitag kurz nach 13 Uhr Richtung Memmingen in Bayern. Von dort soll er Schwerkranke zum Flughafen Münster-Osnabrück in Nordrhein-Westfalen bringen. Die Ankunft der Maschine war für den frühen Abend geplant.

Die Bundeswehr hilft damit erstmals dabei, Krankenhäuser in Regionen mit besonders vielen Corona-Patienten zu entlasten. Die Luftwaffe hält zwei Flugzeuge für den Hilfseinsatz bereit. Dazu gehört der Airbus A310 MedEvac, eine "fliegende Intensivstation" mit sechs Behandlungsplätzen, sowie eine umgerüstete Spezialmaschine, das Überwachungsflugzeug A319OH.

In dieses waren zwei Plätze zur Intensivbehandlung eingebaut worden. In Wunstorf (Niedersachsen) ist zudem noch ein A400M MedEvac stationiert.

Einen weiteren Bericht rund um das Thema findest du >>>hier.

Titelfoto: Kevin Schrief/Bundeswehr/dpa

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