Coronavirus in Dresden: Zwei neue Sterbefälle

Dresden - Die Corona-Krise in Dresden: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 1707 mit dem Virus infizierte Menschen (Stand: 26. Oktober, 12 Uhr), viele von ihnen sind aber bereits wieder genesen.

Auf einer digitalen Anzeigetafel in der Dresdner Innenstadt steht "Corona kann tödlich sein - mindestens 1,50 Meter Abstand". Im Hintergrund ist das Rathaus zu sehen.
Auf einer digitalen Anzeigetafel in der Dresdner Innenstadt steht "Corona kann tödlich sein - mindestens 1,50 Meter Abstand". Im Hintergrund ist das Rathaus zu sehen.  © dpa/Robert Michael/dpa-Zentralbild

Während im Sommer Normalität in Sachsen einzukehren schien, spitzte sich die Corona-Lage zuletzt wieder zu.

Weiterhin gilt deshalb die Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr. Da nun eine Inzidenz (Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage je 100.000 Einwohner) von 35 überschritten ist, muss nun auch in Teilen des öffentlichen Raumes ein Mund- und Nasenschutz getragen werden. Mehr dazu >> hier

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden. 

Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr >> hier.

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt in unserem +++ Corona-Liveticker +++

Update, 26. Oktober, 15.45 Uhr: Fast 1500 Corona-Neuinfektionen über das Wochenende in Sachsen

In Sachsen hat die Zahl laborbestätigter Corona-Neuinfektionen über das Wochenende stark zugenommen. 

Laut der aktuellen Statistik des Gesundheitsministeriums vom Montag stieg die Zahl der seit Pandemiebeginn registrierten Infektionen mit Sars-Cov-2 um 1444 auf insgesamt 13.839. 

Sieben weitere Menschen sind an oder mit dem Coronavirus gestorben und damit insgesamt 279 im Freistaat. Der Anteil der Gestorbenen an den bestätigten Infektionsfällen liegt derzeit bei zwei Prozent. Laut Schätzungen gelten 8500 Menschen als genesen.

Mit 421 Fällen den höchsten Zuwachs verzeichnete der Erzgebirgskreis. Mit dem Spitzenwert von 195,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche hat er den kritischen Wert von 50 für ein Corona-Risikogebiet weit überschritten. 

Landesweit liegen aktuell sieben weitere Landkreise sowie die Städte Chemnitz und Dresden darüber. Die vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Zahlen können teils von denen der Städte und Landkreise abweichen. 

Das liegt laut Behörden an den unterschiedlichen Meldezeiten der Neuinfektionen.

Update, 26. Oktober, 12.09 Uhr: Zwei neue Sterbefälle, Corona-Ampel im roten Bereich

Die Zahl der registrierten Corona-Fälle in Dresden liegt aktuell bei insgesamt 1707. Davon gelten 1036 Menschen als genesen.

Zwei neue Sterbefälle kamen hinzu: Damit sind in der sächsischen Landeshauptstadt bislang 15 Menschen durch Covid-19 ums Leben gekommen.

Eine Mitarbeiterin der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen beklebt in der Corona-Teststation am Flughafen Dresden International einen Abstrich für einen Coronavirus-Test mit einem Strichcode.
Eine Mitarbeiterin der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen beklebt in der Corona-Teststation am Flughafen Dresden International einen Abstrich für einen Coronavirus-Test mit einem Strichcode.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 26. Oktober, 11.12 Uhr: Landkreis Görlitz Corona-Risikogebiet

Mit dem Landkreis Görlitz gibt es in Sachsen ein weiteres Corona-Risikogebiet. Die Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) wies am Montag 71,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche aus. Damit wurde der kritische Wert von 50 überschritten.

Eine Sprecherin des Landratsamtes sagte, die Region liege schon seit dem 8. Oktober über dem kritischen Wert. Grund für die abweichenden Zahlen seien Verzögerungen bei der Übermittlung. Am vergangenen Wochenende stieg die Kennziffer den Daten der Behörde zufolge sprunghaft an und lag am Samstag bei 130,58. "Die Entwicklung geht nach oben." Das Landratsamt will am Nachmittag zu den Erwartungen Auskunft geben.

Die Allgemeinverfügung zum Corona-Schutz wurde angepasst. An privaten Feierlichkeiten dürfen ab sofort nur noch maximal zehn Personen teilnehmen, bei Veranstaltungen höchstens 100. Die Maskenpflicht gilt auch an Bushaltestellen und bei Ansammlungen im öffentlichen Raum und für die Gastronomie die Sperrstunde ab 22 Uhr.

Die fortlaufende Statistik des RKI verzeichnete für Montag (0 Uhr) insgesamt 13.653 bestätigte Corona-Infektionen für den Freistaat. Das sind 416 mehr als am Tag zuvor. Danach sind seit Beginn der Pandemie Anfang März 278 mit Sars-CoV-2 Infizierte gestorben. Die vom Gesundheitsministerium geführte Landesübersicht wird an den Wochenenden nicht und erst im Laufe des Tages aktualisiert.

Update, 26. Oktober, 7.28 Uhr: Corona breitet sich in Sachsen aus - Anstieg weiter deutlich

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuen Coronavirus in Sachsen hat sich am Wochenende weiter erhöht. Die laufend geführte Statistik des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin verzeichnete um 0.00 Uhr am Montagmorgen 13.653 Fälle. Das sind 416 mehr als 24 Stunden zuvor. Laut RKI sind bisher seit Beginn der Pandemie Anfang März 278 mit Sars-CoV-2 Infizierte gestorben. Die vom Gesundheitsministerium geführte Landesstatistik wird am Wochenende nicht aktualisiert.

Seit Samstag gelten im Kampf gegen steigende Infektionszahlen strengere Corona-Regeln. Nach der neuen Schutzverordnung, die bis zum 25. Januar 2021 gelten soll, können private Feiern und Großveranstaltungen beschränkt werden, es gibt Sperrstunden für die Gastronomie - abhängig von regionalen Corona-Zahlen - und Maskenpflicht in Krankenhäusern, Tageskliniken, Arztpraxen sowie Schulen - bis auf den Unterricht.

Die Allgemeinverfügung sorgte am Samstag für Verwirrung. Der Tischabstand in der Gastronomie müsse weiterhin 1,50 Meter und nicht 2,50 Meter betragen, teilte das Gesundheitsministerium mit und korrigierte damit die ursprünglich darin enthaltene Angabe. Das sei ein redaktioneller Übermittlungsfehler, der aber erst nach öffentlicher Kritik bemerkt wurde, sagte eine Sprecherin.

Der Landesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU (MIT), Markus Reichel, hatte zuvor eine sofortige Korrektur der 2,50-Meter-Regelung gefordert und auf deren "drastische" Folgen für das Gastgewerbe verwiesen. "Mit der weiteren Reduzierung der Gästeplätze verschärft sich die ohnehin angespannte wirtschaftliche Lage in der Gastronomie", sagte er.

Update, 25. Oktober, 12 Uhr: Corona-Ampel weiterhin im tiefen Rot

Am Sonntag meldete die Stadt Dresden einen Anstieg von 28 Neuinfektionen. Die Corona-Ampel steht nun bei 70 (Fälle der vergangenen sieben Tage je 100.000 Einwohner).

1682 Menschen haben sich somit seit Beginn der Krise infiziert. Die Zahl der Genesenen beträgt 1025. Insgesamt wurden bislang 126 Personen ins Krankenhaus eingewiesen.

Update, 24. Oktober, 16.44 Uhr: Gesundheitsministerium äußert sich zum Tischabstand in Sachsens Gastronomie

Der Tischabstand in Sachsens Gastronomie muss weiterhin 1,50 Meter und nicht 2,50 Meter betragen.

Das Gesundheitsministerium korrigierte in einer Mitteilung vom Samstag die Angabe vom Freitag in der neuen Allgemeinverfügung zur Anordnung von Hygieneauflagen gegen die Verbreitung des Coronavirus. 

Mehr Informationen dazu >>>>hier.

Update, 24. Oktober, 16.31 Uhr: Neue Allgemeinverfügung in Görlitz, Bundeswehr kommt zum Einsatz

In einer Pressemitteilung des Landkreises Görlitz wurde bekannt, dass es am Samstag 118 registrierte Neuinfektionen gegeben hatte.

Seit Beginn der Pandemie haben sich insgesamt 927 Menschen mit dem Virus infiziert, 409 davon gelten wieder als genesen. 26 Menschen verstarben in Folge der Infektion. Im Krankenhaus befinden sich 14 Personen. Die Corona-Ampel zeigt 132.

Zudem werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitsamt im Landkreis Görlitz seit Samstag von 20 Bundeswehrsoldaten unterstützt. Diese werden die kommenden Wochen bei der Ermittlung der Kontaktpersonen bei positiv getesteten Fällen behilflich sein.

Ab dem 26. Oktober gilt für den Landkreis Görlitz eine neue Allgemeinverfügung. Diese ist einsehbar unter http://coronavirus.landkreis.gr/.

So gilt nun im öffentlichen Raum allen Fußgängerzonen die Pflicht des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung von Montag bis Sonntag zwischen 7 und 22 Uhr. Bei privaten Feiern dürfen nur 10 Personen teilnehmen. Die Gastronomie muss zwischen 22 und 5 Uhr ihre Türen schließen. Auch die Zahl der Teilnehmer bei Versammlungen wurde begrenzt, auf 100 Menschen.

Die Zahl der Infizierten steigt stark an. Im Bild nimmt der Allgemeinarzt Klaus Heckelmann (l) einen Abstrich von einem Mann.
Die Zahl der Infizierten steigt stark an. Im Bild nimmt der Allgemeinarzt Klaus Heckelmann (l) einen Abstrich von einem Mann.  © Daniel Schäfer/dpa-Zentralbild/Daniel Schäfer

Update, 24. Oktober, 16.26 Uhr: Corona-Ampel im tiefen Rot: Zahlreiche neue Fälle bekannt

Am Samstag meldete die Stadt Dresden einen Anstieg von 44 Neuinfektionen. Die Corona-Ampel steht nun bei 64 (Fälle der vergangenen sieben Tage je 100.000 Einwohner).

1631 Menschen haben sich somit seit Beginn der Krise infiziert. Die Zahl der Genesenen beträgt 1015. Insgesamt wurden bislang 126 Personen ins Krankenhaus eingewiesen.

Update, 23. Oktober, 20.37 Uhr: 32 Bewohner von Dresdner Erstaufnahmeeinrichtung positiv getestet

Nach ersten Corona-Fällen in einer Dresdner Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber sind zahlreiche Bewohner und Mitarbeiter getestet worden. Bis zum 22. Oktober wurden 181 Menschen getestet, teilte die Landesdirektion Sachsen am Freitag mit. 

Darunter waren Bewohner der Einrichtung, Mitarbeiter des Betreibers sowie des ‎Wachschutzes‎ und Bewohner einer anderen Erstaufnahmeeinrichtung, zu denen Kontakt bestanden hatte.

Laut Behörde wurde das Coronavirus bei 32 Bewohnern sowie einem Mitarbeiter des Wachschutzes nachgewiesen. 27 Betroffene waren bereits in den vergangenen Tagen in einer anderen Unterkunft in Quarantäne untergebracht worden. 

Derzeit zeigten nur drei der positiv Getesteten ‎Krankheitssymptome‎, hieß es. Die Bewohner dürfen auf Anordnung des Gesundheitsamtes die Einrichtung vorläufig nicht verlassen und keinen Besuch empfangen. Die Quarantäne gilt bis zum 30. Oktober.

Update, 23. Oktober, 18 Uhr: Sachsen registriert 661 neue Corona-Fälle

In Sachsen ist die Zahl der laborbestätigten Corona-Neuinfektionen stark angestiegen. 

Laut Statistik des Gesundheitsministeriums wurden am Freitag binnen eines Tages sachsenweit 661 neue Fälle sowie ein weiterer Todesfall registriert. Damit stieg die Zahl der seit Beginn positiv auf Sars-Cov-2 getesteten Personen auf insgesamt 12.395, 272 Menschen sind an oder mit dem Coronavirus gestorben. 

Laut Schätzungen gelten 8120 Menschen wieder als genesen. Besonders stark stieg die Zahl der Infektionen demnach in Dresden, das inzwischen ebenfalls zum Risikogebiet erklärt wurde, sowie nach wie vor im Erzgebirgskreis. Die vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Zahlen können teils von denen der Städte und Landkreise abweichen. 

Das liegt laut Behörden an den unterschiedlichen Meldezeiten der Neuinfektionen.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa, Paul Koch/123RF

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