Coronavirus in Dresden: Erneut keine Infektionen

Dresden - Die Corona-Krise in Dresden: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 627 mit dem Virus infizierte Menschen (Stand: 5. Juli, 12 Uhr), die meisten von ihnen sind bereits wieder geheilt. 

Touristen stehen in einer Warteschlange auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche. Unter Hygieneauflagen dürfen Kirchen im Freistaat wieder öffnen.
Touristen stehen in einer Warteschlange auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche. Unter Hygieneauflagen dürfen Kirchen im Freistaat wieder öffnen.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

In Sachsen kehrt langsam die Normalität zurück. So haben Läden, Geschäfte, Restaurants und Hotels bereits wieder geöffnet - natürlich alle unter Berücksichtigung eines Hygiene-Konzepts.

Die Maskenpflicht beim Einkaufen oder im öffentlichen Nachverkehr gilt weiterhin im Freisstaat.

Auch Schüler und Kita-Kinder können nach und nach wieder zurück in die Einrichtungen.

Einschränkungen gibt es noch bei Großveranstaltungen mit über 1000 Leuten, diese dürfen nicht stattfinden. Die Clubs dürfen zwar wieder öffnen, doch Tanzen ist nicht erlaubt. 

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden. 

Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findest Du >> hier.

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt in unserem +++ Corona-Liveticker +++

Update, 5. Juli, 12.26 Uhr: Keine neuen Infektionen

Seit dem 23. Juni bleibt die Zahl der insgesamt Infizierten bei 627.

Update, 4. Juli, 12.55 Uhr: Keine Neuinfektionen

Genau wie in den Tagen zuvor gibt es in Dresden keine weiteren Neuinfektionen. 

Update, 3. Juli, 12.14 Uhr: Weiterhin keine neuen Infektionen in Dresden

Seit dem 23. Juni bleibt die Zahl der insgesamt Infizierten nun schon bei 627. 

Update, 3. Juli, 10.17 Uhr: Gesundheitsministerium denkt über Lockerung der Maskenpflicht nach

Sachsens Gesundheitsministerium bereitet derzeit die neue Corona-Schutzverordnung für die Sommerferien vor, die ab dem 17. Juli gelten soll. Dabei werde auch über Änderungen nachgedacht, hieß es am Freitag auf Nachfrage. "Wir schauen uns gerade an, ob wir beim Einkaufen auf die ‎Maskenpflicht verzichten können. Aber ich wünsche mir da ein bundesweit einheitliches Vorgehen", erklärte Ministerin Petra Köpping (SPD) erneut.

In Bussen und Bahnen soll das Tragen von Mund- und Nasenschutz vorerst jedoch Pflicht bleiben. "Ich denke, dass die ‎meisten Menschen dies akzeptieren." Zuvor hatte die "Leipziger Volkszeitung" berichtet.

Bereits mit der neuen Corona-Schutzverordnung, die seit Ende gilt, gab es weitere Lockerungen für Sachsen - unter anderem bei Familienfeiern und für Musikclubs. Zuletzt wurden im Freistaat 5449 Corona-Infektionen registriert sowie 223 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Seit Wochen bewegt sich die Zahl der Neuinfektionen auf einem niedrigen Niveau.

11. Mai, Dresden: Petra Köpping (SPD), Sozialministerin von Sachsen, trägt bei einem Besuch im Städtischen Klinikum Dresden einen Mundschutz.
11. Mai, Dresden: Petra Köpping (SPD), Sozialministerin von Sachsen, trägt bei einem Besuch im Städtischen Klinikum Dresden einen Mundschutz.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 3. Juli, 10 Uhr: Erster Ferienflieger

Am Dresdner Flughafen hob am Freitag um 9.27 Uhr nach langer Corona-Pause der erste Ferienflieger in Richtung Mallorca ab. Die Airline Laudamotion brachte die Urlauber auf die spanische Baleareninsel.

Urlauber können von nun an wieder nach Mallorca fliegen.
Urlauber können von nun an wieder nach Mallorca fliegen.  © Tino Plunert

Update, 2. Juli, 12.10 Uhr: Keine Neuinfektionen in Dresden

Seit dem 23. Juni bleibt die Zahl der insgesamt Infizierten nun schon bei 627. 

Update, 1. Juli, 13.47 Uhr: Sächsische Aufbaubank wickelt Corona-Hilfen in Milliardenhöhe ab

Die Sächsische Aufbaubank (SAB) hat in den vergangenen Monaten tausende Anträge an Corona-Hilfen abgewickelt. "Corona war ein großer Kraftakt für uns", sagte die neue Vorstandsvorsitzende Katrin Leonhardt am Mittwoch in Dresden.

Bis Ende Juni wurden insgesamt knapp 104.000 Anträge mit einem Volumen von rund 1,42 Milliarden Euro bewilligt - dazu zählen die Soforthilfen des Bundes sowie die Ausreichung der landeseigenen Darlehen. Rund 600 Mitarbeiter seien über Wochen hinweg im Zweischichtsystem auch am Wochenende und an Feiertagen im Einsatz gewesen, um die Anträge zu bearbeiten, so Leonhardt. Rund 46.000 Überstunden haben sich bei den insgesamt knapp 1200 Mitarbeiter angesammelt.

Die 53 Jahre alte Katrin Leonhardt hat zum 1. Juli den Vorsitz der SAB von Stefan Weber übernommen, der sich nach mehr als 25 Jahren bei der Förderbank in den Ruhestand verabschiedet hat.

Eine Frau füllt am Computer auf der Internetseite der Sächsischen Aufbaubank einen Antrag auf Corona-Soforthilfe Zuschuss aus. Zur finanziellen Entlastung von Selbstständigen und Freiberuflern in der Corona-Krise startete am 30. März das Programm "Sachsen hilft sofort". Der Antragstopp war der 30. Juni.
Eine Frau füllt am Computer auf der Internetseite der Sächsischen Aufbaubank einen Antrag auf Corona-Soforthilfe Zuschuss aus. Zur finanziellen Entlastung von Selbstständigen und Freiberuflern in der Corona-Krise startete am 30. März das Programm "Sachsen hilft sofort". Der Antragstopp war der 30. Juni.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 1. Juli, 13.30 Uhr: Weiterhin keine Neuinfektionen in Dresden

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten bleibt mit 627 Menschen in Dresden gleich. 615 Personen davon gelten bereits als genesen, 10 starben an oder mit der Infektion.

Update, 1. Juli, 10.43 Uhr: Herbstmarkt soll dieses Jahr stattfinden

Wie die Stadt auf ihrer Webseite bekannt gab, soll der Herbstmarkt in Dresden auf dem Altmarkt von Freitag, den 11. September bis Sonntag, den 4. Oktober stattfinden.

Die offizielle Eröffnung mit Fassbieranstrich erfolgt am 12. September um 12 Uhr. Bei dem Markt sollen über 92 Händler/-innen, 33 Anbietergruppen, eine Bühne, Riesenrad sowie weitere Attraktionen dabei sein.

Update, 1. Juli, 10.26 Uhr: Ende des Förderprogramms: Knapp 1400 Anträge für Ausbildungszuschuss eingegangen

Zum Ende eines Förderprogramms haben Hunderte von der Corona-Krise betroffene Betriebe in Sachsen einen Ausbildungszuschuss beantragt. Bis zum 29. Juni gingen knapp 1400 Anträge für rund 4380 Azubis ein, wie das Wirtschaftsministerium auf Anfrage mitteilte.

Bis zum 30. Juni konnten Unternehmen, die von Kurzarbeit betroffen waren und nicht mehr als ‎‎250 Mitarbeiter beschäftigen, einen entsprechenden Antrag stellen. Sachsen zahlt von der Corona-Krise betroffenen Ausbildungsbetrieben einen einmaligen Zuschuss ‎in Höhe des jeweiligen Ausbildungsentgeltes für sechs ‎Wochen.

Bewilligt wurden den Angaben zufolge bis Ende Juni 454 Anträge für rund 1400 Lehrlinge mit einem Volumen von mehr als 1,4 Millionen Euro. Knapp 817.000 Euro wurden bereits ausgezahlt. ‎"Die duale Ausbildung ist eine Säule unseres wirtschaftlichen Erfolgs. Deshalb müssen wir sie besonders in schwierigen Zeiten in Gang halten‎", so Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). 

Das Ministerium geht davon aus, dass es noch bis Ende November dauert, bis alle Bewilligungen und Auszahlungen abgeschlossen sind.

Ein Auszubildender misst ein Werkstück mit einer Schieblehre aus. Über 817.000 Euro wurden an bereits bewilligte Anträge ausgezahlt.
Ein Auszubildender misst ein Werkstück mit einer Schieblehre aus. Über 817.000 Euro wurden an bereits bewilligte Anträge ausgezahlt.  © Felix Kästle/dpa

Update, 30. Juni, 19.11 Uhr: Sachsen mit Vier-Stufen-Plan bei Coronavirus-Ausbruch

Sachsen hat die Maßnahmenpläne für einen Coronavirus-Ausbruch mit einem Vier-Stufen-Plan konkretisiert. Künftig soll bereits ab einer Zahl von 20 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner ein Vorwarnsystem ausgelöst werden.

Wie das genau aussieht und welche Maßnahmen dann ergriffen werden, lest Ihr >>> hier.

Petra Köpping (SPD), Sozialministerin von Sachsen, schaut in ihre Unterlagen mit den aktuellen Fallzahlen.
Petra Köpping (SPD), Sozialministerin von Sachsen, schaut in ihre Unterlagen mit den aktuellen Fallzahlen.  © dpa/Robert Michael/dpa-Zentralbild

Update, 30. Juni, 18.50 Uhr: DVB entschädigen Kunden

Wer dachte in den vergangenen Monaten bei Homeoffice, Kurzarbeit, geschlossenen Schulen und Kitas nicht auch zumindest einmal daran, seine Abo-Karte bei den DVB zu kündigen? Alle, die dies nicht getan haben, erhalten jetzt eine ordentliche Wiedergutmachung dafür, dass sie ihre Tickets nicht nutzen konnten!

Welche Aktionen die Verkehrsbetriebe umsetzen, erfahrt Ihr >>> hier.
Wer die Monats-Karte im Abo nutzt, kann jetzt weiter und mit mehr Personen fahren.
Wer die Monats-Karte im Abo nutzt, kann jetzt weiter und mit mehr Personen fahren.  © dpa/Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild

Update, 30. Juni, 17.17 Uhr: Anträge auf Corona-Hilfen bei Härtefällen in Kunst und Kultur möglich

Freie Träger in Kunst und Kultur können ab sofort und bis Jahresende bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) Anträge auf Corona-Hilfen im Härtefall stellen. Der einmalige Zuschuss soll finanzielle Engpässe infolge der Pandemie überbrücken, die zwischen 15. März und 31. Dezember entstanden sind oder noch entstehen, wie die SAB in Dresden am Dienstag mitteilte. Die Höhe betrage je nach Liquiditätsbedarf bis zu 10 000 Euro, im nachgewiesenen Einzelfall bis zu 50 000 Euro. Insgesamt stehen nach Angaben einer Sprecherin 28,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Anträge können von freien Trägern mit und ohne anerkannter Gemeinnützigkeit aus den Bereichen Darstellende Künste, Musik, Soziokultur, Film, Bibliotheken/Literatur, Bildende Kunst, Museen und Ausstellungen gestellt werden - ebenso wie aus den Bereichen Kulturelle Bildung, Heimat- und sonstige Kulturpflege inklusive Festivals oder Zoos, Botanische Gärten und Landschaftsparks im Freistaat. Das Geld soll helfen, Liquiditätslücken aufgrund unabweisbarer Einnahmeausfälle oder zusätzlicher Betriebsausgaben wegen Corona etwa für Hygienemaßnahmen oder digitale Angebote zu schließen.

Die SAB wies explizit darauf hin, dass überwiegend wirtschaftlich tätige Antragsteller, die sich schon Ende 2019 in Schwierigkeiten befanden, von der Förderung ausgeschlossen sind.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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