Coronavirus in Frankfurt und Hessen: Sieben-Tage-Inzidenz erneut gesunken

Frankfurt am Main - Die Corona-Krise hat das Land Hessen und die Mainmetropole Frankfurt weiter fest im Griff – TAG24 berichtet in einem Liveticker über die Coronavirus-Pandemie und deren Folgen für das Bundesland.

Corona-Krise in Hessen: Ein Plakat mit der Aufschrift "Bitte mit Maske!" ist in Frankfurt in einem Bus angebracht.
Corona-Krise in Hessen: Ein Plakat mit der Aufschrift "Bitte mit Maske!" ist in Frankfurt in einem Bus angebracht.  © Arne Dedert/dpa

Bis Donnerstag (3.16 Uhr) wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 324.992 Infektionen mit dem Virus in Hessen bestätigt. Damit erhöhte sich die Zahl der Infektionen im Vergleich zum Vortag um 924.

Die Zahl der Todesfälle, die in dem Bundesland mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Zusammenhang gebracht werden, stieg im Vergleich zum Vortag um 4 und liegt nun bei 7687.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für Hessen, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Bürger im Durchschnitt der letzten sieben Tage, liegt bei 86,8. (Am Vortag lag die Sieben-Tage-Inzidenz für Hessen bei 90,9.)

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Ferner sind laut Robert Koch-Institut bisher rund 301.700 Covid-19-Patienten in Hessen nach einer Coronavirus-Infektion wieder genesen.

Die Landesregierung versorgt die Bevölkerung über eine kostenlose Service-Telefon-Hotline mit Informationen rund um die Corona-Krise und den Lockdown: 0800/5554666 (Montag bis Donnerstag, 8 bis 17 Uhr, Freitags von 8 bis 15 Uhr).

TAG24 wird weiter über die aktuellen Entwicklungen rund um die Coronavirus-Epidemie in Frankfurt und ganz Hessen berichten.

Alle Infos für ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++!

Ältere Infos für Frankfurt und Hessen findest du im Archiv.

Update, 16. September, 6.17 Uhr: Long-Covid verstärkt Pflegemangel

Laut der Berufsgenossenschaftlichen Unfallkliniken lägen bundesweit weit über 100.000 Anträge auf Anerkennung von Long-Covid als Berufskrankheit von Klinikpersonal bei den Versicherungen vor.
Laut der Berufsgenossenschaftlichen Unfallkliniken lägen bundesweit weit über 100.000 Anträge auf Anerkennung von Long-Covid als Berufskrankheit von Klinikpersonal bei den Versicherungen vor.  © dpa/Sebastian Gollnow

Die Spätfolgen einer Corona-Infektion verschärfen nach Ansicht der Berufsgenossenschaftlichen Unfallkliniken den Pflegemangel.

Bundesweit lägen weit über 100.000 Anträge auf Anerkennung als Berufskrankheit von Klinikpersonal bei den Versicherungsträgern vor, sagte Christoph Reimertz der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Er ist Chefarzt des Rehabilitationszentrum an der BG Unfallklinik Frankfurt und wissenschaftlicher Leiter einer Tagung aller BG-Kliniken Deutschlands am 23. und 24. September.

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Wenn man davon ausgehe, dass bei rund 15 Prozent aller Covid-19-Fällen das Risiko von Long-Covid bestehe, "dann wären das 15.000 Mitarbeiter weniger", sagte Reimertz.

Er geht davon aus, dass die meisten Fälle von den Versicherungen anerkannt werden. 2021 habe es deutlich mehr Anträge gegeben im Vergleich zu 2020. Allerdings könnte der Höhepunkt überschritten sein, weil die meisten Pflegekräfte inzwischen geimpft seien.

Long-Covid oder Post-Covid könnten sowohl als Arbeitsunfall als auch als Berufserkrankung gewertet werden, erklärte der Fachmann.

Einen direkten Kontakt müsse man für die Anerkennung einer Berufserkrankung nicht nachweisen: "In bestimmten Bereichen - zum Beispiel auf der Intensivstation - gibt es ein generell erhöhtes Risiko, das wird allgemein anerkannt."

Im schlimmsten Fall seien Long-Covid-Patienten dauerhaft berufsunfähig. Wie groß dieser Anteil ist, könne man noch nicht abschätzen.

Die Betroffenen hätten "einen bunten Strauß aus Beschwerden unterschiedlichster Art", sagte Reimertz. Das mache sowohl die Diagnose als auch die Rehabilitation schwierig.

"Sicher ist aber, dass Long-Covid als Berufskrankheit den bereits existierenden Mangel an Pflegekräften in Deutschland verstärkt."

Update, 16. September, 15 Uhr: Neue Werte für die Beurteilung der Corona-Lage in Hessen

Mediziner und Pfleger versorgen einen an Covid-19 erkrankten Patienten – für die Bewegung der Corona-Lage in Hessen soll künftig die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz ausschlaggebend sein.
Mediziner und Pfleger versorgen einen an Covid-19 erkrankten Patienten – für die Bewegung der Corona-Lage in Hessen soll künftig die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz ausschlaggebend sein.  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Für die Beurteilung der Corona-Lage in Hessen rückt die Landesregierung mit ihrer neuen Verordnung die Situation in den Krankenhäusern in den Mittelpunkt.

Der dafür vorgesehene Wert der Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz beträgt für Hessen aktuell 2,24, wie das Sozialministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

157 Patientinnen und Patienten lägen mit einer Covid-19-Infektion auf Intensivstationen in hessischen Krankenhäuser. Davon würden 137 Menschen beatmet.

Die Hospitalisierungsinzidenz beschreibt, wie viele Personen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus landesweit neu aufgenommen wurden.

Die bislang zur Bewertung genutzte Sieben-Tage-Inzidenz zeigt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Im täglichen Bulletin des Sozialministeriums waren die neuen Werte am Donnerstag zum Start der neuen landesweiten Verordnung noch nicht aufgeführt. Das soll nach Angaben des Ministeriums ab Freitag der Fall sein.

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen lag am Donnerstag in Hessen bei 90,9 nach 95,5 am Vortag. Binnen eines Tages wurden 1029 neue Ansteckungen und vier Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet. Seit Beginn der Pandemie gab es damit 324.068 Corona-Fälle in Hessen.

Die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenbelegung sind laut Verordnung an ein zweistufiges Eskalationsstufenkonzept in Hessen gekoppelt. Stufe eins wird demnach relevant, wenn der Hospitalisierungswert über acht steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 200 liegt.

Weitergehende Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie werden dann notwendig, etwa ein Testnachweis nur noch mittels PCR-Test oder eine Ausweitung der sogenannten 3G-Regel (Zugang nur für Geimpfte, Genesene und Getestete) auf weitere Bereiche.

Stufe zwei kommt zum Tragen, wenn der Hospitalisierungswert über 15 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 400 liegt. Nochmals zusätzliche Maßnahmen werden dann notwendig. Dazu zählt nach der Corona-Verordnung der hessischen Landesregierung etwa der Zugang nur noch mit 2G – also nur für geimpfte und genesene Menschen.

Update, 16. September, 6.22 Uhr: Hessen führt Corona-2G-Optionsmodell ein

Hessen führt ein Corona-2G-Optionsmodell ein. Die ab heute geltende neue Corona-Verordnung der Landesregierung gibt Veranstaltern und privaten Betreibern damit die Möglichkeit, nur geimpfte und genesene Menschen in ihre Läden zu lassen.

Für Besucher gelten dann in den teilnehmenden Restaurants, Cafés, Kinos und Friseursalons keine Maskenpflicht und keine Abstandsregeln.

Bei dem freiwilligen Corona-2G-Optionsmodell fällt auch die sonst geltende Beschränkung für die Zahl Gäste in Innenräumen für Geimpfte und Genesene weg.

Kinder und Jugendliche bis zwölf Jahre können an 2G-Angeboten und -veranstaltungen auch ohne Impfung teilnehmen.

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Ab Donnerstag können Veranstalter in Hessen anstatt der 3G-Regel optional auch das 2G-Modell anwenden.
Ab Donnerstag können Veranstalter in Hessen anstatt der 3G-Regel optional auch das 2G-Modell anwenden.  © DPA/Arne Dedert

Update, 14. September, 12.41 Uhr: Schüler- und Lehrervertreter vermissen "Plan B" für Corona-Schuljahr

Schülervertreter und die Lehrergewerkschaft GEW vermissen zum Start des neuen Schuljahrs unter Corona-Bedingungen in Hessen einen "Plan B". "Es wurde versäumt, gute Konzepte für den Wechselunterricht zu erstellen", sagte Landesschulsprecherin Jessica Pilz am Dienstag in Frankfurt. "Nur Präsenzunterricht zu planen, ist ein Wiederholungsfehler." Sie sprach sich außerdem für Verbesserung der Hygieneausstattung an den Schulen aus, etwa Hygienespender in den Gängen oder die Bereitstellung hochwertiger FFP2-Masken.

Masken nützten allerdings nur, wenn sie auch passten, so Volkmar Heitmann, Vorsitzender des Landeselternbeirates. "Wir brauchen FFP2-Masken auch für kleinere Köpfe." Heitmann sprach sich gegen Impfaktionen an den Schulen aus, da dies zu großem Ärger in der Elternschaft führen könne, wenn die Frage einer Impfung unterschiedlich gesehen werde. Etwas anderes seien beispielsweise Impfbusse vor den Schulen mit ausführlicher Beratung.

Birgit Koch, Vorsitzende der GEW Hessen, plädierte für zusätzliche Förderangebote, mit denen nicht nur Lernrückstände aufgeholt, sondern auch soziales Lernen gefördert werden solle. Das Nachholen versäumten Stoffes müsse aber im Schulalltag geschehen, in kleinen Gruppen und mit Doppelbesetzung in den Klassen, so dass ein Lehrer oder eine Lehrerin Förderangebote innerhalb des normalen Unterrichts integrieren könne. Dazu sei allerdings mehr Personal an den Schulen nötig.

Update, 12. September, 8.01 Uhr: Hessische Wirtschaft: Corona-2G-Modell macht Betriebe ratlos

In der hessischen Wirtschaft gibt es Skepsis gegenüber der Einführung eines Corona-2G-Modells. "Der Vorstoß macht die hessische Wirtschaft eher ratlos", sagte der Geschäftsführer des Hessischen Industrie- und Handelskammertags (HIHK), Robert Lippmann, der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. Viele Betriebe würden damit vor eine schwierige Entscheidung gestellt. Mit einem 2G-Modell sind Lockerungen für Menschen gemeint, die gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Erkrankung genesen sind.

"Natürlich wollen alle größtmögliche Sicherheit gewährleisten", betonte der IHK-Geschäftsführer. "Aber kaum jemand möchte Kunden ausschließen, die nachweislich gesund oder aus unterschiedlichsten Gründen ungeimpft sind." Dazu gehörten schließlich auch Schwangere, Vorerkrankte und andere Gruppen. "Für uns ist nicht nachvollziehbar, weshalb kürzlich negativ Getestete nun anders als Geimpfte und Genesene behandelt werden sollten. Zudem befürchten wir einen Flickenteppich an Regelungen, der kaum zu überschauen ist und bei Unternehmern wie Kunden für Frustration sorgt."

In der Praxis sähen viele hessische Betriebe auch offene rechtliche Fragen als Hindernis, so der Geschäftsführer. Das gelte vor allem für den Umgang mit Angestellten und die Frage, ob diese geimpft oder genesen sind. "2G für Kunden und 3G für Mitarbeiter – das passt nicht zusammen." 3G bedeutet geimpft, genesen oder getestet.

Update, 11. September, 7.27 Uhr: Impfzentren melden mehr als 5300 Auffrischungsimpfungen

In den hessischen Impfzentren sind seit Beginn des Monats mehr als 5300 Auffrischungsimpfungen gemacht worden. Das teilte das Innenministerium in Wiesbaden mit. Die Möglichkeit besteht für Menschen über 80 Jahren, Menschen mit Behinderungen und Pflegebedürftige.

Daneben sind vor allem Hausärzte vor Ort sowie in Zusammenarbeit mit den stationären Behinderten- und Pflegeeinrichtungen bei solchen Impfungen im Einsatz. Mobile Teams unterstützen dabei. Unabhängig vom bisherigen Impfstoff erfolgt die dritte Impfung mit den Wirkstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna.

Update, 9. September, 9.35 Uhr: Biontech will Impfstoff-Zulassung für Kinder bald beantragen

Biontech will in den kommenden Wochen die Zulassung seines Corona-Impfstoffs auch für Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren beantragen.

Dazu würden die Ergebnisse einer Studie den Behörden weltweit, "auch hier in Europa", vorgelegt, sagte die medizinische Geschäftsführerin und Biontech-Mitgründerin Özlem Türeci dem "Spiegel".

"Wir bereiten bereits die Produktion vor. Der Impfstoff ist derselbe, aber weniger hoch dosiert, und es muss weniger abgefüllt werden."

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Update, 9. September, 9.12 Uhr: wenige positive Coronatests nach Schulstart

Nur wenige Coronatests waren an Hessens Schulen in den ersten Tagen nach den Sommerferien positiv.
Nur wenige Coronatests waren an Hessens Schulen in den ersten Tagen nach den Sommerferien positiv.  © dpa/Sebastian Gollnow

An Hessens Schulen hat es nach den ersten Tagen im neuen Schuljahr vergleichsweise wenige Corona-Fälle gegeben.

Rund 1000 Schülerinnen und Schüler (0,13 Prozent) und etwa 60 Lehrkräfte (0,10 Prozent) befänden sich in behördlicher Quarantäne, teilte das Kultusministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Wiesbaden mit.

Vor den Weihnachtsferien Ende vergangenen Jahres habe die Zahl mit 17.000 bis 18.000 Schülerinnen und Schüler (mehr als 2 Prozent) noch deutlich höher gelegen.

Das Kultusministerium hat für die Zeit nach den Sommerferien zunächst zwei Präventionswochen angeordnet. Dabei wurde die Testfrequenz für alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer von zwei auf drei Corona-Tests pro Woche erhöht.

Es besteht auch am Platz während des Unterrichts eine Maskenpflicht.

Update, 8. September, 10.22 Uhr: Corona-Hilfen aus Sondervermögen sollen Kommunen unterstützen

Mit einem weiteren Hilfspaket aus dem Corona-Sondervermögen sollen vor allem die Kommunen in Hessen unterstützt werden.

"Die Kommunen stellen jetzt ihre Haushalte für 2022 auf und aktualisieren ihre Finanzplanungen für die folgenden Jahre", erklärte Finanzminister Michael Boddenberg (62, CDU) am Mittwoch in Wiesbaden anlässlich der Sitzung des Haushaltsausschusses des hessischen Landtags. "Deshalb ist es wichtig und war bereits im vergangenen Jahr so verabredet, dass wir im September vor allem die Hilfen für den Kommunalen Finanzausgleich auf den Weg bringen."

Knapp 1,1 Milliarden Euro umfasse das Hilfspaket für die Kommunen, teilte Boddenberg mit. Dazu kommen Mittel für den ÖPNV und Gesundheitsschutz, so dass das zwölfte Hilfspaket insgesamt mehr als 1,7 Milliarden Euro beinhalte.

Das kreditfinanzierte Sondervermögen des Landes hat insgesamt ein Volumen von zwölf Milliarden Euro. Es soll die Folgen der Corona-Krise abmildern. Bis Ende 2023 dürfen Kredite aufgenommen werden, beispielsweise um Steuerverluste des Landes und der Kommunen auszugleichen.

Update, 6. September, 19.30 Uhr: Regierungschef Bouffier will 2G-Modell in Gastronomie möglich machen

Kommt das 2G-Modell als Option für die Gastronomie-Betriebe in Hessen? Voraussichtlich Anfang nächster Woche will die Landesregierung über eine neue Corona-Verordnung entscheiden. (Symbolbild)
Kommt das 2G-Modell als Option für die Gastronomie-Betriebe in Hessen? Voraussichtlich Anfang nächster Woche will die Landesregierung über eine neue Corona-Verordnung entscheiden. (Symbolbild)  © 123rf/nitr

Ministerpräsident Volker Bouffier (69, CDU) will das Corona-2G-Modell für hessische Gastronomen und Veranstalter zulassen.

Die neue Corona-Verordnung des Landes werde voraussichtlich privaten Anbietern die Möglichkeit geben, nur Geimpften und Genesenen (2G) den Zutritt zu ihren Räumen zu erlauben, sagte Bouffier am Montag der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Veranstalter, Wirte und Friseure sollen dann selbst entscheiden können, ob sie nur geimpfte und genesene Menschen einlassen, die dann weitgehend von den Corona-Einschränkungen befreit seien, sagte ein Regierungssprecher.

In der öffentlichen Daseinsvorsorge etwa beim Besuch von Behörden und im ÖPNV bleibe es aber beim 3G-Modell in Hessen. Das sogenannte 2G-Modell geht auf einen Vorstoß aus Hamburg zurück. 3G bedeutet, dass der Zutritt nur Geimpften, Genesenen oder Getesteten gewährt wird. Die aktuelle hessische Corona-Verordnung der Landesregierung ist bis zum 16. September befristet.

Das Corona-Kabinett wird voraussichtlich Anfang nächster Woche über die Anpassungen der derzeitigen Regeln entscheiden. Dabei geht es auch um weitere Faktoren wie die Hospitalisierungsrate und die Impfquote für die Beurteilung der pandemischen Lage – neben der Sieben-Tage-Inzidenz.

Die Hospitalisierungsrate gibt an, wie viel Prozent der erfassten Corona-Infizierten wegen einer Covid-19-Erkrankung stationär aufgenommen werden müssen.

Titelfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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