Coronavirus in Dresden: Inzidenz nun bei über 230!

Dresden - Die Corona-Krise in Dresden: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 6448 mit dem Virus infizierte Menschen (Stand: 30. November, 12 Uhr), viele von ihnen sind aber bereits wieder genesen.

Per Anzeigetafel wird in Dresden auf den Mindestabstand hingewiesen.
Per Anzeigetafel wird in Dresden auf den Mindestabstand hingewiesen.  © dpa/Robert Michael/dpa-Zentralbild

Während im Sommer Normalität in Sachsen einzukehren schien, ist die Corona-Lage derzeit sehr ernst.

Weiterhin gilt deshalb die Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr. Da eine Inzidenz (Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage je 100.000 Einwohner) von 35 längst deutlich überschritten wurde, muss nun auch in Teilen des öffentlichen Raumes ein Mund- und Nasenschutz getragen werden.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr >>> hier.

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 30. November, 14.35 Uhr: Nach Einkauf in Tschechien: Corona-Quarantäne

Dass der Einkauf in Tschechien am Sonntag mit Quarantäne endet, hatten sich zwei Deutsche wohl vorher nicht überlegt.

Wie die Polizei am Montag mitteilt, wurde am Sonntagvormittag eine Verkehrskontrolle an der deutschtschechischen Grenze am Grenzübergang Bärenstein durchgeführt. Dabei fiel den Beamten ein aus Tschechien einreisender Dacia mit deutschem Kennzeichen auf.

Warum die Insassen nun in Quarantäne müssen, erfahrt Ihr hier.

Ein deutsches Paar musste sich am Sonntag nach einem Einkauf in Tschechien in Corona-Quarantäne begeben. (Symbolbild)
Ein deutsches Paar musste sich am Sonntag nach einem Einkauf in Tschechien in Corona-Quarantäne begeben. (Symbolbild)  © Bernd März

Update, 30. November, 14.30 Uhr: Sachsen erlaubt zu Weihnachten Hotelübernachtungen

Trotz Corona-Beschränkungen: Sachsens Hotels und Pensionen dürfen auch über die Feiertage Gäste aufnehmen.

Wer über Weihnachten Verwandte in Sachsen besucht, kann dafür auch in einem Hotel oder in einer Pension übernachten. Das hat das Gesundheitsministerium in Dresden am Montag mitgeteilt.

Mehr zur Ausnahmeregelung gibt's hier.
Wer seine Familie über Weihnachten besuchen möchte, der findet in Sachsen auch Hotels zum Übernachten.
Wer seine Familie über Weihnachten besuchen möchte, der findet in Sachsen auch Hotels zum Übernachten.  © Sven Hoppe/dpa

Update, 30. November, 13.50 Uhr: Mehr als 260 neue Fälle

In Dresden wurden seit Sonntagmittag 266 neue Infektionen mit dem Coronavirus diagnostiziert. Insgesamt sind nun 6448 Fälle bekannt.

Im selben Zeitraum seien 218 Dresdner von ihrer Infektion genesen, die Gesamtzahl liegt nun bei 4218. Vier Personen mussten zwischen dem gestrigen und heutigen Mittag in Krankenhäuser eingeliefert werden (insgesamt bereits 308). 55 Personen starben an und mit der Viruserkrankung (+/-0). Demnach sind derzeit 2175 mit dem Coronavirus infizierte Dresdner in der Statistik erfasst.

Die Sieben-Tages-Inzidenz der Landeshauptstadt kletterte auf einen Wert von 230,1. Die Corona-Ampel ist deshalb weiterhin im roten Bereich.

Nur wenige Menschen versammeln sich um einen überdimensionalen Schwibbogen, eine Pyramide und einen Weihnachtsbaum auf dem Dresdner Altmarkt. Der Striezelmarkt fällt dieses Jahr aus.
Nur wenige Menschen versammeln sich um einen überdimensionalen Schwibbogen, eine Pyramide und einen Weihnachtsbaum auf dem Dresdner Altmarkt. Der Striezelmarkt fällt dieses Jahr aus.  © dpa/zb/Robert Michael

Update, 30. November, 13.18 Uhr: Sächsisches OVG schmettert Antrag ab: Kinder- und Jugensport bleibr weiterhin verboten

Vereinssport bleibt weiter untersagt! Das Sächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) hat entschieden, dass das Verbot von Vereinssport von Kindern und Jugendlichen im Zuge der Corona-Verordnung vom 10. November bestehen bleibt.

Mehr Informationen zum Thema erhaltet Ihr im aktuellen TAG24-Artikel.

Kinder- und Jugendsport im Verein bleibt weiterhin untersagt. Das entschied das Sächsische Oberverwaltungsgericht (OVG).
Kinder- und Jugendsport im Verein bleibt weiterhin untersagt. Das entschied das Sächsische Oberverwaltungsgericht (OVG).  © Uwe Anspach/dpa

Update, 30. November, 12.44: Landkreise verschärfen Corona-Regeln

Wegen der hohen Corona-Infektionsraten verschärfen weitere Landkreise in Sachsen ihre Regeln. Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wollte am Montag eine Allgemeinverfügung veröffentlichen, die ab Dienstag (1. Dezember) gelten solle.

In der Region werde der Schwellenwert von 200 Neuinfektionen in 7 Tagen je 100.000 Einwohner seit Mitte November dauerhaft überschritten, teilte das Landratsamt in Pirna mit. Auch im Landkreis Zwickau seien zwei neue Allgemeinverfügungen in Vorbereitung. Am Wochenende hatten bereits die Landkreise Görlitz und Bautzen Allgemeinverfügungen angekündigt.

Nach Angaben des Landratsamtes in Pirna haben sich die Landkreise am Wochenende zu den Regeln abgestimmt. Vorgesehen sind demnach unter anderem Alkoholverbote auf bestimmten öffentlichen Plätzen, eine Ausweitung der Maskenpflicht sowie Ausgangsbeschränkungen.

Ab Dienstag gilt die neue Coronaschutzverordnung des Landes. Sie verpflichtet die Kreise und Städte in Sachsen, bei Überschreitung des Schwellenwerts zeitlich befristete Ausgangsbeschränkungen anzuordnen. Das Verlassen von Haus oder Wohnung ohne triftigen Grund muss von den Landkreisen dann untersagt werden. Zu den triftigen Gründen gehören unter anderem Wege zu Schule und Kita, zur Arbeit und zum Arzt und in den Kleingarten. Sport im Umkreis von 15 Kilometern wird ebenfalls gestattet.

Update, 30. November, 10 Uhr: Kaum noch Grippefälle in Dresden

Die Corona-Zahlen in Dresden steigen weiter. Sonntagmittag meldete das Rathaus 91 neue Fälle und zwei weitere Einweisungen ins Krankenhaus. Der Inzidenzwert liegt damit bei 190,7 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Während die Pandemie Dresden damit weiter fest im Griff hat, spielt die Grippe in diesem Jahr (noch) keine Rolle.

Die nur wöchentlich aktualisierte Übersicht der Stadt verzeichnet in dieser Influenza-Saison bislang lediglich sechs Fälle. Zu denen sei seit Dienstag noch ein weiterer hinzugekommen, teilt das Rathaus auf TAG24-Nachfrage mit. Zum Vergleich: Im Vorjahr gab es in Dresden zum gleichen Zeitpunkt 18 Influenza-Fälle. Das ist ein Minus von mehr als 60 Prozent!

Die Erklärung des Gesundheitsamtes haben wir hier für Euch.

Gesundheitsbürgermeisterin Kristin Kaufmann (44, Linke) ging bereits vor Wochen mit gutem Vorbild voran und ließ sich gegen Grippe impfen.
Gesundheitsbürgermeisterin Kristin Kaufmann (44, Linke) ging bereits vor Wochen mit gutem Vorbild voran und ließ sich gegen Grippe impfen.  © Petra Hornig

Update, 30. November, 9.55 Uhr: Ab morgen härtere Corona-Regeln in Görlitz und Bautzen

Traurige Spitzenreiter: Als erste Landkreise in Sachsen verschärfen Görlitz und Bautzen ab Dienstag die Corona-Schutzmaßnahmen. Die Zahl der bestätigten Positiv-Tests stieg im Freistaat am Wochenende innerhalb eines Tages um fast 1400 an. Nahezu überall ist der Inzidenzwert auf über 200 gestiegen.

Die beiden ostsächsischen Kreise nutzen als erste das verschärfte Instrumentarium der neuen sächsischen Corona-Verordnung. Eine entsprechende Allgemeinverfügung sei in Vorbereitung, teilten die Landratsämter mit. Was genau geplant wird, steht hier.

Der Kita-Besuch ist ein triftiger Grund, seine Wohnung zu verlassen.
Der Kita-Besuch ist ein triftiger Grund, seine Wohnung zu verlassen.  © dpa/ZB/Monika Skolimowska

Update, 30. November 9.50 Uhr: Glühwein-to-go an der Elbe, aber wie lange noch?

Glühwein im Vorbeiradeln ist in! Sowohl beim Fährgarten in der Dresdner Johannstadt als auch am Citybeach in Pieschen gibt's Eierpunsch, Glühwein und Co. direkt am Elbradweg zum Mitnehmen. Viele Dresdner nutzten die Angebote am ersten Adventswochenende.

"Wir schauen natürlich täglich gespannt auf die Inzidenzwerte. Sollten die Maßnahmen verschärft werden, dürften wir zwar eventuell keinen Glühwein mehr ausschenken, aber - so haben wir es verstanden - weiterhin warme Getränke zum Mitnehmen. Darauf hoffen wir", so Chef Frank Weisbach (42).

Mehr dazu gibt's hier.

Citybeach-Chef Frank Weisbach (42) hofft, sein Advents-Bistro auch bei weiteren Verschärfungen der Corona-Maßnahmen betreiben zu können.
Citybeach-Chef Frank Weisbach (42) hofft, sein Advents-Bistro auch bei weiteren Verschärfungen der Corona-Maßnahmen betreiben zu können.  © Norbert Neumann

Update, 20. November, 9.45 Uhr: Virtuelles Stollenfest

Ob August der Starke, TV-Konditorin Bettina Schliephake-Burchardt (49), Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) oder Skilangläuferin Nadine Herrmann (24) - sie alle vereint die Liebe zum Christstollen und die tragen sie mit einem ganz besonderen Video hinaus in die Welt.

Weil das Stollenfest, ursprünglich geplant für den 5. Dezember, dieses Jahr ausfällt, hat sich der Stollenschutzverband mit der Dresdner Agentur "Sender und Empfänger" zusammengetan und jede Menge Promis gefragt, warum sie den Dresdner Stollen so sehr lieben. Hier könnt Ihr es erfahren.

Die Stollenhütte auf dem Altmarkt wurde - auch ohne Stollenfest - aufgebaut.
Die Stollenhütte auf dem Altmarkt wurde - auch ohne Stollenfest - aufgebaut.  © Norbert Neumann

Update, 30. November, 9.40 Uhr: Wolle gibt Schlager-Stars Auftritte

Sushi mit Schlager - das gibt es nur auf der Maxstraße. Um den Lieferservice anzukurbeln und ein bisschen gute Laune zu verbreiten, singen bei Multiunternehmer Wolle Förster (66) einmal pro Woche Künstler aus Dresden und Umgebung.

Den Anfang machte am Samstag Schlagersänger Anthony Weihs (41): "Ich freue mich riesig über diesen Auftritt in Coronazeiten. Es geht mir nicht nur um die Gage, ich will den Leuten ein bisschen Freude schenken."

Erfahrt hier, wer noch auftritt und welchen Bonus es neben den Konzerten für Selbstabholer gibt.

Unternehmer Wolle Förster (2.v.r.) hat Marie-Joana, "Kümmerling" Joachim Lippmann und Anthony Weihs (v.l.) engagiert.
Unternehmer Wolle Förster (2.v.r.) hat Marie-Joana, "Kümmerling" Joachim Lippmann und Anthony Weihs (v.l.) engagiert.  © Ove Landgraf

Update, 30. November, 9.35 Uhr: Opernsängerin Tanja Kuhn nimmt Corona-Krise mit Humor: "Proben ist das neue Auftreten!"

Wohl dem, der im Festengagement ist. Das gilt mehr denn je in Corona-Zeiten. Wer als Künstler angestellt ist an einem Theater, ist arbeitsrechtlich geschützt und hat Einkommen, wenn auch vielleicht aus Kurzarbeit.

Wer freischaffend unterwegs ist, hat es ungleich schwerer. Tanja Kuhn ist solch eine freischaffende Opernsängerin und trotzdem guter Dinge. Wie sie das macht, erfahrt Ihr in diesem TAG24-Bericht.

Die Sopranistin auf der Bühne in Riccardo Zandonais „Giulietta e Romeo“ am Staatstheater Braunschweig.
Die Sopranistin auf der Bühne in Riccardo Zandonais „Giulietta e Romeo“ am Staatstheater Braunschweig.  © Volker Beinhorn

Update, 30. November, 9.30 Uhr: Handesverband fürchtet um Ladensterben

Sachsens Handelsverband sieht die Verschärfung des Teil-Lockdowns kritisch. Schon im November schmolzen die Umsätze der Innenstadt-Geschäfte dramatisch.

Die strengeren Zugangsbeschränkungen könnten sich als kontraproduktiv erweisen, wenn sich Warteschlangen vor den Geschäften und Supermärkten bildeten, führte Verbands-Chef René Glaser an. "Das schafft neue Gelegenheiten für Ansteckungen."

Was er verbessern würde, lest Ihr hier.

Im vergangenen Jahr warb Verbands-Chef René Glaser noch fürs Einkaufen in der Stadt. Heute bangt er ums Überleben der Geschäfte.
Im vergangenen Jahr warb Verbands-Chef René Glaser noch fürs Einkaufen in der Stadt. Heute bangt er ums Überleben der Geschäfte.  © Maik Börner

Update, 30. November, 4.57 Uhr: Kinder müssen wegen Corona vergeblich auf den Weihnachtsmann warten

Viele Kinder in Sachsen werden in diesem Jahr Heiligabend wegen der Corona-Pandemie vergeblich auf den Weihnachtsmann warten.

"Wegen der derzeitigen Infektionssituation können wir es nicht verantworten, Weihnachtsmänner und Engel von Familie zu Familie zu schicken", sagte Juliane Lucas von der Studentischen Arbeitsvermittlung in Dresden. "Diese Entscheidung werden wir auch nicht mehr ändern, selbst wenn die offiziellen Anordnungen es zuließen."

In den vergangenen Jahren wünschten sich etwa 600 Familien bei den Weihnachtsmann-Managern in der Landeshauptstadt Unterstützung bei der Bescherung. Bis zu 80 Weihnachtsmänner und -engel der Studentischen Arbeitsvermittlung waren in den Vorjahren Heiligabend unterwegs und verteilten Geschenke - zumeist Studenten, aber nicht nur. Bei einer Schulung wurden sie auf ihren Einsatz vorbereitet. In diesem Jahr sei das Ansteckungsrisiko sowohl für die Familien als auch für die Weihnachtsmänner und Engel zu hoch, sagte Lucas. Zudem müsse der Einsatz der Rotröcke zum Fest gut geplant werden.

"Tatsächlich hat uns bis jetzt auch noch keine einzige Anfrage von einer Familie erreicht. Vermutlich verzichten viele von sich aus in diesem Jahr auf einen Weihnachtsmann oder Engel", sagte Lucas. Die Fragen seien hingegen von Weihnachtsmann-Darstellern vergangener Jahre gekommen, die wissen wollten, ob wir unsere Entscheidung vielleicht doch noch ändern wollten, sagte Lucas. "Leider mussten wir sie auf das kommenden Jahr vertrösten. In den meisten Fällen stießen wir auf Verständnis. Wir sind überzeugt, dass es die vernünftigere Entscheidung ist."

"Sollten aber einige Eltern oder Großeltern auf die Idee kommen, selbst in das passende Kostüm schlüpfen zu wollen, so bieten wir dafür dieses Jahr einen Verleih an", sagte Lucas.

Titelfoto: dpa/zb/Robert Michael

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