Coronavirus in Chemnitz: Inzidenz in der Stadt steigt wieder!

Chemnitz - Corona in Chemnitz: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 10.243 Corona-Fälle, 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner: 59,7. (Stand: 2. März).

Nichts los in der Galerie Roter Turm! Durch den aktuellen Knallhart-Lockdown sind fast alle Geschäfte dicht.
Nichts los in der Galerie Roter Turm! Durch den aktuellen Knallhart-Lockdown sind fast alle Geschäfte dicht.  © Uwe Meinhold

Auch im neuen Jahr gilt weiterhin die verschärfte Maskenpflicht.

Restaurants und Kneipen, genauso wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo- und Fitnessstudios oder Kinos bleiben geschlossen.

Am 14. Dezember ist Sachsen in den Knallhart-Lockdown gegangen, der zunächst bis 7. März andauern wird.

Seit 28. Januar gilt zudem die Pflicht zum Tragen von OP- oder FFP2-Masken beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr.

Es gelten auch verschärfte Kontaktbeschränkungen: Erlaubt sind Treffen von einem Hausstand, in Begleitung des Partners oder der Partnerin und mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht sowie einer Person aus einem weiteren Hausstand.

Zudem wurden fast alle Geschäfte dicht gemacht - Lebensmittelläden, Getränkeläden, Optiker und Apotheken haben aber weiterhin geöffnet.

Die aktuelle Sächsische Corona-Schutz-Verordnung, die vom 15. Februar bis zum 7. März gilt, findet Ihr >>>hier.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Chemnitz und Sachsen auf dem Laufenden.

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 2. März, 17.21 Uhr: Sachsen-AfD sieht keine Corona-Pandemie

Die sächsische AfD hält die Regeln gegen das Coronavirus für unverhältnismäßig. Es sei "völlig überzogen, von einer Pandemie zu sprechen", wenn Sterbezahlen gleich blieben oder sogar leicht nach unten gingen, sagte Partei- und Fraktionschef Jörg Urban (57) am Dienstag in Dresden.

>>>Hier könnt Ihr den kompletten Artikel lesen.

Update, 2. März, 16.40 Uhr: Übersterblichkeit in Sachsen auch im Januar weit über Durchschnitt

In Sachsen sind im Januar im Vergleich zu früheren Jahren überdurchschnittlich viele Menschen gestorben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts gab es im ersten Monat des Jahres 2930 Todesfälle - 57 Prozent mehr als im Durchschnitt der Januar-Monate 2017 bis 2020. Die sogenannte Übersterblichkeit lag im Freistaat damit mehr als doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Dort pendelte sich der Wert bei 20 Prozent ein.

Update, 2. März, 16.20 Uhr: Augstusburg zeigt Weg aus Pandemie

Testen statt abwarten: Die Stadt Augustusburg bei Chemnitz will mit einem touristischen Modellprojekt einen Weg aus dem Corona-Lockdown finden. Wie das aussehen soll, könnt Ihr >>>hier in unserem ausführlichen Bericht nachlesen.

Update, 2. März, 15.35 Uhr: Aktuelle Corona-Zahlen aus Sachsen

Die aktuellen Corona-Zahlen in Sachsen.
Die aktuellen Corona-Zahlen in Sachsen.  © TAG24

Update, 2. März, 14.50 Uhr: Jobcenter muss keine Kosten für FFP2-Masken übernehmen

Hartz-IV-Bezieher haben nach einer Entscheidung des Sozialgerichts Dresden keinen Anspruch auf zusätzliches Geld vom Jobcenter für den Kauf von FFP2-Masken. Ein Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz in dieser Sache sei am Montag abgelehnt worden, teilte das Gericht am Dienstag mit. Ein alleinstehender Arbeitsloser hatte verlangt, dass ihm zum Schutz vor dem Corona-Virus monatlich zwölf FFP2-Masken bezahlt werden. Er habe jedoch nicht nachweisen können, dass "unabweisbarer, besonderer Bedarf besteht", so das Gericht. Der Beschluss kann nicht angefochten werden.

Das Sozialgericht Karlsruhe hatte Mitte Februar entschieden, dass Hartz-IV-Empfängern monatlich 129 Euro mehr zum Arbeitslosengeld II gezahlt werden müssen. Dies solle zur Deckung des Mehrbedarfs für Corona-Schutzmasken dienen. Nachdem dieses Urteil bekannt wurde, gingen auch beim Sozialgericht Dresden einige Eilanträge dieser Art ein. Im nun vorliegenden Fall sahen die Richter den Einzelfall offensichtlich anders als ihre Kollegen in Karlsruhe.

Eine absolute Pflicht zum Tragen einer Maske mit höheren Schutz sei in der sächsischen Corona-Verordnung nur für wenige Ausnahmen etwa in der ambulanten Pflege vorgeschrieben. Dies träfe für den Antragsteller jedoch nicht zu. Für den Nahverkehr, beim Einkaufen und in Arztpraxen und Krankenhäusern reichten OP-Masken aus, die der Mann günstig im Discounter kaufen könne. Diese Masken würden bei korrekter Anwendung einen ausreichenden Fremd- und hinreichenden Eigenschutz bieten. Für deren Erwerb seien die Hartz-IV-Zahlungen ausreichend, die der Antragsteller bereits erhalte.

In Sachsen gab es im Februar nahezu 240.000 Empfänger von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II, sogenannten Hartz-IV-Bezieher.

Update, 2. März, 13 Uhr: Polizei beendet Zusammenkünfte

Die Polizei musste am Montagnachmittag in Zschopau zwei Treffen von Jugendlichen beenden. Erst hatten sich vor einem Supermarkt an der Waldkirchener Straße zwei 16-Jährige und drei 13-Jährige aus verschiedenen Haushalten getroffen und dabei nicht auf die Abstandsregeln geachtet. Das Treffen wurde von den Beamten beendet.

Etwas später am Nachmittag erhielt die Polizei einen Hinweis, dass sich am Busbahnhof mehrere junge Leute aufhalten würden. Vor Ort wurden elf Personen (zwischen 13 und 23 Jahre) aus verschiedenen Haushalten angetroffen. Sie erhielten Platzverweise und Anzeigen.

Update, 2. März, 12.05 Uhr: Handelskammern machen Druck auf MP Kretschmer: Einzelhandel soll am 15. März öffnen

Schluss mit leeren Innenstädten! Bis spätestens 15. März sollen Sachsens Läden wieder öffnen dürfen - das fordern die sächsischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) und machen damit Druck auf Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU).

Mehr dazu lest Ihr >>>hier.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) steht unter Druck. Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) fordern eine schnelle Öffnung des Einzelhandels.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) steht unter Druck. Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) fordern eine schnelle Öffnung des Einzelhandels.  © Monika Skolimowska/ZB/dpa, picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Update, 2. März, 11.20 Uhr: Sächsisches Gastgewerbe erwartet klaren Fahrplan für Wiedereröffnung

Der Landesverband Sachsen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) erwartet einen klaren Fahrplan für die Wiedereröffnung der Betriebe der Branche. "Die Maßnahmen sollten bundeseinheitlich sein und die Perspektiven für Gastronomie und Hotellerie gleichermaßen gelten", sagte am Dienstag in Dresden Axel Klein, Hauptgeschäftsführer des Dehoga Sachsen. Es müssten konkrete, nachvollziehbare Kriterien genannt werden, was, wann und wie wieder möglich sein werde, so Klein vor den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch.

Es sei nun endlich an der Zeit, eine konkrete Öffnungsperspektive zu formulieren, so der Dehoga-Landesgeschäftsführer weiter. Eine Voraussetzung dafür sei, dass den Wirtschaftsunternehmen ein kostenfreier Zugang zu Corona-Tests ermöglicht werde. Dauerhaft stabil niedrige Inzidenzen seien wichtig, um eine haltbare Öffnung zu gewährleisten und nicht in wenigen Wochen in den nächsten Lockdown zu gehen. "Diese könnten durch kluge Teststrategien gewährleistet bleiben." Allerdings dürfe die Verantwortung dafür nicht allein bei der Wirtschaft liegen.

Zugleich verlangte Klein eine schnelle Auszahlung von zugesagten Hilfen für die Branche. Dazu erwarte der Verband, dass die Sächsische Aufbaubank bei der Antragsbearbeitung personell breiter aufgestellt werde und die Bearbeitung der Anträge umgehend erfolge. Es dürfe sich "nicht wieder eine Bugwelle" aufbauen, die zu einer späten Antragsbearbeitung und -auszahlung führe.

Update, 2. März, 9.20 Uhr: Corona-Wochenwert in Sachsen nur leicht gesunken

Mit 65 seit Montag neu nachgewiesenen Corona-Infektionen ist die Gesamtzahl der Betroffenen in Sachsen am Dienstag auf 194.778 gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Sieben-Tage-Inzidenz - die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche - mit 81,2 an. Das bedeutet einen leichten Rückgang gegenüber dem Vortag, als der Wert bei 84,3 lag.

Auch im nach wie vor am stärksten betroffenen Vogtlandkreis sank die Inzidenz auf 232,3 nach 230,5 am Vortag. Allerdings sind alle Angaben stets nur eine Momentaufnahme: Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 03.21 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Update, 2. März, 8.55 Uhr: Sachsen-Allee leuchtet rot: Das steckt dahinter

Manch ein Chemnitzer schaute am Montagabend verwundert auf die Sachsen-Allee. Das Gebäude leuchtete ungewöhnlich rot. Die Lichtaktion war Teil der bundesweiten Initiative "Das Leben gehört ins Zentrum".

Mehr dazu lest Ihr >>>hier.

Leuchtete am Montagabend rot: Die Sachsen-Allee in Chemnitz.
Leuchtete am Montagabend rot: Die Sachsen-Allee in Chemnitz.  © Haertelpress

Update, 2. März, 6.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag (Stand 0 Uhr) für Chemnitz 27 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 10.243 Corona-Fälle.

Weitere Todesfälle wurden nicht erfasst. Damit liegt die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in Chemnitz weiterhin bei 384.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 59,7.

Titelfoto: Sven Gleisberg

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