Coronavirus im Hamburg: Corona-Kontaktbeschränkungen werden weiter gelockert

Hamburg/Kiel/Hannover – Das Coronavirus hat das Land seit mehr als einem Jahr fest im Griff. Die Zahlen im Norden sinken jedoch wieder. Die dritte Welle scheint gebrochen.

Menschen stehen vor dem Corona-Impfzentrum an den Hamburger Messehallen.
Menschen stehen vor dem Corona-Impfzentrum an den Hamburger Messehallen.  © Christian Charisius/dpa

In Hamburg sind mittlerweile 77.136 Menschen an dem Covid-19-Virus erkrankt, in Schleswig-Holstein sind 63.556 Fälle bekannt, in Bremen 27.174 in Mecklenburg-Vorpommern 44.101 und in Niedersachsen 259.431 Covid-19-Fälle (Stand 21. Juni, 12.11 Uhr).

Am 16. Dezember 2020 wurde erneut ein bundesweiter Lockdown beschlossen, der auch im neuen Jahr immer wieder verlängert wurde.

Angesichts niedriger Infektionszahlen beschließen inzwischen aber immer mehr Bundesländer Lockerungen ihrer Corona-Verordnungen. Vielerorts haben Schulen und Kitas wieder geöffnet, auch Freibäder, Restaurants und sogar Discos dürfen unter Auflagen wieder Besucher empfangen.

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Weiterhin gilt eine bundesweite Maskenpflicht in Geschäften, im öffentlichen Nahverkehr und teilweise auf den Straßen und Plätzen.

Alle weiteren Informationen dazu findet Ihr in unserem +++ Coronavirus-Liveticker +++.

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 im Norden gibt es hier:

Update, 21. Juni, 12.11 Uhr: 14 Corona-Neuinfektionen in Hamburg - Inzidenz sinkt auf 11,0

Hamburg - Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in Hamburg hat sich am Montag um 14 erhöht. Das sind 10 Fälle weniger als am Sonntag und 28 weniger als vor einer Woche.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, sank laut Gesundheitsbehörde von 12,4 auf 11,0. Vor einer Woche hatte der Wert 15,9 betragen. Die Inzidenz war zuletzt Anfang September vergangenen Jahres so niedrig gewesen.

Laut Robert Koch-Institut (RKI) blieb die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorbenen Menschen mit 1587 unverändert. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie laut Gesundheitsbehörde nachweislich 77.136 Bürger der Hansestadt mit Sars-CoV-2 infiziert. Davon gelten nach RKI-Schätzungen 74.800 als genesen.

In Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag 46 Covid-19-Patienten behandelt. Auf den Intensivstationen lagen 24 Corona-Kranke, davon 15 aus Hamburg.

890.935 Menschen sind in der Hansestadt bereits einmal gegen das Coronavirus geimpft worden, wie aus Zahlen des RKI hervorgeht. Das entspricht den Angaben zufolge 48,2 Prozent der Einwohner.

Ihre Zweitimpfung haben bis einschließlich Sonntag 550.638 Bürger oder 29,8 Prozent der Bevölkerung bekommen. Im Vergleich der Bundesländer liegt Hamburgbeim Impftempo im unteren Bereich.

Update, 21. Juni, 12 Uhr: Hamburg lockert Corona-Kontaktbeschränkungen weiter

Die Regeln für Veranstaltungen und die Gastronomie werden gelockert. (Symbolbild)
Die Regeln für Veranstaltungen und die Gastronomie werden gelockert. (Symbolbild)  © Jonas Walzberg/dpa

Hamburg - Angesichts einer stabilen Infektionslage lockert der Hamburger Senat die Corona-Kontaktbeschränkungen weiter.

Ab Dienstag können sich wieder zehn Personen aus verschiedenen Haushalten auch in Innenräumen treffen, wie der Senat am Montag mitteilte.

Auch die Regeln für Veranstaltungen und die Gastronomie werden gelockert.

Update, 20. Juni, 21.20 Uhr: Kein neuer Corona-Fall in Schleswig-Holstein gemeldet

Kiel - In Schleswig-Holstein ist am Sonntag kein einziger Corona-Neuinfektionsfall gemeldet worden. Auch die Zahl der Menschen, die mit Covid-19 in einem Krankenhaus behandelt werden, veränderte sich nicht - und es gab keinen weiteren gemeldeten Todesfall. Das geht aus Daten der Landesmeldestelle in Kiel von Sonntag hervor.

Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen fiel leicht weiter: von 4,5 am Samstag auf nun 4,4. Bundesweit betrug die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut am Sonntag 8,8.

Die Zahl der Menschen, die sich in Schleswig-Holstein mit Covid-19 im Krankenhaus befinden, lag den Angaben zufolge weiter bei 37. Auf Intensivstationen wurden weiterhin 23 Corona-Patienten behandelt; 20 von ihnen wurden beatmet.

Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion wurden bislang seit Beginn der Pandemie 1619 Todesfälle registriert, womit die Zahl unverändert blieb.

Die Regionen mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz im Land bleiben die Kreise Pinneberg (12,3) und Herzogtum Lauenburg (7,1). In Dithmarschen liegt die Sieben-Tages-Inzidenz den fünften Tag in Folge bei null, in Schleswig-Flensburg bei 1,0.

Update, 20. Juni, 17.36 Uhr: Zwei Corona-Neuinfektionen in MV gemeldet - Inzidenz bei 2,2

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern sind am Sonntag zwei neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden.

Das war eine mehr als am vergangenen Sonntag, wie aus den Daten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) hervorging. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle seit Beginn der Pandemie wurde mit unverändert 1148 angegeben.

Die Inzidenz blieb bei 2,2 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Vor einer Woche lag dieser Wert den Angaben zufolge landesweit bei 4,8. Mit 6,1 ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ludwigslust-Parchim derzeit am höchsten.

Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten beträgt 44.101. Als genesen gelten rund 42.799 Menschen. Derzeit werden wie am Samstag 24 Corona-Patienten in Kliniken behandelt. Zwölf von ihnen befanden sich auf Intensivstationen, diese Zahl hat sich seit Samstag nicht verändert.

Update, 20. Juni, 12.45 Uhr: 24 Corona-Neuinfektionen in Hamburg - Inzidenz leicht gestiegen

Hamburg - Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist am Sonntag um 24 gestiegen. Das sind 9 weniger als am Sonnabend, aber 17 mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, stieg laut Gesundheitsbehörde auf 12,4, nach 11,6 am Sonnabend (Stand: 19.6., 11.56 Uhr).

Vor einer Woche hatte der Wert 15,1 betragen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Inzidenz am Sonntag für Hamburg mit 12 an.

Laut RKI wuchs die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorbenen Menschen um einen auf 1587. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie laut Gesundheitsbehörde nachweislich 77.122 Bürger der Hansestadt mit Sars-CoV-2 infiziert. Davon gelten nach RKI-Schätzungen 74.700 als genesen.

In Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag 46 Covid-19-Patienten behandelt. Auf den Intensivstationen lagen 24 Corona-Kranke.

Update, 20. Juni, 11 Uhr: Corona-Inzidenz in Niedersachsen fällt weiter auf 4,9

Hannover/Bremen - Die Sieben-Tage-Inzidenz in allen niedersächsischen Kommunen ist am Sonntag weiter zurückgegangen. Nach den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom frühen Morgen sank der Wert auf 4,9 - am Vortag hatte er bei 5,2 gelegen.

Die Zahl der bestätigten Corona-Neuansteckungen binnen eines Tages betrug den Angaben nach 54. Ein weiterer Todesfall wurde gemeldet, insgesamt starben bisher in Niedersachsen im Zusammenhang mit dem Covid-19-Erreger 5727 Menschen.

Weiterhin hielten sämtliche Kreise und Städte bis Sonntag ein Inzidenzniveau von unter 20. Der Landkreis Holzminden hatte statistisch mit 19,9 Fällen die vergleichsweise meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner über eine Woche. Es folgten der Kreis Stade (13,7) sowie die Städte Delmenhorst (10,3) und Emden (10,0). Alle anderen Kommunen lagen unter 10. Für die Kreise Goslar und Lüchow-Dannenberg gab das RKI einen Wert von Null an.

Im Bundesland Bremen entspannte sich die Situation ebenfalls: Hier lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 6,3. Ein Todesfall kam dazu. Insgesamt starben den Angaben zufolge 483 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus.

Update, 20. Juni, 7 Uhr: SPD und Betreiber verlangen Lockerungen für Kinobesuche

Kiel - Die SPD im Kieler Landtag macht sich für großzügigere Regelungen bei Kinobesuchen stark. "Der Mindestabstand von 1,5 Metern trägt den Bedürfnissen der Familien, Paare und anderen Gruppen, die sich gemeinsam einen Film ansehen möchten, nicht Rechnung und ist im Bundesvergleich überzogen", sagte Fraktionschef Ralf Stegner.

"Hier sollten wir dem Vorbild anderer Bundesländer folgen und zu Lockerungen kommen." Die Kinos im Norden seien durch die aktuellen Einschränkungen des Landes härter getroffen als die Filmtheater in anderen Bundesländern.

Der Kinoverbund-SH, die Kooperationsgemeinschaft der Kinos im Land, hat in einem "Brandbrief" an Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und an den Landtag ebenfalls Lockerungen gefordert. Die SPD habe Verständnis für die Sorge der Kinobetreiber, unter den aktuellen Bedingungen nicht wirtschaftlich vertretbar arbeiten zu können, sagte die Landesvorsitzende Serpil Midyatli.

"Natürlich können die Säle nicht voll besetzt werden." Eine Maskenpflicht sei bei mehrstündigen Vorführungen nicht umzusetzen, wohl aber der Nachweis eines negativen Tests. Kino sei Unterhaltung und Freizeitvergnügen, das viele schon lange vermisst haben, sagte Midyatli. "Es gibt Filme, die muss man einfach im Kino sehen."

Aus Sicht der Betreiber bietet die aktuelle Landesverordnung den Kinos keine vernünftigen Rahmenbedingungen für Vorstellungen ohne Maske. Es dürften nur Personen in die Kinos, die getestet, geimpft oder genesen sind, heißt es in ihrem "Brandbrief". Wegen der Vorgaben könnten die Kinos ihre Säle nur mit 20 Prozent der Kapazität belegen. So dürften in Sälen mit 300 Plätzen nur 60 Zuschauer sitzen. "Für uns ist es unerklärlich, weshalb wir als Vorzeigebundesland mit einigen Kreisen mit einer 0-er Inzidenz diese unverhältnismäßigen Regeln ertragen müssen", heißt es in dem Schreiben.

Die meisten Bundesländer für Kinos hätten die Testpflicht bei einer Corona-Inzidenz unter 35 abgeschafft und den Mindestabstand - ohne Maske am Platz - auf einen Meter reduziert. "Es tut uns sehr weh, dass wir nun bundesweit verspottet werden", schreibt der Kinoverbund. "Die jetzige Verordnung entbehrt jeglicher Vernunft." Die Enttäuschung aller Kinobetreiber sei riesengroß.

Update, 19. Juni, 20.44 Uhr: Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt auf 4,5

Kiel - Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist in Schleswig-Holstein auf 4,5 gefallen. Das geht aus Daten der Landesmeldestelle in Kiel von Samstag hervor.

Am Vortag hatte der Wert noch bei 5,0 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gelegen. Bundesweit betrug die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut am Samstag 9,3.

In Schleswig-Holstein kamen innerhalb eines Tages 19 neu gemeldete Infektionen hinzu, eine Woche zuvor waren es 33. Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion wurden bislang 1619 Todesfälle registriert, womit die Zahl unverändert blieb.

Die Zahl der Menschen, die sich mit Covid-19 im Krankenhaus befinden, lag den Angaben zufolge weiter bei 37. Auf Intensivstationen wurden weiterhin 23 Corona-Patienten behandelt; 20 von ihnen wurden beatmet.

Die Regionen mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz im Land bleiben die Kreise Pinneberg (12,3) und Herzogtum Lauenburg (7,6). In Dithmarschen liegt die Sieben-Tages-Inzidenz weiterhin bei null, in Schleswig-Flensburg bei 1,0.

Update, 19. Juni, 17.15 Uhr: Zwei Corona-Neuinfektionen in MV gemeldet - Inzidenz bei 2,2

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern sind am Samstag zwei neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das waren acht weniger als am vergangenen Samstag, wie aus den Daten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) hervorging (Stand: 15.17 Uhr). Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle seit Begeinn der Pandemie wurde mit 1148 angegeben. Das sind zwei mehr als am Freitag.

Die Inzidenz sank im Vergleich zum Vortag um 0,6 auf nun 2,2 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Vor einer Woche lag dieser Wert den Angaben zufolge landesweit bei 4,9. Mit 6,6 ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ludwigslust-Parchim derzeit am höchsten. Im Landkreis Rostock lag dieser Wert bei Null, in den anderen Regionen zwischen 0,9 (Landkreis Vorpommern-Rügen) und 2,9 (Rostock).

Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten beträgt 44.099. Als genesen gelten rund 42.785 Menschen. Derzeit werden wie am Freitag 24 Corona-Patienten in Kliniken behandelt. 12 von ihnen befanden sich auf Intensivstationen, diese Zahl hat sich seit Freitag nicht verändert.

Update, 19. Juni, 12.53 Uhr: 33 Corona-Neuinfektionen in Hamburg - Inzidenz weiter gesunken

Hamburg - Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist am Samstag um 33 gestiegen. Das sind 5 mehr als am Freitag, aber 16 weniger als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, sank laut Gesundheitsbehörde von 12,4 auf 11,6 (Stand: 19.6., 11.56 Uhr). Vor einer Woche hatte der Wert noch 15,8 betragen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Inzidenz am Samstag für Hamburg mit 11,4 an.

Laut RKI wuchs die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorbenen Menschen um einen auf 1586. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie laut Gesundheitsbehörde nachweislich 77.098 Bürger der Hansestadt mit Sars-CoV-2 infiziert. Davon gelten nach RKI-Schätzungen 74.600 als genesen.

In Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag 46 Covid-19-Patienten behandelt. Auf den Intensivstationen lagen 24 Corona-Kranke.

Titelfoto: Jonas Walzberg/dpa

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