Coronavirus in Dresden: Neue Corona-Schutzverordnung tritt heute in Kraft

Dresden - Die Corona-Krise in Dresden: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 624 mit dem Virus infizierte Menschen (Stand: 6. Juni, 12 Uhr), die meisten von ihnen sind bereits wieder geheilt. 

Touristen stehen in einer Warteschlange auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche. Unter Hygieneauflagen dürfen Kirchen im Freistaat wieder öffnen.
Touristen stehen in einer Warteschlange auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche. Unter Hygieneauflagen dürfen Kirchen im Freistaat wieder öffnen.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

In Sachsen kehrt langsam die Normalität zurück. So haben Läden, Geschäfte, Restaurants und Hotels bereits wieder geöffnet - natürlich alle unter Berücksichtigung eines Hygiene-Konzepts.

Weiterhin gilt Maskenpflicht im Freistaat.

Auch Schüler und Kita-Kinder können nach und nach wieder zurück in die Einrichtungen.

Einschränkungen gibt es noch bei Großveranstaltungen über 1000 Leuten und Clubs. Diese finden nach wie vor noch nicht statt. 

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden. 

Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findest Du >> hier.

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Update, 6. Juni, 12.02 Uhr: Eine neue Infektion in Dresden

In Dresden wurden bis zum heutigen Samstag 624 (+1) Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. 

Die Anzahl der genesenen Patienten blieb hingegen den dritten Tag in Folge bei 603 (+/-0). Erfreulich: In Dresden starb bereits seit zwölf Tagen kein Betroffener an einer Corona-Erkrankung. Die Anzahl der Toten blieb konstant auf 10 (+/-0).

Das tägliche Leben hält weiter Einzug in Dresden. Auch mit der Pferdekutsche können Einheimische und Touristen wieder fahren.
Das tägliche Leben hält weiter Einzug in Dresden. Auch mit der Pferdekutsche können Einheimische und Touristen wieder fahren.  © dpa/Robert Michael/dpa-Zentralbild

Update, 6. Juni, 9.35 Uhr: Weitere Lockerungen in Sachsen

Nachdem die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen seit Tagen verschwindend gering ist, hat die Landesregierung umfangreiche Lockerungen beschlossen, die ab Samstag gelten. 

Schwimmhallen, Thermen und Sauna öffnen wieder, Familienfeiern, Feriencamps, kleinere Messen, Elternabende dürfen wieder stattfinden und auch die Kontaktvorschriften wurden gelockert. Damit kehrt in der Corona-Krise in Sachsen immer mehr Normalität zurück. 

Mehr Infos dazu lest Ihr >>> hier

Ein Heimbewohner mit Maske.
Ein Heimbewohner mit Maske.  © Ronald Bonss/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 6. Juni, 7.18 Uhr: Blinde bei Corona-Verordnungen kaum berücksichtigt

Blinde und sehbehinderte Menschen sind bei den Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus kaum berücksichtigt worden, kritisiert der Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen. "Wir sind zwar nicht die Masse der Gesellschaft, aber wir wurden schlicht vergessen", sagt der stellvertretende Vorsitzende Andreas Schneider in Meißen. So seien die Markierungen auf Böden und Absperrungen vor Geschäften und anderen Einrichtungen einfach nicht zu erfassen. Wie sollen die Behinderten beispielsweise auch Hinweisschilder erkennen?

Mit diesen ungewohnten Situationen kämen die Menschen nicht zurecht, diese Herausforderungen könnten sie nicht alleine stemmen, sagte Schneider der Deutschen Presse-Agentur anlässlich des Tages der Sehbehinderten am 6. Juni. Er appellierte an andere, mitzuhelfen. "Viele Blinde und Sehbehinderte trauen sich in Corona-Zeiten nicht allein in die Öffentlichkeit", so Schneider. Bei den Betroffenen sei eine große Vereinsamung zu registrieren, beklagte er.

Hinzu käme, dass auch viele Veranstaltungen des Verbandes wie Ausflüge und gesellige Treffen abgesagt werden mussten. Ein Ausweichen auf andere Veranstaltungsorte sei so gut wie unmöglich. "Die Lokalitäten, mit denen wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten, sind auf die Bedürfnisse von Blinden und Sehschwachen eingestellt, das kann man nicht einfach verlagern", sagte Schneider.

Auch bei dem derzeitigen Boom digitaler Angebote seien Blinde ausgebremst, so Schneider. Er nannte in diesem Zusammenhang Videokonferenzen, Online-Einkaufen oder das Streamen von Filmen. Sein Verband fordere deshalb endlich eine überfällige gesetzliche Regelung zur Barrierefreiheit digitaler Angebote.

Dem sächsischen Verband gehören nach Angaben von Schneider derzeit etwa 1000 Mitglieder an. Doch es gebe noch weit mehr Menschen mit Seheinschränkungen. 

Eine Frau mit einem Blindenstock läuft über den Dresdner Neumarkt.
Eine Frau mit einem Blindenstock läuft über den Dresdner Neumarkt.  © DPA/Monika Skolimowska/zb

Update, 5. Juni, 16.20 Uhr: Weiter minimaler Anstieg der Corona-Neuinfektionen in gesamt Sachsen

In Sachsen nehmen die nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen weiterhin kaum zu. Am Freitag wies die vom Gesundheitsministerium täglich veröffentlichte Statistik mit 5319 nur zwölf Fälle mehr auf als am Donnerstag. Die Anzahl der Todesopfer erhöhte sich nicht und liegt weiter bei 211. Geschätzt etwa 4960 Menschen im Freistaat, die positiv auf das Virus getestet wurden, sind inzwischen genesen. Die Sterberate - der Anteil Gestorbener im Verhältnis zu allen festgestellten Infizierten - liegt weiter bei vier Prozent.

Update, 5. Juni, 15.57 Uhr: Weitere Lockerungen an Sachsen Schulen und Kitas ab Montag

An Sachsens Schulen gibt es ab Montag weitere Lockerungen. Nach einer in dieser Woche vom Kabinett beschlossenen Allgemeinverfügung soll es trotz Corona-Krise Zeugnisübergaben und Abschlussfeiern geben können. Auch Elternabende, Elterngespräche oder Gremiensitzung können wieder erfolgen. Voraussetzung sind die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln. Die Allgemeinverfügung gilt bis zum 29. Juni.

Auch Kitas können ihren Betrieb von Montag an etwas flexibler gestalten: Feste Gruppen sollen zwar bestehen bleiben, können aber künftig größer sein und durch mehr Erzieher betreut werden. Als Beispiel nannte das Kultusministerium etwa die Betreuung auf einer Etage oder in zwei benachbarten Räumen mit einem gemeinsamen Sanitärtrakt.

Die Schulbesuchspflicht an Grundschulen bleibt weiterhin ausgesetzt. Eltern können damit entscheiden, ob ihre Kinder in der Schule oder zu Hause lernen. Ein Wechselmodell sei aber nicht möglich, hieß es.

Passanten laufen durch die Münzgasse in der Altstadt an Freisitzen vor Restaurants, die mit Plexiglasscheiben getrennt sind, entlang. Unter strengen Hygieneauflagen darf die Gastronomie im Freistaat seit dem 15. Mai wieder öffnen.
Passanten laufen durch die Münzgasse in der Altstadt an Freisitzen vor Restaurants, die mit Plexiglasscheiben getrennt sind, entlang. Unter strengen Hygieneauflagen darf die Gastronomie im Freistaat seit dem 15. Mai wieder öffnen.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 5. Juni, 12.46 Uhr: Schlössernacht verschoben

Die beliebte Schlössernacht wird dieses Jahr aufgrund der Corona-Lage verschoben. Nachgeholt wird das Event dann am 21. Juli 2021. 

Großes Feuerwerk bei der Schlössernacht. Das wird es dieses Jahr nicht geben.
Großes Feuerwerk bei der Schlössernacht. Das wird es dieses Jahr nicht geben.  © Thomas Türpe

Update, 5. Juni, 12.11 Uhr: Keine neuen Corona-Fälle

Die Stadt Dresden korrigierte ihre Corona-Angaben am Freitag nach unten. Waren es am Vortag noch 626 Fälle, sind es nun doch nur 623. Damit gibt es seit dem 30. Mai keine Neuinfektionen. 

Update, 5. Juni, 11.39 Uhr: Demo auf dem Theaterplatz

Mit einer Aktion vor der Semperoper in Dresden hat Sachsens Veranstaltungsbranche am Freitag auf ihre schwierige Lage in der Corona-Krise aufmerksam gemacht. Unter dem Motto "Ohne uns ist Stille" wurden 1000 leere Stühle auf dem Theaterplatz aufgestellt. Hunderte Vertreter der Branche, viele von ihnen in schwarzer Kleidung, komplettierten das Bild. Etwa 30 Lastwagen bildeten einen Korso und fuhren durch Dresden.

An der Demonstration nahmen unter anderen Veranstalter, Künstler, Techniker und Caterer teil - Berufsgruppen, die durch die Krise unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten sind. 

"Die Situation hat sich extrem verschärft. Alle in unserer Branche verbindet, dass wir als Erstes geschlossen wurden und wohl auch die Letzten sein werden, die wieder Gehör finden", erklärte Konzertveranstalter Rodney Aust. Hier geht es zum ausführlichen Bericht.

"Ohne uns ist Stille" - Das Motto der Branche.
"Ohne uns ist Stille" - Das Motto der Branche.  © Max Patzig
Vor der Semperoper versammelten sich dutzende Menschen.
Vor der Semperoper versammelten sich dutzende Menschen.  © Max Patzig

Update, 5. Juni, 8.37 Uhr: Tschechische Grenze ab Freitagmittag geöffnet

Tschechien öffnet nach fast drei Monaten wieder seine Grenze für Bürger aus Deutschland, Österreich und Ungarn. Die Entscheidung tritt bereits ab Freitagmittag um 12.00 Uhr in Kraft, wie das Kabinett am Freitagmorgen auf einer Sondersitzung in Prag beschloss. Ein negativer Corona-Test muss nicht mehr vorgelegt werden. "Wir müssen zur Normalität zurückkehren", sagte Regierungschef Andrej Babis im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Es sei gut, wenn Touristen aus diesen Ländern wieder Geld in Tschechien ausgäben.

Auch der Grenzübergang Cinovec öffnet ab Freitag wieder.
Auch der Grenzübergang Cinovec öffnet ab Freitag wieder.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 4. Juni, 15.50 Uhr: Tschechien öffnet Grenze für Deutsche schon früher

Tschechien öffnet seine Grenze für Bürger aus Deutschland, Österreich und Ungarn früher als geplant - voraussichtlich bereits ab Samstag. Das sagte Ministerpräsident Andrej Babis am Donnerstag der Agentur CTK am Rande eines Besuchs in der Nähe des Kurorts Marienbad (Marianske Lazne). 

Wie es zu der überraschenden Grenzöffnung kam, lest Ihr >>> hier.

Ministerpräsident Andrej Babis will die tschechischen Grenzen noch eher öffnen.
Ministerpräsident Andrej Babis will die tschechischen Grenzen noch eher öffnen.  © dpa/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild, dpa/Ondøej Deml/CTK

Update, 4. Juni, 15.30 Uhr: Wieder nur minimaler Anstieg an Neuinfektionen in Sachsen

Die nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen in Sachsen nehmen weiterhin kaum zu. Am Donnerstag wies die vom Gesundheitsministerium täglich veröffentlichte Statistik mit 5307 nur einen Fall mehr auf als am Mittwoch. 

Die Anzahl der Todesopfer erhöhte sich nicht und liegt weiter bei 211. Nach zwei Tagen ohne Plus waren 24 Stunden zuvor zwei Infektionen und ein Todesopfer dazugekommen. Geschätzt etwa 4950 Menschen im Freistaat, die positiv auf das Virus getestet wurden, sind inzwischen genesen. Die Sterberate - der Anteil Gestorbener im Verhältnis zu allen festgestellten Infizierten - liegt weiter bei vier Prozent.

Titelfoto: Ronald Bonss/dpa-Zentralbild/dpa

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