Coronavirus in NRW: Corona-Inzidenz liegt bei 168,5

Köln – Nach monatelangem Corona-Lockdown gibt es Pläne zur weiteren Pandemie-Bekämpfung. Wir geben einen Überblick auf die aktuelle Corona-Entwicklung in NRW.

Die Zahl der in sieben Tagen gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist in Nordrhein-Westfalen weiter gestiegen. (Symbolbild)
Die Zahl der in sieben Tagen gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist in Nordrhein-Westfalen weiter gestiegen. (Symbolbild)  © Friso Gentsch/dpa

Der Corona-Wochenwert ist in Nordrhein-Westfalen am Dienstag leicht auf 168,5 gesunken.

Am Vortag hatte er laut Robert Koch-Institut noch bei 171,1 gelegen. Die wichtige Kennziffer gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner den Behörden in den vergangenen sieben Tagen bekannt geworden sind.

Die sogenannte Wocheninzidenz lag bundesweit am Dienstag bei 162,4. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorbenen Menschen erhöhte sich in NRW um 62 auf 14.974.

Die verhältnismäßig meisten Neuinfektionen in NRW gab es weiterhin in Remscheid, wo der Wochenwert bei 313,5 lag.

13 weitere Kreise und kreisfreie Städte wiesen Werte zwischen 200 und 300 auf. Unter 100 blieben nur fünf der 53 Kommunen: Münster, Rhein-Kreis Neuss, Bottrop, Höxter und der Kreis Coesfeld, in dem mit 83,0 die landesweit niedrigste Inzidenz verzeichnet wurde.

Die Zahl der in NRW-Krankenhäusern behandelten Covid-19-Patienten stieg um 288 auf 3875. Davon wurden 770 auf Intensivstationen beatmet, 19 mehr als am Vortag. Die Zahl der verfügbaren Intensivbetten mit Beatmung stieg um 15 auf 525, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.

Alle aktuellen Infos im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Alle Ticker-Meldungen bis zum 28. Februar 2021 findest Du hier.

Update, 21. April, 6.17 Uhr: Metro mit Umsatzrückgang

Der Großhandelskonzern Metro senkt angesichts der verlängerten Lockdowns in der Corona-Pandemie seine Geschäftsjahresziele. Weil die Regierungen in vielen Zielmärkten das öffentliche Leben einschränkten, sei mit weniger Umsatz und Betriebsgewinn im laufenden Geschäftsjahr 2020/21 zu rechnen, teilte der SDax-Konzern am Dienstagabend mit. In den sechs Monaten bis März ging der Gesamtumsatz laut vorläufigen Zahlen währungsbereinigt um 11,5 Prozent zurück.

Update, 20. April, 17.13 Uhr: 3642 Kölnerinnen und Kölner aktuell mit dem Corona-Virus infiziert

Seit dem Abend des 19. Aprils 2021 bestehen erhebliche Störungen im Landesverwaltungsnetz, so dass eine größere Zahl von Meldungen der Gesundheitsämter das Landeszentrum Gesundheit NRW noch nicht erreicht hat. Die Stadt Köln hat dem Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen am Montagabend 288 neue Corona-Fälle gemeldet.

353 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 126 auf Intensivstationen. Dem Gesundheitsamt wurden drei weitere Verstorbene im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet: ein 77-Jähriger, eine 87-Jährige und eine 94-Jährige. Sie alle waren vorerkrankt. Bislang sind 617 Kölnerinnen und Kölner verstorben, die positiv auf Covid-19 getestet wurden.

Aktuell sind 3642 Kölnerinnen und Kölner mit dem Coronavirus infiziert.

Aktuell gibt es an 179 Schulen 461 infizierte Schülerinnen und Schüler sowie an 76 Schulen 85 infizierte Mitarbeitende. Des Weiteren gibt es in 75 Kitas 105 infizierte Kinder und 71 infizierte Mitarbeitende in 56 Kitas.

In Köln gibt es insgesamt 297 Schulen mit 152.049 Schülerinnen und Schülern, 685 Kitas mit 41.986 Kita-Kindern und 918 Tagespflegepersonen beziehungsweise Großtagespflegestellen, die 3397 Kinder betreuen.

Update, 20. April, 12.25 Uhr: Impftermine für Jahrgänge 1950 und 1951 ab Freitag

Wer 1950 oder 1951 geboren wurde, kann ab Freitag (8.00 Uhr) einen Termin für die Corona-Schutzimpfung vereinbaren. Damit sei dann die Terminbuchung für alle Menschen ab 70 Jahre in Nordrhein-Westfalen freigeschaltet, teilte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Dienstag mit. Auch die Lebenspartner können unabhängig von ihrem Alter einen Impftermin vereinbaren. Bei den Impfungen kämen je nach Verfügbarkeit die Impfstoffe der Hersteller Biontech oder Moderna zum Einsatz.

Die Buchungssysteme blieben weiterhin auch für die große Gruppe der 2,8 Millionen Menschen über 70 Jahre in NRW geöffnet, sagte Laumann. Nach wie vor stehen also Termine für die Geburtsjahrgänge 1941 bis 1949 sowie für Personen ab 80 Jahren zur Verfügung.

Termine können online über www.116117.de oder telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 vereinbart werden. Zusätzlich gibt es die Rufnummer 0800 11611701 für das Rheinland und 0800 11611702 für Westfalen-Lippe. Es werden Einladungsschreiben verschickt, die aber nicht nötig sind für die Impfanmeldung.

Update, 20. April, 6.05 Uhr: Freiwillige Selbsttests für Justiz-Beschäftige und Gefangene

Die Beschäftigten der Justiz und die Gefangenen in den Justizvollzugsanstalten in Nordrhein-Westfalen sollen bis zu zwei Corona-Selbsttests pro Woche erhalten. Dieses Angebot gelte für alle Beschäftigten der Justiz, die in Präsenz mindestens einmal pro Woche ihre Dienststelle aufsuchen, teilte das Justizministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Es gelte auch für alle Gefangenen und Arrestanten im Justizvollzug. In den Justizvollzugsanstalten des bevölkerungsreichsten Bundeslandes sitzen derzeit nach Angaben des Justizministerium rund 14.000 Menschen. Das Testangebot könne auf freiwilliger Basis genutzt werden. Den Gerichten und Justizbehörden werde seit vergangener Woche in regelmäßigen Abständen die notwendige Anzahl an Tests geliefert

Update, 19. April, 21.26 Uhr: Dreist! Hausarzt impfte Firmen-Mitarbeiter für Geld gegen Corona

Ein Hausarzt hat am Sonntag nach WDR-Informationen in Hamminkeln am Niederrhein etliche Mitarbeiter verschiedener Unternehmen gegen Corona geimpft - und dafür 80 Euro pro Patient verlangt.

Wie der WDR am Montag berichtete, fand die Impfung in einer Scheune statt. Die Impfung selbst sei umsonst, schrieb der Arzt demnach in seinen Einladungen, "allerdings berechnen wir für unsere Auslagen und Personalressourcen (...) pro Impfling 80 Euro, die wir Ihnen in Rechnung stellen".

Der Arzt hat nach eigenem Dafürhalten etwas "Gutes" getan, nämlich 200 Menschen geimpft.

Update, 19. April, 17.27 Uhr: Trotz steigender Zahlen: Kitas bleiben vorerst weiter geöffnet

Trotz steigender Corona-Zahlen und drohender Bundes-Notbremse bleiben die Kindergärten in Nordrhein-Westfalen vorerst mit einer reduzierten Stundenzahl geöffnet.

Familienminister Joachim Stamp (50, FDP) bekräftigte am Montag erneut, dass er Betretungsverbote für Kitas und Kindertagespflege - also einen Notbetrieb mit stark eingeschränktem Zugang nur für Eltern aus bestimmten Berufsgruppen und besonders Bedürftige - für "völlig falsch" halte.

Die Pandemiebekämpfung dürfe nicht wieder auf dem Rücken von Kindern und Familien ausgetragen werden.

Update, 19. April, 17.00 Uhr: 3528 Kölnerinnen und Kölner aktuell mit dem Corona-Virus infiziert

329 Kölner Bürgerinnen und Bürger befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 126 auf Intensivstationen. (Symbolfoto)
329 Kölner Bürgerinnen und Bürger befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 126 auf Intensivstationen. (Symbolfoto)  © Foto: Oliver Berg/dpa

Mit Stand heute, Montag, 19. April 2021, gibt es auf dem Gebiet der Stadt Köln den insgesamt 43.936. (Vortag: 43.475) bestätigten Corona-Virus-Fall. Die Inzidenzzahl liegt in Köln aktuell bei 188,1 und die Reproduktionszahl bei 1,31.

329 Personen befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 126 auf Intensivstationen.

Dem Gesundheitsamt wurden zwei weitere Verstorbene im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet: ein 41-Jähriger und ein 53-Jähriger, beide vorerkrankt. Bislang sind 614 Kölnerinnen und Kölner verstorben, die positiv auf Covid-19 getestet wurden.

Aktuell sind 3528 Kölner Bürgerinnen und Bürger mit dem Corona-Virus infiziert.

In Köln wurden bislang (Stand 19. April 2021) 4997 Fälle der mutierten britischen Corona-Virus-Variante, 306 Fälle der südafrikanischen Variante, sieben Fälle der brasilianischen Variante und 19 Fälle einer Mutation der mutierten britischen Corona-Virus-Variante nachgewiesen.

Update, 19. April, 15.45 Uhr: Obdachlose in NRW erhalten Impfstoff von Johnson & Johnson zuerst

Den vorerst noch nicht ausgelieferten Impfstoff von Johnson & Johnson will das NRW-Gesundheitsministerium zuerst für Impfangebote in der Wohn- und Obdachlosenhilfe einsetzen.

"Hier bestehen die größten Unsicherheiten, die Zweitimpfungen nach sechs beziehungsweise zwölf Wochen sicherzustellen", heißt es in einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen an den Gesundheitsausschuss.

Konkret wurde bei Johnson & Johnson nach einer besonderen Strategie gefragt, da hier offenkundig eine Impfung ausreichend sei.

Update, 19. April, 12.40 Uhr: Gericht 16 Eilanträge gegen Ausgangsbeschränkungen in Köln

Gegen die neuen Ausgangsbeschränkungen in Köln sind bis zum Montagvormittag 16 Eilanträge beim dortigen Verwaltungsgericht eingegangen.

Laut einer Sprecherin waren die ersten bereits am Freitag eingetroffen - Stunden später war die Maßnahme in Kraft getreten. Wann die zuständige Kammer entscheidet, ist laut Gericht noch unklar.

Update, 19. April, 12.28 Uhr: NRW überspringt bei Corona-Erstimpfung die 20-Prozent-Marke

In Nordrhein-Westfalen haben inzwischen rund 3,7 Millionen Bürger mindestens eine erste Corona-Schutzimpfung erhalten.

Laut Impf-Statistik des Robert Koch-Instituts (Stand: bis einschließlich 18. April) entspricht das 20,4 Prozent der Bevölkerung - bundesweit liegt die Impfquote mit 19,8 Prozent weiterhin minimal darunter.

"An Ostern habe ich versprochen, dass bis Ende April 20 Prozent der Menschen in Nordrhein-Westfalen eine Erstimpfung erhalten - dieses Versprechen haben wir nun fast zwei Wochen früher eingelöst", kommentierte Ministerpräsident Armin Laschet (60, CDU) am Montag die Zahlen.

Titelfoto: Roberto Pfeil/dpa

Mehr zum Thema Coronavirus: